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Guido Maria Kretschmer: Fleischkonsum Mitursache für Corona?

Hamburg. Bekanntlich leben Star-Designer Guido Maria Kretschmer und sein Ehemann Frank Mutters seit letztem Frühjahr in Hamburg. In mehreren Interviews lobte der 54-Jährige seine neue Heimat in den höchsten Tönen und sagte, er habe noch nie irgendwo gelebt, wo er sich so schnell zu Hause fühlte. Doch auch die Hansestadt ist inzwischen vom Coronavirus betroffen, wie der TV-Star kürzlich berichtete. „Wir haben Autogrammstunden abgesagt und so größere Geschichten“, erklärte er der Deutschen Presse-Agentur. Schwer falle es dem gebürtigen Münsterländer, Körperkontakt zu vermeiden – er sei eben „schon jemand, der nah an Menschen rangehe“ und müsse sich das nun abgewöhnen. Tragisch: Verantwortlich ist Kretschmer unter anderem für die Kostüme des Theaterstücks „Mord im Orientexpress” im Berliner Schiller Theater. Dass die Theater-Vorstellungen nun abgesagt werden müssen, macht den „Shopping-Queen“-Star zwar traurig, ist aber seine geringste Sorge: Der Modedesigner macht sich vielmehr Gedanken um die Auswirkungen, die die Virus-Epidemie auf unsere Gesellschaft haben wird.

 

Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit des Bundesverfassungsgerichts

Karlsruhe. Das Bundesverfassungsgericht ist ungeachtet vielfältiger Einschränkungen durch die Verbreitung des Coronavirus weiterhin vollständig arbeitsfähig. Zur Vorsorge für etwaige Erkrankungs- oder Quarantänefälle wird in allen Arbeitsbereichen beginnend ab dem 19. März 2020 ein Zwei-Schichten-System eingeführt, das gegebenenfalls den Weiterbetrieb durch die jeweils andere Schicht ermöglicht. Zudem bleiben Außenkontakte und die Präsenz von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf das Notwendigste beschränkt. Mündliche Verhandlungen und Urteilsverkündungen sollen - außer in unaufschiebbaren Angelegenheiten - bis Ende April nicht stattfinden. Auch hat das Gericht sämtliche Auslandsreisen und Besuche ausländischer Delegationen bis vorerst Ende April abgesagt. Gleiches gilt für den Empfang von Besuchergruppen. Das Gerichtgebäude bleibt für die Öffentlichkeit geschlossen. Die Bearbeitung insbesondere von Eilverfahren in den Kammern ist - insbesondere durch eine entsprechende IT-Ausstattung der Richterinnen und Richter, die zuhause arbeiten können - sichergestellt. Die Pressestelle des Gerichts bleibt weiter erreichbar. Es ist allerdings mit einer im Umfang eingeschränkten und gegebenenfalls verzögerten Bearbeitung von Medienanfragen zu rechnen.

Zehn Fragen und Antworten zu Kurzarbeit

arbeiter

Region. Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens treffen immer mehr Unternehmen in Niedersachsen und Bremen. Um wirtschaftliche Einbußen und Auftragsrückgänge abzufedern, sind derzeit sehr viele Betriebe an Kurzarbeit interessiert. „In dieser einmaligen konjunkturellen Krise können wir mit Kurzarbeit viele Arbeitsplätze in Niedersachsen und Bremen erhalten. Die aktuellen Erleichterungen des Gesetzgebers helfen uns dabei sehr“, sagt Bärbel Höltzen-Schoh, Vorsitzende der Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen.

Ab Montag ist schulfrei

klassenraum leer

Niedersachsen. Ab Montag, 16. März 2020, werden die Schulen in Niedersachsen aufgrund des Coronaviruses geschlossen. Die Schließungszeit geht nahtlos in die Osterferien über. Der erste Schultag wird dann der Montag, 20. April 2020 sein. Für Abiturienten wird es bereits am 15. April 2020 los gehen. Das hat das Kultusministerium heute morgen offiziell verkündet. Die Schließung betrifft auch Kindergärten, Kitas und Krippen. Eine Notbetreuung soll es alledings in Kleingruppen geben. Ebenso sind die Universitäten von der Regelung betroffen. 

Buss gewinnt Ausschreibung für weltgrößten Offshore-Windpark

buss

Hamburg. Das Buss Terminal im niederländischen Eemshaven hat ein weiteres Projekt gewonnen: Es dient ab Mai als Basishafen für die Installation der Fundament-Strukturen des Offshore-Windparks Hornsea Two. Für dieses Projekt werden rund 140.000 m2 des 250.000 m2 großen Schwergut-Terminals genutzt. Der Windpark befindet sich rund 89 km vor der Yorkshire Coast in der Nordsee. „Wir freuen uns, dass wir ein Projekt dieser Größe in britischen Gewässern gewonnen haben. Das spricht für die Leistungsfähigkeit unseres Projektteams in Hamburg und unseres Terminals in Eemshaven“, kommentiert Martin Schulz, Geschäftsführer der Buss Energy Group, das neue Projekt. Zum Windpark des dänischen Energiekonzerns Ørsted gehören 165 Siemens Gamesa 8-Megawatt-Turbinen. Mit einer Gesamtleistung von knapp 1,4 Gigawatt können rund 1,3 Millionen Haushalte mit grüner Energie versorgt werden. Der Windpark Hornsea Two wird mit 462 km2 der größte Offshore-Windpark der Welt sein.

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