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ihk konjunktur

IHK Nord: "Stimmung kühlt sich ab"

Region. Die Stimmung der Unternehmen in der maritimen Wirtschaft hat sich etwas abgekühlt. Dies ist das Ergebnis der aktuellen Konjunkturumfrage der IHK Nord, des Zusammenschlusses der zwölf norddeutschen Industrie- und Handelskammern, im Frühjahr 2018. Vor allem die Werften und die Betriebe der Hafenwirtschaft zeigen etwas weniger Zuversicht als noch im Herbst 2017. In der Schifffahrt bleibt die Lage stabil. Im Schiffbau verliert der Geschäftsklimaindex mehr als 15 Punkte und sinkt auf einen Stand von 135,2 Punkte, bleibt damit aber immer noch deutlich über den Werten der Vorjahre. Gert Stuke, Vorsitzender der IHK Nord, sagte dazu: „Die deutschen Werften sind nach wie vor im Hightech-Spezialschiffbau erfolgreich.“ Dennoch zeigen sich zunehmend Wolken am Horizont: China versucht zum Beispiel, mit einer offensiven Preispolitik auch in den Nischenmärkten stärker Fuß zu fassen. „Die globalen Herausforderungen für den deutschen Schiffbau nehmen weiter zu“, stellte Stuke fest. Neben der Entwicklung der Auslandsnachfrage sehen die Werften zudem Risiken bei den steigenden Arbeitskosten und dem verschärften Fachkräftemangel.

 

Hochschulen spielen zentrale Rolle bei Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen

Lüneburg. Fünf Tage nach seinem Amtsantritt ist der neue Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler, heute erstmals mit den Präsidentinnen und Präsidenten der niedersächsischen Hochschulen zusammengekommen. Im Rahmen der Plenumssitzung der Landeshochschulkonferenz (LHK) in der Leuphana Universität Lüneburg warb Thümler um die Unterstützung der Hochschulen bei der Bewältigung künftiger gesellschaftlicher Herausforderungen: „Ich bin davon überzeugt, dass es im Wesentlichen in der Hand der Wissenschaft liegt, dass gesellschaftliche Herausforderungen wie die Digitalisierung und der demografische Wandel gemeistert werden.“

Europäische Kommission stellt zweiten Teil des Mobilitätspakets vor

dieselauspuff

Brüssel. Die Europäische Kommission hat den zweiten Teil des Mobilitätspakets vorgestellt, der vor allem hinsichtlich neuer CO2-Grenzwerte für Autos und leichte Nutzfahrzeuge mit Spannung erwartet wurde. Sie hat unter anderem eine für Hersteller verpflichtende Reduktion der Emissionen um 30% bis 2030 und um 15% bis 2025 gegenüber 2021 und Strafzahlungen von 95€ je zu viel ausgestoßenem Gramm pro verkauftem Fahrzeug vorgeschlagen.

Niedersächsische Seehäfen fordern Infrastrukturausbau

Emden/Oldenburg/Stade. Zum Beginn der Koalitionsverhandlungen von SPD und CDU in Niedersachsen bekräftigt die Arbeitsgemeinschaft Niedersächsische Seehäfen ihre Erwartung an die künftige Landesregierung, die Belange der Hafenwirtschaft angemessen zu berücksichtigen sowie notwendige Maßnahmen für den bedarfsgerechten Erhalt und Ausbau der Seehafeninfrastruktur und ihrer Verkehrsanbindung im neuen Regierungsprogramm festzuschreiben. Dazu haben die Seehäfen ein gemeinsames Positionspapier mit DGB und ver.di vorgelegt.

Til Schweiger denkt nicht daran, Deutschland zu verlassen

til schweiger

Hamburg. Til Schweiger ist ja für seine mitteilsame Ader bekannt. Kein Thema, das der Schauspieler unkommentiert lässt – egal ob politisch, sozial oder kulturell. Kürzlich schimpfte Schweiger wieder einmal auf Facebook los. Es ging darum, dass das Gerücht kursierte, Til habe angekündigt, Deutschland zu verlassen, sollte die AfD in den Bundestag einziehen. Der Filmemacher bestreitet dies. Anscheinend ärgerte sich der 53-Jährige aber doch über fiese Kommentare auf seiner Seite und schrieb, dass diese ihm aber im Umkehrschluss Geld einbrächten und daher willkommen seien. „Hate-Posts very welcome!!! I need Klicks, um meine Werbung teurer zu verkaufen!!! Jeder Rechtsradikale bringt mir - ohne Scheiss - 600 Euro am Tag (bei der Masse könnt ihr wohl ermessen, wie satt ich bin..?) aber bitte... vordert mich weiter auf „euer“ Land zu verlassen (ich denk nich dran - aber macht das weiter - weil cash in my täsch)“, lautete die absichtlich in schlechtem Deutsch geschriebene Botschaft an die Verfasser von „Deppenkommentaren“. Gegenüber der „Gala“ räumte der 53-Jährige ein, eine Mitschuld daran zu haben, dass er polarisiere. „Ich bin so auf die Welt gekommen. Ich hatte schon immer einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. (…) Das heißt nicht, dass ich noch nie Menschen verletzt habe. Ich habe schon eine Menge Menschen verletzt, aber nicht aus Vorsatz, sondern weil ich eine sehr direkte Art habe. Wenn ich das gemerkt habe, dann habe ich mich immer sofort und ehrlich entschuldigt.” Klingt doch ganz vernünftig und für einen Promi kann es nie schaden, im Gespräch zu bleiben.

Jade-Weser-Zeitung.de

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