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Eiermarkt: Preise werden bis Ostern leicht steigen

Oldenburg. Die Deutschen essen wieder mehr Eier. Wie die Landwirtschaftskammer Niedersachsen mit Hinweis auf vorläufigen Zahlen der Marktinfo Eier & Geflügel (MEG) mitteilt, stieg der Pro-Kopf-Verbrauch 2018 im Vergleich zum Vorjahr um fünf Eier und beträgt jetzt 235 Stück. Als Gründe für die Zunahme nennt die Kammer einen gestiegenen klassischen Konsum zum Beispiel als Frühstücksei, aber auch einen stärkeren Außer-Haus-Verzehr etwa in Kantinen und Restaurants. Hinzu komme die stetige Nachfrage nach vegetarischen Produkten, für deren Herstellung viele Eier genutzt würden.

 

Kindererziehung - VdK fordert einheitliche Honorierung

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Region. Zum 1. Januar 2019 wurde die Mütterrente in Teilen angehoben. Eine Gleichstellung erfolgt trotzdem noch nicht. Der Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen fordert deshalb, die Erziehungsleistung von Frauen endlich gleichwertig anzuerkennen und allen Müttern drei Rentenpunkte anzurechnen. Um den Nachwuchs großzuziehen, unterbrechen in der Regel Frauen ihren Job und bleiben daheim. Lange Erziehungspausen aber reißen eine große Lücke in das spätere Rentenkonto und führen auch dazu, dass Altersarmut bei Frauen stärker verbreitet ist. „Wenn der Staat mehr Kinder will, dann sollte er auch die Erziehungsleistung aller Mütter rentenrechtlich entsprechend gleich honorieren“, verlangt Friedrich Stubbe, Landesverbandsvorsitzender des VdK Niedersachsen-Bremen.

Hauchdünner Film schwimmt trotz höherer Dichte auf Meeresoberfläche

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Oldenburg. Einem überraschenden physikalischen Phänomen ist ein internationales Team um den Oldenburger Meereschemiker Dr. Oliver Wurl auf der Spur: Demnach ist unter bestimmten Wetterbedingungen die dünne Grenzschicht auf der Meeresoberfläche vorübergehend salziger und damit schwerer als das darunterliegende Wasser. Dies konnten die Forscher aus hochauflösenden Daten schließen, die sie auf einer Expedition in den tropischen Indopazifik gewonnen hatten. Die Erkenntnisse könnten dazu beitragen, den ozeanischen Wasserkreislauf und den Austausch von Gasen durch die dünne Grenzschicht zwischen Ozean und Atmosphäre besser zu verstehen. Ihre Ergebnisse haben die Forscher kürzlich im Fachmagazin „Journal of Geophysical Research – Oceans“ veröffentlicht.

Niedersachsens Bäume vorwiegend in privater Hand

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Oldenburg. In Niedersachsen ist der Wald ein prägendes Landschaftselement. Auf rund 1,2 Millionen Hektar (ha), das ist etwa ein Viertel der Landesfläche, stehen Laub- und Nadelgehölze. Im bundesweiten Vergleich der absoluten Zahlen hat Niedersachsen die drittgrößte Waldfläche, so die Landwirtschaftskammer Niedersachsen am Donnerstag (17. Januar) in einer Pressemitteilung. Auffallend ist der hohe Anteil an Wald in privater Hand, immerhin mehr als 700.000 ha. Damit bewirtschaften rund 60.000 der sogenannten Privatwaldbesitzer 59 Prozent des niedersächsischen Waldes. Der Rest entfällt auf das Land (29 Prozent), Körperschaften wie Landkreise oder Gemeinden (7 Prozent) und den Bund (5 Prozent).

Folgerungen nach Havarie der Glory Amsterdam

Glory Amsterdam

Nordseeküste. Die Folgerungen aus der Haverie der Glory Amsterdam sowie anderer Großgefahrenlagen der vergangenen Monate waren Gegenstand eines Gespräches zwischen der Schutzgemeinschaft Deutsche Nordseeküste e.V. (SDN), den zuständigen Ministerien sowie den Landkreisen Wittmund und Friesland. Hintergrund war die heftige Kritik insbesondere der beiden Landkreise sowie der SDN an dem Umgang mit der Havarie der Glory Amsterdam und die damals angemahnte Verbesserung in der Zusammenarbeit und Kommunikation mit den Kommunen. Seinerzeit wurde das Treffen im Grundsatz schon vereinbart und heute wurde der Sachstand besprochen. Die Teilnehmer betonten die Bedeutung einer guten Kommunikation sowie einer rechtzeitigen Einbindung der Landkreise durch das Havariekommando. Das Innen- und das Umweltministerium unterstützen die Konsequenzen, die das Havariekommando aus der Havarie der Glory Amsterdam ziehen muss. Sie haben auch die landesseitigen Meldewege überprüft und optimiert. Hans van Wecheln, SDN, sowie die beiden Landräte forderten Redundanzen bei etwaigem Ausfall von Rettungsmitteln, Abstimmung der jeweiligen Einsatzpläne und verstärkte Übungen der Beteiligten ein. Die Ministerien sicherten zu, diese Forderungen im Kreis des Kuratoriums mit dem Bund, den anderen Küstenländern und dem Havariekommando zu besprechen. Die Teilnehmer waren sich einig, dass alles getan werden müsse, um das hohe Schutzniveau an der niedersächsischen Küste fortlaufend zu verbessern.

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