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udo lindenberg

Panik-Rocker gründet sein persönliches Udoversum

Hamburg. Das ist Wasser auf den Mühlen aller „Lindianer“: Udo Lindenberg eröffnet im Herbst seine „Panik City“! An der Hamburger Reeperbahn im Klubhaus St. Pauli können Fans mit der „Udo Lindenberg Experience“ in die Welt des Alt-Rockers eintauchen - auf einer Tour mit virtuellem Udo als ganz persönlichem Panik-Paten an der Seite. Auf 700 Quadratmetern begeben sich 20 Besucher gleichzeitig auf eine einstündige visuelle Zeitreise: Ob per Drohnenflug über seine Geburtsstadt Gronau, mit dem Sonderzug nach Pankow, im Taxi durch seine Wahl-Heimat Hamburg zum Hotel „Atlantic“ oder mit dem „Udo-Ufo“ über voll besetzte Stadien. Der Musiker bezeichnete sein Werk als „Erlebniswundermaschine, durch die man schwebt“. „Das wird kein Museum und keine Memory-Show, sondern ein Flug durch das Udoversum aus Hightech und Hightext, Multimedia und Magie“, so Lindenberg begeistert. Auch mit seinen Gemälden kann der 71-Jährige bei seinen Fans punkten: Beim Libori-Fest in Paderborn pilgerten die Massen kürzlich zur Ausstellung „Udos 10 Gebote“, die unter dem Motto „Udo by Night“ bis 23 Uhr geöffnet war. Die Sonderbriefmarke zu dem Event mit einer Auflagenhöhe von 3.000 Briefmarken war innerhalb von acht Stunden vergriffen. Mit dem Geld aus der Aktion unterstützt das Bonifatiuswerk gemeinsam mit dem Künstler das Wohnhaus „Johanna“ in Hamburg, eine Jugendhilfeeinrichtung für junge, psychisch kranke Frauen.

 

Norddeutsche Reeder im Aufwind

Region. Bei den norddeutschen Reedern hat sich die Geschäftsstimmung deutlich aufgehellt. Dies zeigt die Konjunkturumfrage der IHK Nord im Frühjahr 2017. Dagegen hat sich das Geschäftsklima beim Schiffbau und in der Hafenwirtschaft im Vergleich zum Herbst 2016 eingetrübt. Der Konjunkturindex bei den Reedern klettert von 84,9 auf 113,9 Punkte. Sie beurteilen ihre Lage besser als in den vergangenen Jahren, so dass auch ihre Erwartungen für die kommenden Monate gestiegen sind. Dr. Wolfgang Blank, Vorsitzender der IHK Nord, betonte: „Seit acht Jahren steckt die Branche aufgrund von Überkapazitäten beim Schiffsraum in der Krise. Doch trotz weiterhin negativer Auswirkungen der Schifffahrtskrise dürfte insbesondere die zum Teil spürbare Erholung bei den Charter- und Frachtraten die allgemeine Stimmung positiv beeinflusst haben. Dennoch bleibt abzuwarten, ob es sich hier nur um eine kurze Entspannung oder um eine echte Trendwende handelt.“

Nach dem Brexit: Fischer fürchten um Fanggründe

krabbenkutter

Region. Die deutschen Fischer warnen vor den Folgen des Brexits. Nach den Ankündigungen aus London sind traditionell gemeinsam genutzte Fanggebiete in der Nordsee und im Nordostatlantik in Gefahr. Für die Fischer geht es vor allem um Hering, Makrele und den Blauen Wittling. Betroffen sind aber auch Krabbenfischer, die unter deutscher Flagge vor der britischen Küste fischen. Außerdem verkleinern sich die Fanggebiete im Falle des Verlustes der britischen Gewässer insgesamt und damit steigt der Konkurrenzkampf in den verbleibenden Gebieten. Claus Ubl vom Deutschen Fischerei-Verband erklärt die etwas unübersichtliche Situation.

Nino de Angelo wurde in Handschellen abgeführt

nino

Mallorca. Die „unendliche Geschichte“ geht offenbar weiter: Beim Wellness-Urlaub auf Mallorca griff Nino de Angelo laut „Bild“-Zeitung wieder einmal seine Ehefrau Larissa Schmitt an. Rötungen im Gesicht würden die Schläge beweisen. Mitarbeiter des Hotels, in dem der Zwischenfall stattfand, verständigten die Polizei und der „Jenseits von Eden“-Star wurde in Handschellen abgeführt. Seit 2012 sind die beiden Streithähne ein Paar, die Hochzeit folgte 2014 – vier Trennungen gab es bis heute. Unfassbar: Erst im Februar hatte die Polizei einen Einsatz im Hamburger Haus des Ehepaares. Der Grund: SIE soll IHN geschlagen haben. Laut der 32-Jährigen leidet Nino unter Depressionen, hat Probleme mit Drogen und Alkohol.

eam aus dem Forschungsinstitut Senckenberg am Meer in Wilhelmshaven bringt neue Proteinanalytik in die Praxis

Wilhelmshaven/Oldenburg. Falsch deklarierte Waren, Fisch aus illegalem Fang – um die Vermarktung solcher Waren zum Wohle von Umwelt und Verbrauchern zu verhindern, sind effiziente Lebensmittelkontrollen nötig. Häufig sind diese aber teuer und aufwändig, wie beispielsweise Methoden, die Arten anhand des Erbmaterials, der DNA, identifizieren. Das Start-up Team ProTeomX bietet nun eine kostengünstige und schnelle Alternative als Dienstleistung an. Die Biologen Dr. Silke Laakmann, Dr. Stefanie Kaiser und Dr. Thomas Knebelsberger vom Deutschen Zentrum für Marine Biodiversitätsforschung (DZMB, Forschungsinstitut Senckenberg am Meer) in Wilhelmshaven haben eine Methode weiterentwickelt, die es erlaubt, vielzellige Arten anhand von Proteinen zu bestimmen. Diese Idee überzeugte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: Um die Methode praxistauglich zu machen, erhält das Team ab Mai ein EXIST-Gründerstipendium in Höhe von 155.000 Euro. Neben dem Gründungs- und Innovationszentrum der Universität Oldenburg betreut Prof. Dr. Pedro Martinez Arbizu, Leiter der Abteilung DZMB, das Team.

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