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Bußgeld gegen Fahrradgroßhändler ZEG wegen vertikaler Preisbindung

Bonn. Das Bundeskartellamt hat Geldbußen gegen den Fahrradgroßhändler ZEG Zweirad-Einkaufs-Genossenschaft eG (ZEG), Köln, und deren Verantwortliche wegen vertikaler Preisbindung mit 47 Fahrradeinzelhändlern in Höhe von insgesamt rd. 13,4 Mio. Euro verhängt. Das Verfahren war durch einen Hinweis aus Händlerkreisen ausgelöst worden. Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes: „Die ZEG hat mit ihren Mitgliedsunternehmen Vereinbarungen über Endverkaufspreise für bestimmte Fahrradmodelle getroffen. Die selbständigen Einzelhändler wurden dazu angehalten, von der ZEG festgesetzte Mindestverkaufspreise für verschiedene Fahrradmodelle nicht zu unterschreiten. Damit wurde auch der Preiswettbewerb zwischen den Mitgliedern der Einkaufskooperation gegenüber dem Endverbraucher stark behindert.

 

Ausschreibung für Digitalisierungsprofessuren kommt

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Region. Wenn es darum geht, die Chancen der Digitalisierung für das Land und die Gesellschaft zu nutzen, kommt den niedersächsischen Hochschulen eine große Bedeutung zu: Sie bilden die dringend benötigten Fachkräfte aus und sind mit der Erforschung und Weiterentwicklung der Digitalisierung befasst. Um die Hochschulen bei dieser Herausforderung zu unterstützen, fördert das Land Niedersachsen in den kommenden Jahren die Einrichtung von bis zu 50 unbefristeten Digitalisierungsprofessuren an den staatlichen Universitäten und Fachhochschulen. Die Ausschreibung wird in den kommenden Tagen veröffentlicht – 2019 stehen rund 2,9 Millionen Euro im Landeshaushalt bereit. Weitere Mittel – für wissenschaftliche Mitarbeiter und die erforderliche Infrastruktur – sollen aus dem Niedersächsischen Vorab der VolkswagenStiftung zur Verfügung gestellt werden. Die Einrichtung der neuen Professuren zählt zu den zentralen Zielen der Landesregierung im Themenfeld Digitalisierung.

Info-Börse zu Pflegeberufen: Gepflegt in die Zukunft

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Oldenburg. Wer gern mit Menschen arbeitet, findet in Pflegeberufen vielfältige Möglichkeiten. Das zeigt die Pflegebörse von Agentur für Arbeit und Jobcenter Oldenburg am Donnerstag, den 7. Februar, von 14 bis 18 Uhr, in der Arbeitsagentur, Stau 70, Raum 2.001. Die Börse richtet sich an junge Leute und an Lebenserfahrene wie zum Beispiel Berufsrückkehrerinnen, die eine Ausbildung oder eine Umschulung machen wollen. Fünf Arbeitgeber informieren die Besucherinnen und Besucher persönlich über die Berufe Altenpfleger/in, Gesundheits- und Krankenpfleger/in und Kinderkrankenpfleger/in: Klinikum Oldenburg/Diakonie, Cura Seniorenzentrum, Arbeiterwohlfahrt (AWO), Bezirksverband Oldenburg (BVO) und Hansa Pflege. Außerdem werden die Berufe in der Alten- und Krankenpflege in kurzen Vorträgen vorgestellt.

Eiermarkt: Preise werden bis Ostern leicht steigen

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Oldenburg. Die Deutschen essen wieder mehr Eier. Wie die Landwirtschaftskammer Niedersachsen mit Hinweis auf vorläufigen Zahlen der Marktinfo Eier & Geflügel (MEG) mitteilt, stieg der Pro-Kopf-Verbrauch 2018 im Vergleich zum Vorjahr um fünf Eier und beträgt jetzt 235 Stück. Als Gründe für die Zunahme nennt die Kammer einen gestiegenen klassischen Konsum zum Beispiel als Frühstücksei, aber auch einen stärkeren Außer-Haus-Verzehr etwa in Kantinen und Restaurants. Hinzu komme die stetige Nachfrage nach vegetarischen Produkten, für deren Herstellung viele Eier genutzt würden.

Kindererziehung - VdK fordert einheitliche Honorierung

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Region. Zum 1. Januar 2019 wurde die Mütterrente in Teilen angehoben. Eine Gleichstellung erfolgt trotzdem noch nicht. Der Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen fordert deshalb, die Erziehungsleistung von Frauen endlich gleichwertig anzuerkennen und allen Müttern drei Rentenpunkte anzurechnen. Um den Nachwuchs großzuziehen, unterbrechen in der Regel Frauen ihren Job und bleiben daheim. Lange Erziehungspausen aber reißen eine große Lücke in das spätere Rentenkonto und führen auch dazu, dass Altersarmut bei Frauen stärker verbreitet ist. „Wenn der Staat mehr Kinder will, dann sollte er auch die Erziehungsleistung aller Mütter rentenrechtlich entsprechend gleich honorieren“, verlangt Friedrich Stubbe, Landesverbandsvorsitzender des VdK Niedersachsen-Bremen.

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