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Oldenburger Forscher an Robotereinsatz auf ISS beteiligt

Oldenburg. Welche Schäden haben Meteoroiden und Weltraummüll am Columbus-Modul, dem Forschungslabor der Internationalen Raumstation (ISS), hinterlassen? Und welche Rückschlüsse lassen sich daraus für den Teilchenfluss im Weltall ziehen? In einem mehrstündigen Einsatz hat in der vergangenen Nacht ein Roboterarm eine Kamera an der Außenhülle des Columbus-Moduls entlanggeführt. Ein weiterer Einsatz ist in einigen Wochen geplant. Die große Oberfläche des Columbus-Moduls und die lange Flugdauer im Weltraum bieten eine einzigartige Gelegenheit, den Einfluss der Weltraumumgebung zu studieren. Einer der Hauptinitiatoren dieser Studie ist Dr. Gerhard Drolshagen aus der Abteilung Medizinische Strahlenphysik und Weltraumumgebung der Universität Oldenburg. Beteiligt sind zudem Forscher der ESA, der Universität Braunschweig, des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt und des Ernst-Mach-Instituts in Freiburg. Verantwortlich für den Robotereinsatz sind die Weltraumorganisationen ESA und NASA.

 

Berufswunsch: Menschenleben retten

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Oldenburg. Körperlich fitte Retter werden bei den Berufsfeuerwehren gesucht. Andreas Schiefbahn von der Berufsfeuerwehr Oldenburg berichtet am Donnerstag, 13. September, um 16.00 Uhr, im BiZ Oldenburg. Stau 70, wie man hauptberuflicher Feuerwehrmann oder Feuerwehrfrau wird. Er erläutert Einstellungsvoraussetzungen, Ausbildungswege, Aufstiegsmöglichkeiten und beschreibt den Berufsalltag. Außerdem stellt er die Ausbildung zum Notfallsanitäter vor.

LBEG untersucht Tragfähigkeit von Kleiböden in Friesland

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Friesland. Wie tragfähig sind die Kleiböden im Landkreis Friesland? Wie hoch ist in ihnen der Anteil von Ton, Schluff, Sand und Wasser? Um diese und weitere Fragen zu klären, untersucht das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) vom 10. bis 21. September Kleiböden westlich des Jadebusens. Die LBEG-Experten bringen mit ihrer mobilen Bohranlage bis zu 14 Kernbohrungen in eine Tiefe von jeweils etwa fünf Metern nieder. Anschließend werden die Bohrkerne im Labor mechanisch untersucht. Der Boden wird unter anderem darauf analysiert, wie dicht er ist, wie die Korngrößen verteilt sind, wie steif und fest er ist. Diese Informationen sind die Grundlage um die Eigenschaften und das Verhalten des Bodens als Baugrund zu beurteilen.

IHK Nord: "Stimmung kühlt sich ab"

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Region. Die Stimmung der Unternehmen in der maritimen Wirtschaft hat sich etwas abgekühlt. Dies ist das Ergebnis der aktuellen Konjunkturumfrage der IHK Nord, des Zusammenschlusses der zwölf norddeutschen Industrie- und Handelskammern, im Frühjahr 2018. Vor allem die Werften und die Betriebe der Hafenwirtschaft zeigen etwas weniger Zuversicht als noch im Herbst 2017. In der Schifffahrt bleibt die Lage stabil. Im Schiffbau verliert der Geschäftsklimaindex mehr als 15 Punkte und sinkt auf einen Stand von 135,2 Punkte, bleibt damit aber immer noch deutlich über den Werten der Vorjahre. Gert Stuke, Vorsitzender der IHK Nord, sagte dazu: „Die deutschen Werften sind nach wie vor im Hightech-Spezialschiffbau erfolgreich.“ Dennoch zeigen sich zunehmend Wolken am Horizont: China versucht zum Beispiel, mit einer offensiven Preispolitik auch in den Nischenmärkten stärker Fuß zu fassen. „Die globalen Herausforderungen für den deutschen Schiffbau nehmen weiter zu“, stellte Stuke fest. Neben der Entwicklung der Auslandsnachfrage sehen die Werften zudem Risiken bei den steigenden Arbeitskosten und dem verschärften Fachkräftemangel.

Hochschulen spielen zentrale Rolle bei Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen

Lüneburg. Fünf Tage nach seinem Amtsantritt ist der neue Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler, heute erstmals mit den Präsidentinnen und Präsidenten der niedersächsischen Hochschulen zusammengekommen. Im Rahmen der Plenumssitzung der Landeshochschulkonferenz (LHK) in der Leuphana Universität Lüneburg warb Thümler um die Unterstützung der Hochschulen bei der Bewältigung künftiger gesellschaftlicher Herausforderungen: „Ich bin davon überzeugt, dass es im Wesentlichen in der Hand der Wissenschaft liegt, dass gesellschaftliche Herausforderungen wie die Digitalisierung und der demografische Wandel gemeistert werden.“

Jade-Weser-Zeitung.de

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