Mindestlohn am Glühweinstand - DGB schaut auf dem Lambertimarkt vorbei

gluehweinstandOldenburg. Mit dem Beginn der Adventszeit starten die Faire-Mobilität-Beratungsstellen des DGB die Aufklärungskampagne: „Arbeiten auf dem Weihnachtsmarkt: Der Mindestlohn gilt!“. Am Dienstag, 3. Dezember besuchen die Beraterinnen und Berater bundesweit neun Märkte. Unter anderem in Oldenburg, Kiel, Dortmund, Berlin, Stuttgart und München informieren sie an den Marktständen die Beschäftigten über ihre Rechte, insbesondere über den gesetzlichen Mindestlohn von 9,19 Euro pro Stunde. Die Informationsflyer von Faire Mobilität sind in sieben Sprachen verfügbar, denn viele der Beschäftigten sind, wie während der Erntezeit in der Landwirtschaft, Saisonarbeiter und Saisonarbeiterinnen, die nur zur Adventszeit nach Deutschland kommen.



In den letzten Jahren wandten sich immer wieder Beschäftigte, die für ihre Arbeit auf Weihnachtsmärkten zu wenig Lohn bekommen hatten, an gewerkschaftsnahe Beratungsstellen. Mit der diesjährigen Kampagne will Faire Mobilität präventiv möglichst viele Beschäftigte erreichen, damit diese ihre Rechte kennen und einfordern können.