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Leicht sinkende Ausbildungszahlen im IHK-Bereich Oldenburg

ausbildungOldenburg. Im Bereich der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK) haben die Unternehmen im vergangenen Jahr 4253 Ausbildungsverträge abgeschlossen. Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich ein Minus von 2,7 Prozent (119 Ausbildungsverträge). Die IHK hat in kaufmännischen Berufen 2840 Verträge (minus 3,8 Prozent) und im gewerblich-technischem Bereich 1413 (minus 0,4 Prozent) ins Ausbildungsverzeichnis neu eingetragen. Trotz der insgesamt geringeren Ausbildungszahl erhalten in einigen Berufen mehr junge Menschen eine Chance. Das betrifft besonders die Gastronomie (plus 9,2 Prozent), den Metallbereich (plus 4,1 Prozent) sowie die Banken (plus 13 Prozent). Im Handel (minus 5,7 Prozent). Im Beruf Industriekaufleute ging die Zahl neuer Verträge um 10,1 Prozent zurück.

„Die Zahlen zeigen, dass die Wirtschaft im Oldenburger Land dem Fachkräftemangel begegnet und nahezu unverändert ausbildet“, erklärt Stefan Bünting, Leiter des Geschäftsbereiches Bildung der IHK. „Die Ausbildungsbetriebe konnten in vielen Fällen 2019 nicht alle Ausbildungsplätze besetzen. Das liegt am Trend zum Studium und daran, dass die Zahl der Schulabgänger sinkt. Deshalb wird die Qualität der eigenen Ausbildung und das entsprechende Marketing wichtiger. Die Nachfrage nach unserem Qualitätssiegel TOP-Ausbildung ist unverändert hoch. 2019 haben wir 14 Unternehmen mit dem Siegel ausgezeichnet. Über 70 weitere Unternehmen haben Interesse an der Qualitätsprüfung mit einem integrierten Workshop-Angebot bekundet", berichtet Bünting.

Hier finden Sie die aktuellen Zahlen:

www.ihk-oldenburg.de/zahlen 

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