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ulrike folkerts

Keine Lust Vorzeige-Lesbe zu sein

Berlin. Eigentlich ist der Zug mit 51 Jahren ja abgefahren – zumindest, wenn man sich ein leibliches Kind wünscht. Doch „Tatort“-Ermittlerin Ulrike Folkerts denkt da eher an eine Adoption. „Also, ich wollte nie eigene Kinder. Aber jetzt ist der Wunsch gewachsen“, sagte die Schauspielerin jetzt zu „BZ am Sonntag“. „Meine Freundin und ich haben uns überlegt, ein Kind zu adoptieren.“ Folkerts lebt sei zehn Jahren mit der Künstlerin Katharina Schnitzler zusammen. Wegen ihres Berufs würde sich ihre Partnerin um die Erziehung kümmern, sagte Folkerts. „Meine Freundin müsste dann alles alleine machen.“ Eine Hochzeit ist für das Paar trotz des Kinderwunsches kein Thema. Als ein politisches Statement will Folkerts die mögliche Adoption nicht verstanden wissen: „Ich habe keine Lust mehr, die Vorzeige-Lesbe zu geben. Das sollen jetzt mal Jüngere machen.“ Seit 1989 jagt sie als „Lena Odenthal“ im Ludwigshafener Tatort Verbrecher. Von der „Hamburger Morgenpost“ auf ihren „neuen“ Kollegen in Hamburg, Til Schweiger angesprochen meint sie: „Der wird eine Riesen-Quote kriegen, und der macht das einmal, vielleicht zweimal. Und ich sage Ihnen: Ein drittes Mal – und dann ist die Sache vielleicht schon wieder ausgestanden.“ Ihrer Meinung nach drehe Herr Schweiger lieber Kinofilme.

 

70 Filme zum 70. Geburtstag

rosa von praunheim_oliver sechting

Berlin. „Mein Gott, der sieht ja aus wie Elton John“ dürfte mancher Zuschauer gedacht haben, als ein grotesk im rosa Rüschendress gekleideter Rosa von Praunheim bei den First Steps Awards 2012 über den roten Teppich schritt. Nicht weniger schräg, sein Begleiter Oliver Sechting, ganz in schwarz mit rosa Zylinder. Als sich die beiden auch noch filmreif küssten liefen einigen Betrachtern sicher Schauer des Grauens über den Rücken. Von Praunheim wurde 1942 während der deutschen Besatzung im Zentralgefängnis in Riga geboren. Seine leibliche Mutter starb 1946 in der Psychiatrie. Als Adoptivkind floh er mit seiner neuen Familie in den Westen. Erst im Jahr 2000 erfuhr der Filmemacher von seiner Adoption. Seine Nachforschungen dokumentierte er 2007 in dem Film „Meine Mütter – Spurensuche in Riga“. Großes Aufsehen erregte Rosa von Praunheim am 10. Dezember 1991 durch die von ihm in Deutschland losgetretene Outing-Debatte, als er unter anderem den Moderator Alfred Biolek und den Komiker Hape Kerkeling in der RTL-plus-Sendung „Explosiv – Der heiße Stuhl“ öffentlich als schwul bezeichnete – eine Aktion, die er später als „Verzweiflungsschrei auf dem Höhepunkt der AIDS-Krise“ bezeichnete, den er nicht wiederholen würde. Praunheim ist Grimme-Preisträger 2012 in der Kategorie Information & Kultur. 70 Filme will Rosa von Praunheim bis zu seinem Geburtstag im November diesen Jahres drehen. Fast alle seien bereits fertig und werden Ende Oktober im RBB, bei Arte und auf dem Filmfestival in Hof gezeigt.

Jessica Biel hat mit Heirat keine Eile

jessica biel

Berlin. Schon gewusst, dass Schauspielerin Jessica Biel deutsche Gene in sich trägt? Darauf verwies sie jetzt kürzlich bei einem Interview anlässlich der Premiere von „Total Recall“ in Berlin. So habe der Filmstar französische, irische, indianische, aber auch deutsche Vorfahren. „Die Vorfahren meines Vaters waren Deutsche, mehr weiß ich leider nicht“, so Biel. „Ich möchte unbedingt wissen, wo meine Vorfahren gelebt haben und dort hinreisen“, sagt die hübsche Actrice. Nun will „Bild am Sonntag“ herausgefunden haben, dass Jessicas Ururgroßvater Morris Biel, geboren 1852, am 7. Oktober 1888 an Bord der „Hammonia“ von Hamburg nach Amerika aufbrach.

Zum Sieg hat es nicht gereicht

Köln. Kürzlich gewährte Jenny Elvers-Elbertzhagen der BILD am SONNTAG einen Einblick in ihren Klamottenfundus und meinte großkotzig: „In meinem Kleiderschrank hängen 500 000 Euro“. Zudem hätte sie einen „Taschen-, Brillen-, Schmuck- und Kleidertick“. Das ehemalige Luder (Ex von Heiner Lauterbach) macht nun auf Lady. Alle Fummel und Täschchen seien Originale: „Ja, gefälschte Sachen gehen gar nicht. Das ist respektlos den Designern gegenüber.“ Alles selbst gekauft? „Klar! Ich arbeite, seit ich 17 bin und sehe, wo mein Geld geblieben ist.

Endlich ist sie Uwe los!

ochsenknecht_freund_tochter

München. Heutzutage wird bekanntlich jede zweite Ehe geschieden. Viele Paare schaffen es sich zugunsten der Kinder friedlich zu einigen. Doch das gilt keinesfalls für Uwe und Natascha Ochsenknecht. Das Promi-Paar liefert sich seit Jahren eine erbitterte Schlacht und redet trotz drei gemeinsamer Kinder kein Wort mehr miteinander. „DREI Kreuze mache ich“, sagte Natascha Ochsenknecht (47) vor dem Münchner Familiengericht, „dass jetzt endlich alles vorbei ist.“ Nach 19 Jahren Ehe haben sich die Beiden nun endlich scheiden lassen. Wie BILD berichtet, erschien Schauspieler Uwe Ochsenknecht (56) mit grimmigem Gesichtsausdruck und würdigte seine Ex keines Blickes. Die Konditionen wurden von den Anwälten ausgefochten. „Da wir uns nicht unterhalten, kann man sich auch auf nichts einigen“, so Natascha. Dennoch war nach etwa 15 Minuten alles vorüber. SIE lächelt, sagt zu BILD: „Er hat das bekommen, was er verdient.“ Was? Natascha Ochsenknecht: „Er hat seine Familie verloren.“ Der Ex-Ehemann Uwe Ochsenknecht verweigert den Kommentar. Vier Jahre lang, erfuhr BILD, muss Uwe seiner Exfrau noch Unterhalt zahlen. Eine fünfstellige Summe pro Monat, heißt es aus seinem Umfeld. Inklusive Unterhalt für die Kinder. Natascha Ochsenknecht: „Zur Höhe des Vergleichs will ich nichts sagen. Da würden sich eh alle totlachen und denken ,Die arme Sau‘.“ Sie wird ihren Nachnamen trotz der Scheidung behalten. „Das habe ich meinen Kindern versprechen müssen.“

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