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Meisterpflicht

Rückkehr zur Meisterpflicht stärkt Mittelstand

Region. Der Deutsche Bundestag hat am Donnerstag die Rückkehr der Wiedereinführung der Meisterpflicht in zwölf Gewerken beschlossen. Die hiesigen Bundestagsabgeordnete Astrid Grotelüschen wertet den Beschluss als großen Erfolg für den Mittelstand: „Der Meisterbrief ist Garant für höchste Qualität der Arbeit und der beruflichen Ausbildung“ so Grotelüschen, die ebenfalls Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) Oldenburg-Land ist. „Mit der Rückkehr zur Meisterpflicht stärkt der Bundestag gleichzeitig die hochwertige berufliche Ausbildung und die Qualitätsarbeit des Handwerks in vielen Gewerken. Davon werden auch die Betriebe und Kunden in unserer Region profitieren.“

 

Verpflichtende Zusagen von Telekom und EWE zum gemeinsamen Glasfaserausbau

telekom ewe

Bonn. Die Telekom Deutschland GmbH und die EWE AG möchten beim Ausbau von Glasfasernetzen in Teilen Niedersachsens, Nordrhein-Westfalens und in Bremen zusammenarbeiten. Dem Bundeskartellamt gegenüber haben sich die Unternehmen nun unter anderem verpflichtet, einen weitreichenden Ausbau vorzunehmen und künftig dritten Unternehmen Zugang zu ihrem Netz zu gewähren.

Vertiefte Prüfung beim Erwerb von Real-Standorten durch Edeka

edeka

Bonn. Das Bundeskartellamt hat heute eine vertiefte Prüfung des Erwerbs von 87 Real-Standorten von der Re­dos Re­al Estate GmbH durch die Edeka Zen­tra­le AG & Co. KG eingeleitet, da weitere Ermittlungen zu den Absatz- und Beschaffungsmärkten erforderlich sind. Nach Einleitung des Hauptprüfverfahrens gilt für Edeka/Redos nun eine Prüfungsfrist bis zum 28. Februar 2020. Kurz nach Eingang der Fusionsanmeldung am 28. Oktober hatte das Bundeskartellamt Auskunftsbeschlüsse an Unternehmen des Lebensmittelhandels geschickt, um die aktuellen Marktverhältnisse in Deutschland zu ermitteln. Dabei hatte das Amt die Ermittlungen auf alle 277 Real-Standorte erstreckt, um auch für etwaige Übernahmevorhaben weiterer Erwerber die erforderlichen Daten zu erheben.

Erntebilanz: Raps und Getreide leicht unter dem Durchschnitt

Erntebilanz

Oldenburg. Nachdem Raps und Getreide in Niedersachsen gedroschen sind, zieht die Landwirtschaftskammer eine erste Bilanz. Danach fiel sowohl die Raps- als auch die Getreideernte leicht unterdurchschnittlich aus. Bemerkenswert sind wieder einmal die starken regionalen Schwankungen bei den Erträgen. Basis für diese Aussagen sind eine aktuelle Prognose des Landesamtes für Statistik Niedersachsen (LSN) sowie kammereigene Versuche und Beobachtungen. Zwei Faktoren waren für die zum Teil extremen Ertragsunterschiede verantwortlich: die regional sehr unterschiedliche Regenverteilung und das Wasserspeichervermögen der Ackerböden. Auf den guten Ackerbaustandorten, die auch noch einigen Regen abbekommen hatten, wurden teilweise Spitzenerträge erzielt. Auf sehr leichten Böden in Regionen mit geringem Niederschlag konnten nur schlechte Erträge eingefahren werden.

Folgen der Trockenheit verschärfen die Lage vieler Rinderhalter

rindfleisch

Oldenburg. Die Rindfleischpreise bewegen sich seit Jahresbeginn auf Talfahrt. Mit rund 3,20 Euro je Kilogramm (Bullen, Klassifizierung 03) erreichten sie im Juli ihren Tiefpunkt. Wie die Landwirtschaftskammer Niedersachsen berichtet, lagen sie damit etwa 15 bis 20 Cent unter dem Vorjahresniveau. Als Gründe für diesen monatelangen negativen Trend werden die Kaufzurückhaltung inländischer Verbraucher und ein unbefriedigender Export genannt.

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