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Erntebilanz

Erntebilanz: Raps und Getreide leicht unter dem Durchschnitt

Oldenburg. Nachdem Raps und Getreide in Niedersachsen gedroschen sind, zieht die Landwirtschaftskammer eine erste Bilanz. Danach fiel sowohl die Raps- als auch die Getreideernte leicht unterdurchschnittlich aus. Bemerkenswert sind wieder einmal die starken regionalen Schwankungen bei den Erträgen. Basis für diese Aussagen sind eine aktuelle Prognose des Landesamtes für Statistik Niedersachsen (LSN) sowie kammereigene Versuche und Beobachtungen. Zwei Faktoren waren für die zum Teil extremen Ertragsunterschiede verantwortlich: die regional sehr unterschiedliche Regenverteilung und das Wasserspeichervermögen der Ackerböden. Auf den guten Ackerbaustandorten, die auch noch einigen Regen abbekommen hatten, wurden teilweise Spitzenerträge erzielt. Auf sehr leichten Böden in Regionen mit geringem Niederschlag konnten nur schlechte Erträge eingefahren werden.

 

Folgen der Trockenheit verschärfen die Lage vieler Rinderhalter

rindfleisch

Oldenburg. Die Rindfleischpreise bewegen sich seit Jahresbeginn auf Talfahrt. Mit rund 3,20 Euro je Kilogramm (Bullen, Klassifizierung 03) erreichten sie im Juli ihren Tiefpunkt. Wie die Landwirtschaftskammer Niedersachsen berichtet, lagen sie damit etwa 15 bis 20 Cent unter dem Vorjahresniveau. Als Gründe für diesen monatelangen negativen Trend werden die Kaufzurückhaltung inländischer Verbraucher und ein unbefriedigender Export genannt.

Norddeutschland soll auf Wasserstoff setzen

windrad energie

Region. Die IHK Nord fordert die norddeutschen Bundesländer auf, Norddeutschland als Vorreiter der Wasserstofftechnologie zu positionieren und den Aufbau einer funktionierenden Wasserstoffwirtschaft zu befördern. „Norddeutschland sollte seine großartigen Chancen ergreifen und die Wasserstoffwirtschaft nutzen, um das bestehende Süd-Nord-Gefälle abzubauen“, so Friederike C. Kühn, Vorsitzende der IHK Nord. „Wir haben hier im Norden herausragende Möglichkeiten, grünen Wasserstoff aus Windstrom zu produzieren und so die norddeutsche Wirtschaft nachhaltig voranzubringen. Der Erfolg der Energiewende entscheidet sich unzweifelhaft in Norddeutschland und wird ohne Wasserstoff nicht möglich sein.“

Bundeskartellamt erwirkt für Händler auf den Amazon Online-Marktplätzen weitreichende Verbesserungen der Geschäftsbedingungen

amazon

Bonn. Aufgrund von kartellrechtlichen Bedenken des Bundeskartellamtes ändert Amazon seine Geschäftsbedingungen für Händler auf den Amazon Online-Marktplätzen. Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes: „Zur Beendigung unseres Verfahrens wird Amazon seine Geschäftsbedingungen für die auf dem Marketplace tätigen Händler für den deutschen Marktplatz amazon.de, für alle europäischen Marktplätze (amazon.co.uk, amazon.fr, amazon.es, amazon.it) sowie weltweit für alle seine Online-Marktplätze einschließlich der amerikanischen und asiatischen Marktplätze anpassen. Die Änderung der Geschäftsbedingungen (Business Solutions Agreement - BSA) wird heute von Amazon angekündigt und veröffentlicht. Sie tritt 30 Tage später in Kraft. Damit werden die zahlreichen Beschwerden von Händlern beim Bundeskartellamt gegenüber Amazon aufgegriffen. Die Änderungen betreffen den einseitigen Haftungsausschluss zugunsten von Amazon, die Kündigung und Sperrung der Konten der Händler, den Gerichtsstand bei Streitigkeiten sowie den Umgang mit Produktinformationen und viele andere Fragen. Für die auf den Amazon Marktplätzen tätigen Händler haben wir mit unserem Verfahren weltweit weitreichende Verbesserungen erwirkt. Das Verfahren wird eingestellt“.

Bundeskartellamt erlaubt Übernahme von Handelshof durch EDEKA

edeka

Bonn. Das Bundeskartellamt hat heute die Übernahme der Handelshof-Gruppe durch EDEKA freigegeben. Das Zusammenschlussvorhaben betrifft den Erwerb von 100 Prozent der Kommanditanteile sowie der alleinigen Kontrolle an der Handelshof-Gruppe durch die EDEKA ZENTRALE AG & Co. KG und die EDEKA Foodservice Stiftung & Co. KG. Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes: „Wir haben die Absatz- und Beschaffungsmärkte in diesem Fall sehr genau analysiert. Letztendlich haben wir in keinem regionalen Großhandelsmarkt für Lebensmittel ein wettbewerbliches Problem durch den Zusammenschluss EDEKA/Handelshof identifiziert. Auch die Beschaffungsseite war Gegenstand sorgfältiger ökonomischer Würdigung. Wir wissen, dass EDEKA hier eine starke Marktposition hat. Unsere Ermittlungen haben aber ergeben, dass der Anteil der Handelshof-Gruppe mit deutlich unter 0,5 Prozent am bundesweiten Beschaffungsvolumen letztlich als so gering einzuschätzen war, dass der mit der Übernahme einhergehende Zuwachs bei EDEKA keine erheblichen wettbewerbliche Auswirkungen hat.“

Jade-Weser-Zeitung.de

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