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Anmeldung des Kaufs der „National Geographic“-Lizenz durch Gruner + Jahr nach Bedenken des Bundeskartellamtes zurückgenommen

Bonn. Das Verlagshaus Gruner + Jahr hat Ende Januar 2019 seine Anmeldung des Erwerbs der deutschsprachigen Lizenz der Zeitschrift „National Geographic“ zurückgenommen. Zuvor hatte das Bundeskartellamt dem Unternehmen seine wettbewerblichen Bedenken gegen das Vorhaben mitgeteilt. Gruner + Jahr ist u.a. der mit Abstand größte Anbieter von populären Wissenszeitschriften in Deutschland und Herausgeberin des nach Stück- und Umsatzzahlen größten Wissensmagazins auf dem deutschen Markt, der Zeitschrift „GEO“.

 

Idai verwüstet südliches Afrika

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Mosambik. Es sind beunruhigende Nachrichten, die in diesen Tagen in der Afrika-Abteilung von MISEREOR in Aachen eingehen. Seit vor einer Woche Zyklon Idai über Mosambik, Malawi und Simbabwe hinweggefegt ist und Überschwemmungen ganze Landstriche unter Wasser gesetzt und verwüstet haben, melden sich immer mehr Projektpartner von MISEREOR aus den betroffenen Gebieten. Sie schildern die Situation und bitten dringend um Unterstützung.

VdK begrüßt Urteil: „Jeder muss wählen dürfen!“

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Karlsruhe. Das Bundesverfassungsgericht hat den Ausschluss von Menschen mit Behinderungen bei Wahlen als verfassungswidrig und damit nicht rechtens eingestuft. Der Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen begrüßt diese Entscheidung. „Allein in Niedersachsen sind mehr als 8000 Menschen vom Wahlrecht ausgeschlossen, die sich durch eine Betreuung unterstützen lassen. Dieses Urteil ist ein enormer Etappensieg für sie!“, erklärt VdK-Landesvorsitzender Friedrich Stubbe. Doch dabei allein dürfe es nicht bleiben. „Jetzt muss die Niedersächsische Landesregierung schnellstens nachziehen und die Wahlgesetze reformieren, denn jeder Mensch sollte wählen dürfen“, fordert er. Dass nun endlich auch Menschen mit einer psychischen oder geistigen Beeinträchtigung, die eine Betreuung benötigen, ihre Stimme abgeben dürfen, sei ein wichtiger Schritt, den der VdK übrigens schon lange fordere, so Stubbe. „Diesen Weg gilt es jetzt zügig weiterzugehen, denn nur so gelangen wir zu einer inklusiven Gesellschaft, in der die Teilhabe von Menschen mit Behinderung selbstverständlich wird.“

Bußgelder gegen acht Lesezirkel-Unternehmen wegen verbotener Kundenabsprachen

Bonn. Das Bundeskartellamt hat Geldbußen in Höhe von rund drei Mio. Euro gegen acht Lesezirkel-Unternehmen verhängt. Den Unternehmen wird vorgeworfen, verbotene Absprachen über die Aufteilung von Kunden getroffen zu haben. Bei den betroffenen Unternehmen handelt es sich um die Daheim Liefer-Service GmbH, Hamburg, ein Unternehmen der Ganske Verlagsgruppe, die Werbeagentur.Lesezirkel Brabandt LZ plus Media GmbH, Aalen, die Lesezirkel Dörsch GmbH & Co. KG, Nürnberg, die Lesezirkel Detlef Krumbeck GmbH, Pinneberg, die Lesezirkel Die Medien-Palette GmbH & Co. KG, Hamm, die Lesezirkel Media-Collection GmbH, Vellmar, die Lesezirkel „Die Hanse“ GmbH, Vellmar, sowie die Firma Hettling´s LeseZirkel.

Herbe Schlappe für Facebook - Bundeskartellamt beschränkt Verarbeitung von Nutzerdaten

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Bonn. "So nicht", sagt nun das Bundeskartellamt und legt dem Unternehmen Facebook weitreichende Beschränkungen bei der Verarbeitung von Nutzerdaten auf. Laut den Geschäftsbedingungen von Facebook können Nutzer das soziale Netzwerk bislang nur unter der Voraussetzung nutzen, dass Facebook auch außerhalb der Facebook-Seite Daten über den Nutzer im Internet oder auf Smartphone-Apps sammelt und dem Facebook-Nutzerkonto zuordnet. Alle auf Facebook selbst, den konzerneigenen Diensten wie z.B. WhatsApp und Instagram sowie den auf Drittwebseiten gesammelten Daten können mit dem Facebook-Nutzerkonto zusammengeführt werden.

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