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Agravis AG und Danish Agro dürfen weite Teile der Getreide AG übernehmen

Bonn. Das Bundeskartellamt hat das Vorhaben der Agravis Raiffeisen AG, Münster/Hannover, und ihres dänischen Kooperationspartners Danish Agro a.m.b.a., Karise (Dänemark), freigegeben, weite Teile des Agrarhandelsgeschäfts sowie der Saatgut- und Futtermittelherstellung der Getreide AG, Rendsburg, zu übernehmen. Zuvor hatten die Zusammenschlussbeteiligten aufgrund von wettbewerblichen Bedenken des Bundeskartellamtes insgesamt neun Standorte aus dem Übernahmepaket herausgenommen.

 

Aktionäre beschließen höhere Dividende und Substanzstärkung

Oldenburg. Die Oldenburgische Landesbank AG (OLB) hat auf der Hauptversammlung am Mittwoch, 13. Mai 2015, in der Messehalle der Weser-Ems-Hallen in Oldenburg über ihr Geschäftsjahr 2014 berichtet. Nach 9,1 Millionen (Mio.) Euro im Vorjahr hatte die OLB per 31. Dezember 2014 ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 34,7 Mio. Euro ausgewiesen. Die Aktionäre stimmten dem gemeinsamen Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat der OLB zu, eine auf 0,25 Euro je Aktie erhöhte Dividende auszuschütten (Vorjahr: 0,10 Euro). Ebenfalls ange-nommen wurde der Vorschlag, 14,2 Mio. Euro des nach Handelsgesetzbuch ermittelten Bi-lanzgewinns den Gewinnrücklagen zuzuführen. „In einem schwierigen Marktumfeld ist es uns gelungen, unser Jahresergebnis zu verbessern“, sagte Patrick Tessmann, Vorstands-vorsitzender der OLB, „dies ist wichtig, um unseren Aktionären eine adäquate Dividenden-rendite zahlen und parallel die Substanz der Bank weiter stärken zu können.“

„A20 kommt höchstwahrscheinlich in den Vordringlichen Bedarf“

Region. Wasser auf die Mühlen der A20-Befürworter hat Enak Ferlemann gegossen: Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium war einer der Teilnehmer der Mitgliederversammlung des Fördervereins Pro A20 e.V. und hatte gute Nachrichten nach Bremerhaven mitgebracht. Der Politiker betonte: „Um eine Aufstockung der Küstenautobahn in den Vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans mache ich mir keine Sorgen. Dieses Projekt kommt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in diese höhere Kategorie.“ Seine zuversichtliche Einschätzung begründete der Staatssekretär neben der weit voran geschrittenen Planung mit den Kriterien des Bundes für bevorzugte Verkehrsprojekte - und diese würden von der A20 vollauf erfüllt. Diese Maßstäbe sind Ferlemann zufolge das Schließen von Lücken im Autobahnnetz, das Beseitigen von Engpässen, der Seehafenhinterlandverkehr und eine Funktion als europäische Magistrale. Enak Ferlemann rechnet damit, dass der neue Bundesverkehrswegeplan Ende des laufenden Jahres vorgelegt werden kann.

In Hannover dürfen E-Scooter weiter Bus fahren

Region. Der CDU-Landtagsabgeordnete Björn Thümler fordert den Verkehrsverbund Bremen-Niedersachsen (VBN) dazu auf, die Entscheidung für ein Transportverbot von E-Scootern zurückzunehmen. „Andere Verkehrsverbünde wie etwa die Üstra in Hannover haben das Gutachten des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen, auf das sich der VBN beruft, ganz anders interpretiert. Sie halten die angeführten Sicherheitsprobleme nicht für so gravierend und befördern auch weiterhin E-Scooter“, hat der CDU-Landtagsabgeordnete auf Nachfrage erfahren.

Thümler: "Inklusion bedeutet auch Recht auf Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln"

Region. Der CDU-Landtagsabgeordnete Björn Thümler kritisiert die Entscheidung des Verkehrsverbunds Bremen-Niedersachsen (VBN), künftig keine elektrischen Rollstühle – so genannte E-Scooter – mehr in Bussen zu befördern. „Wenn die Geräte nicht sicher transportiert werden können, dann kann die Konsequenz doch nicht sein, die Mobile und ihre Benutzerinnen und Benutzer im Regen stehen zu lassen. Stattdessen sollte der VBN darüber nachdenken, wie man die Sicherheitstechnik verbessert“, fordert Björn Thümler.

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