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IHK Konjunkturklimaindex

Brexit wirkt sich bisher kaum auf Konjunktur aus

Oldenburg. „Der Brexit ist derzeit in aller Munde, wirkt sich aber kurzfristig kaum auf die wirtschaftliche Entwicklung im Oldenburger Land aus“, kommentiert Dr. Joachim Peters, Hauptgeschäftsführer der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK), das Ergebnis der aktuellen IHK-Konjunkturumfrage bei rund 500 Unternehmen. Zwar äußern sich einige Unternehmen – vor allem aus der Industrie und dem Großhandel – besorgt über den Ausstieg Großbritanniens aus der EU. Sie erwarten aber zumindest für die nächsten Monate noch keine gravierenden Auswirkungen auf ihr Geschäft. Auch die deutschlandweite Umfrage der IHK-Organisation hat gezeigt: Die Unternehmen rechnen während der voraussichtlich zweijährigen Verhandlungsphase zumindest mit einem konstanten bilateralen Handel. Mittelfristig dürften die Ex- und Importe aber sinken, so Peters. In unserer Region halten sich aktuell Optimisten und Pessimisten bezüglich der wirtschaftlichen Entwicklung in den nächsten Monaten annähernd die Waage.

 

IHK sieht wirtschaftliche Notwendigkeit der A 20 unbestritten

Region. Die Oldenburgische Industrie- und Handelskammer (IHK) sieht die wirtschaftliche Notwendigkeit des Baus der Küstenautobahn weiter als vordringlich gegeben. Damit kommentiert sie eine heute vorgelegte Studie der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen zur A 20. „Zuerst einmal sind wir verwundert über den Zeitpunkt der Veröffentlichung des Gutachtens“, sagt IHK-Präsident Gert Stuke. „Die allgemeine Öffentlichkeitsbeteiligung zum Bundesverkehrswegeplan, in der nochmals alle Argumente Pro und Contra zu Verkehrsprojekten und ihrer Bewertung dem Bund via Internet oder schriftlicher Stellungnahme vorgetragen werden konnten, ist bereits vor einigen Wochen erfolgt.“ Zudem seien die in der aktuellen Studie geäußerten Kritikpunkte aus Sicht der Autobahngegner bereits bekannt, so Stuke weiter.

Bundeskartellamtes über die Trinkwasserversorgung in deutschen Großstädten

Bonn. Das Bundeskartellamt hat heute einen Bericht über die Rahmenbedingungen der Trinkwasserversorgung und die Aufsicht über die Entgelte der Wasserversorger in Deutschland vorgelegt. Das Bundeskartellamt befasst sich seit mehreren Jahren intensiv mit den Trinkwassermärkten in Deutschland und hat gegen einzelne Wasserversorger erfolgreich Verfahren wegen missbräuchlich überhöhter Preise geführt.

IHK zur Entscheidung Großbritanniens für EU-Austritt

Oldenburger Land. „Die Entscheidung Großbritanniens aus der Europäischen Union auszutreten, bedeutet auch für die regionale Wirtschaft im Oldenburger Land eine Zäsur in ihren Handelsbeziehungen mit dem Inselstaat“, sagt Gert Stuke, Präsident der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer. „Viele unserer regionalen Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen haben regelmäßige Geschäftsaktivitäten mit dem Vereinten Königreich. Sie werden ihr mittel- und langfristiges Engagement vor Ort jetzt neu bewerten.“ Kurzfristig sei damit zu rechnen, dass der Export deutscher Produkte über den Ärmelkanal durch die massive Abwertung des Pfunds schwieriger werde, so Stuke weiter. Langfristig müssten sich die Unternehmen auf mehr Bürokratie bei Ein- und Ausfuhren einstellen. Das Ausmaß hänge von dem Ausgang der nun anstehenden Austrittsverhandlungen ab, die der EU-Vertrag für den Austrittsfall vorsehe und die sich wahrscheinlich über einen längeren Zeitraum hinziehen.

OLB sieht Kunden und Institut für Brexit gerüstet

Oldenburg. Großbritannien hat mehrheitlich für einen Austritt aus der Europäischen Union (EU) gestimmt. Diese Entscheidung hat die Oldenburgische Landesbank AG (OLB) unaufgeregt zur Kenntnis genommen. „Wir sind auf alle Szenarien eingestellt“, sagt Patrick Tessmann, Vor-standsvorsitzender der OLB, „insgesamt wird der Brexit nun einen längeren Prozess bedeuten, sodass bis auf Weiteres viele Fragen über die nächsten Schritte oder die künftige Zusammenarbeit zwischen der EU und Großbritannien sowie auch eine politische und wirt-schaftliche Ungewissheit bestehen bleiben werden.“

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