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Klare Orientierung bei Artenschutz-Konflikten in der Windkraftplanung

Berlin. Der NABU hat den Beschluss der Umweltminister der Länder zur Freigabe des sogenannten „Neuen Helgoländer Papiers“ begrüßt. Damit erhalten Windkraftplaner von nun an in Deutschland mehr Planungssicherheit bei der Anlage von Windkraftanlagen in der Nähe von sensiblen Vogelvorkommen. Im Papier geregelt sind die empfohlenen Mindestabstände zwischen den Anlagen und seltenen Arten, wie etwa Schreiadlern, Rotmilanen oder Schwarzstörchen.

 

Kein Verständnis für Kritik des Landesrechnungshofes

Hannover. Die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege sind erstaunt über die aktuelle Kritik des Niedersächsischen Landesrechnungshofes zur Verwendung der Finanzhilfen aus Lotteriegeldern durch die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege. Der Prüfbericht gibt nicht nur Argumente wieder, die in zahlreichen Diskussionen und vertraglichen Regelungen ausgeräumt wurden, er offenbart auch, dass der Landesrechnungshof nach wie vor ein völlig falsches Verständnis von Struktur und Aufgaben der Freien Wohlfahrtspflege hat, das wenig von echten Kenntnissen, dafür umso mehr von eigenen politischen Vorstellungen durchdrungen ist.

Agravis AG und Danish Agro dürfen weite Teile der Getreide AG übernehmen

Bonn. Das Bundeskartellamt hat das Vorhaben der Agravis Raiffeisen AG, Münster/Hannover, und ihres dänischen Kooperationspartners Danish Agro a.m.b.a., Karise (Dänemark), freigegeben, weite Teile des Agrarhandelsgeschäfts sowie der Saatgut- und Futtermittelherstellung der Getreide AG, Rendsburg, zu übernehmen. Zuvor hatten die Zusammenschlussbeteiligten aufgrund von wettbewerblichen Bedenken des Bundeskartellamtes insgesamt neun Standorte aus dem Übernahmepaket herausgenommen.

Aktionäre beschließen höhere Dividende und Substanzstärkung

Oldenburg. Die Oldenburgische Landesbank AG (OLB) hat auf der Hauptversammlung am Mittwoch, 13. Mai 2015, in der Messehalle der Weser-Ems-Hallen in Oldenburg über ihr Geschäftsjahr 2014 berichtet. Nach 9,1 Millionen (Mio.) Euro im Vorjahr hatte die OLB per 31. Dezember 2014 ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 34,7 Mio. Euro ausgewiesen. Die Aktionäre stimmten dem gemeinsamen Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat der OLB zu, eine auf 0,25 Euro je Aktie erhöhte Dividende auszuschütten (Vorjahr: 0,10 Euro). Ebenfalls ange-nommen wurde der Vorschlag, 14,2 Mio. Euro des nach Handelsgesetzbuch ermittelten Bi-lanzgewinns den Gewinnrücklagen zuzuführen. „In einem schwierigen Marktumfeld ist es uns gelungen, unser Jahresergebnis zu verbessern“, sagte Patrick Tessmann, Vorstands-vorsitzender der OLB, „dies ist wichtig, um unseren Aktionären eine adäquate Dividenden-rendite zahlen und parallel die Substanz der Bank weiter stärken zu können.“

„A20 kommt höchstwahrscheinlich in den Vordringlichen Bedarf“

Region. Wasser auf die Mühlen der A20-Befürworter hat Enak Ferlemann gegossen: Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium war einer der Teilnehmer der Mitgliederversammlung des Fördervereins Pro A20 e.V. und hatte gute Nachrichten nach Bremerhaven mitgebracht. Der Politiker betonte: „Um eine Aufstockung der Küstenautobahn in den Vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans mache ich mir keine Sorgen. Dieses Projekt kommt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in diese höhere Kategorie.“ Seine zuversichtliche Einschätzung begründete der Staatssekretär neben der weit voran geschrittenen Planung mit den Kriterien des Bundes für bevorzugte Verkehrsprojekte - und diese würden von der A20 vollauf erfüllt. Diese Maßstäbe sind Ferlemann zufolge das Schließen von Lücken im Autobahnnetz, das Beseitigen von Engpässen, der Seehafenhinterlandverkehr und eine Funktion als europäische Magistrale. Enak Ferlemann rechnet damit, dass der neue Bundesverkehrswegeplan Ende des laufenden Jahres vorgelegt werden kann.

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