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Freihandelsabkommen EU-Japan - Regionale Unternehmen können profitieren

tokioOldenburg. Protektionismus und Zollbürokratie in außenpolitisch sehr volatilen Zeiten erschweren auch Unternehmen aus dem Oldenburger Land zunehmend das internationale Geschäft. So der Tenor beim jüngsten Treffen des Exportleiterkreises der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK), der sich dieses Mal auf Einladung der Landessparkasse zu Oldenburg in deren Oldenburger Zentrale traf. „Ob Anti-Dumping-Verfahren, amerikanische Sanktionspolitik oder langwierige Genehmigungsverfahren deutscher Behörden wie des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) – die Liste von Handelshemmnissen, mit denen unsere Unternehmen im Auslandsgeschäft täglich zu kämpfen haben, ist lang", sagt Malte Smolna, Vorsitzender des Exportleiterkreises und Geschäftsführer der Cetex-Rheinfaser GmbH, Ganderkesee. „Das Exportgeschäft läuft bislang robust, aber das ist kein Selbstläufer. Mehr denn je brauchen wir politische Initiative für freien Marktzugang", mahnt Smolna. Ein positives Signal sei das Freihandelsabkommen der EU mit Japan. Es trete ab Januar 2019 in Kraft.

Marcus Schürmann, Delegierter der Deutschen Wirtschaft und Geschäftsführer der Deutschen IHK in Japan, betonte, dass insbesondere deutsche Unternehmen zu den Hauptprofiteuren des Abkommens gehörten. Die größten Erleichterungen bringe das Abkommen für Ernährungswirtschaft, Maschinen- und Kraftfahrzeugbau sowie Medizintechnik. Auch der Zugang zu öffentlichen Ausschreibungen verbessere sich. Ziel sei der Abbau von 97 Prozent aller Zölle. Deutschland sei für Japan der wichtigste EU-Handelspartner, so Schürmann. Im Jahr 2017 habe das bilaterale Handelsvolumen rund 42 Milliarden Euro betragen.

Mehr Infos unter:

www.ihk-oldenburg.de/exportleiterkreis 

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