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IHK zur Entscheidung Großbritanniens für EU-Austritt

Oldenburger Land. „Die Entscheidung Großbritanniens aus der Europäischen Union auszutreten, bedeutet auch für die regionale Wirtschaft im Oldenburger Land eine Zäsur in ihren Handelsbeziehungen mit dem Inselstaat“, sagt Gert Stuke, Präsident der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer. „Viele unserer regionalen Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen haben regelmäßige Geschäftsaktivitäten mit dem Vereinten Königreich. Sie werden ihr mittel- und langfristiges Engagement vor Ort jetzt neu bewerten.“ Kurzfristig sei damit zu rechnen, dass der Export deutscher Produkte über den Ärmelkanal durch die massive Abwertung des Pfunds schwieriger werde, so Stuke weiter. Langfristig müssten sich die Unternehmen auf mehr Bürokratie bei Ein- und Ausfuhren einstellen. Das Ausmaß hänge von dem Ausgang der nun anstehenden Austrittsverhandlungen ab, die der EU-Vertrag für den Austrittsfall vorsehe und die sich wahrscheinlich über einen längeren Zeitraum hinziehen.

„Auch wenn der heutige Tag die EU vor große Herausforderungen stellt – aus unternehmerischer Sicht bergen Krisen immer auch die Chance, gestärkt aus einer schwierigen Situation hervorzugehen“, meint Stuke. „Für den Verbund der übrigen EU-Staaten bedeutet dies jetzt umso mehr, die Errungenschaften des europäischen Binnenmarktes, also die Freizügigkeit für Personen, Waren, Kapital und Dienstleistungen zu wahren und ihre Bedeutung für Wohlstand und Beschäftigung besser zu verdeutlichen.“

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