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Dem Cocktail-Party-Effekt auf der Spur

Oldenburg. Gleich zwei wichtige Ereignisse stehen in der kommenden Woche für die Oldenburger Hörforscher an: Am Dienstag, 11. Juni, und Mittwoch, 12. Juni, treffen sich rund 50 führende Expertinnen und Experten aus aller Welt auf dem Campus Wechloy zum Workshop „The binaural brainstem and beyond“. Das von Prof. Dr. Mathias Dietz vom Department für Medizinische Physik und Akustik organisierte Treffen dreht sich um das so genannte binaurale – also beidohrige – Hören. An den darauffolgenden beiden Tagen tagt auf Einladung der HörTech gGmbH und des Exzellenzclusters Hearing4all der Universität Oldenburg die Elite der internationalen Hörgeräte-Entwickler in Oldenburg.

 

Künstliche Intelligenz und Innovation

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Oldenburg. Wie können Wissenschaft und Wirtschaft den Herausforderungen der digitalen Transformation mit innovativen Lösungen gemeinsam begegnen? Das ist Thema der Veranstaltung „Zukunft[s]unternehmen Nordwest: Künstliche Intelligenz und Innovation“ am Dienstag, 14. Mai, um 18.30 Uhr in der Weser-Ems-Halle (Eingang Festsäle, Europaplatz 12, 26123 Oldenburg). Die Veranstaltung des Gründungs- und Innovationszentrums der Universität Oldenburg bringt Forschung und Praxis zusammen. Sie richtet sich an Interessierte aus Wirtschaft, Wissenschaft und Startups aus Hochschulen, insbesondere auch an den wissenschaftlichen Nachwuchs. Die Teilnahme ist kostenlos, wegen der begrenzten Teilnehmerzahl wird um Anmeldung unter zun7.eventbrite.de/ gebeten.

Georg-Simon-Ohm-Preis für Robin Yoël Engel

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Oldenburg. Robin Yoël Engel, Absolvent des kooperativen Master-Studiengangs „Engineering Physics“ der Universität Oldenburg und der Hochschule Emden/Leer, hat den Georg-Simon-Ohm-Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) erhalten. Der Preis würdigt hervorragende, kürzlich abgeschlossene Arbeiten von Studierenden der physikalischen Technik oder verwandter Studiengänge an Fachhochschulen. Engel bekommt die Auszeichnung für seine Abschlussarbeit „Planning, Simulation and Preparation of a Magnetic Resonant Imaging Experiment based on the Detection of Anisotropic gamma-Radiation from Hyperpolarized Isomers“. Darin kombiniert er Verfahren der Magnetresonanztomographie und der Nuklearmedizin.

Wie Korallenlarven sesshaft werden

korallenlarven

Oldenburg. Ein entscheidender Schritt im Lebenszyklus von Steinkorallen ist der Übergang von der frei schwimmenden Larve zum sesshaften Polypen. Welche Botenstoffe dabei eine Rolle spielen, haben die Biologen Mareen Möller, Samuel Nietzer und Prof. Dr. Peter Schupp vom Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) in Wilhelmshaven herausgefunden. Die drei Forscher identifizierten in Experimenten drei Neurotransmitter, die Larven einer Korallenart aus dem Pazifik dazu bringen, sich auf dem Untergrund anzusiedeln und in einen Korallenpolypen zu verwandeln. Die Ergebnisse könnten es erstmals ermöglichen, Jungkorallen in Aquakulturen aufzuziehen und somit zum Schutz bedrohter Korallenriffe beitragen, schreibt das Team in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Scientific Reports.

Oldenburger Physiker kontrollieren Elektronen mit ultraschnellen Laserpulsen

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Oldenburg. Symmetrien sind in der Natur allgegenwärtig – etwa die Spiegelsymmetrie der Hände oder die sechszählige Symmetrie einer Schneeflocke. Siebenzählige Symmetrien sind in der Natur jedoch sehr selten. Physikern der Universität Oldenburg ist es nun erstmals gelungen, in Experimenten gezielt Elektronenwellen mit siebenzähliger Symmetrie zu erzeugen. Der konkrete Vorgang wird Photoionisation genannt. Dabei wird ein Elektron mit Hilfe von Licht aus einem Atom oder Molekül gelöst – ähnliche wie der erste Schritt der Stromerzeugung in Solarzellen. Die Ergebnisse sind online im Fachmagazin Nature Communications erschienen. Sie könnten dazu beitragen, neuartige und ultraschnell steuerbare Elektronenquellen mit ungewöhnlichen Eigenschaften bereitzustellen.

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