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Paul-Crutzen-Preis für Anika Pohlabeln

Oldenburg. Der renommierte Paul-Crutzen-Preis – verliehen für eine herausragende wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet der Umweltchemie und Ökotoxikologie – geht in diesem Jahr nach Oldenburg. Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) würdigt damit eine Studie von Dr. Anika Pohlabeln und weiteren Forschern des Instituts für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM). Pohlabeln nahm die Auszeichnung am 10. September in Münster auf dem Kongress „Umwelt 2018“, der Jahrestagung der Fachgruppe Umweltchemie & Ökotoxikologie der GDCh, entgegen.

 

Oldenburger Forscher an Robotereinsatz auf ISS beteiligt

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Oldenburg. Welche Schäden haben Meteoroiden und Weltraummüll am Columbus-Modul, dem Forschungslabor der Internationalen Raumstation (ISS), hinterlassen? Und welche Rückschlüsse lassen sich daraus für den Teilchenfluss im Weltall ziehen? In einem mehrstündigen Einsatz hat in der vergangenen Nacht ein Roboterarm eine Kamera an der Außenhülle des Columbus-Moduls entlanggeführt. Ein weiterer Einsatz ist in einigen Wochen geplant. Die große Oberfläche des Columbus-Moduls und die lange Flugdauer im Weltraum bieten eine einzigartige Gelegenheit, den Einfluss der Weltraumumgebung zu studieren. Einer der Hauptinitiatoren dieser Studie ist Dr. Gerhard Drolshagen aus der Abteilung Medizinische Strahlenphysik und Weltraumumgebung der Universität Oldenburg. Beteiligt sind zudem Forscher der ESA, der Universität Braunschweig, des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt und des Ernst-Mach-Instituts in Freiburg. Verantwortlich für den Robotereinsatz sind die Weltraumorganisationen ESA und NASA.

LBEG untersucht Tragfähigkeit von Kleiböden in Friesland

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Friesland. Wie tragfähig sind die Kleiböden im Landkreis Friesland? Wie hoch ist in ihnen der Anteil von Ton, Schluff, Sand und Wasser? Um diese und weitere Fragen zu klären, untersucht das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) vom 10. bis 21. September Kleiböden westlich des Jadebusens. Die LBEG-Experten bringen mit ihrer mobilen Bohranlage bis zu 14 Kernbohrungen in eine Tiefe von jeweils etwa fünf Metern nieder. Anschließend werden die Bohrkerne im Labor mechanisch untersucht. Der Boden wird unter anderem darauf analysiert, wie dicht er ist, wie die Korngrößen verteilt sind, wie steif und fest er ist. Diese Informationen sind die Grundlage um die Eigenschaften und das Verhalten des Bodens als Baugrund zu beurteilen.

LBEG untersucht Tragfähigkeit von Kleiböden in Friesland und der Wesermarsch

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Region. Wie tragfähig sind die Kleiböden in den Landkreisen Wesermarsch und Friesland? Wie hoch ist in ihnen der Anteil von Ton, Schluff, Sand und Wasser? Um diese und weitere Fragen zu klären, untersucht das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) vom 25. bis 29. September und vom 13. bis 17. November 2017 Kleiböden südlich und östlich des Jadebusens sowie in Butjadingen. Die LBEG-Experten bringen mit ihrer mobilen Bohranlage bis zu 14 Kernbohrungen in eine Tiefe von jeweils etwa fünf Metern nieder. Anschließend werden die Bohrkerne im Labor bodenmechanisch untersucht. Es werden unter anderem die Dichte, die Korngrößenvertei-lung, die Steifigkeit und die Festigkeit ermittelt – alles Informationen über die Eigenschaften und das Verhalten des Bodens als Baugrund.

eam aus dem Forschungsinstitut Senckenberg am Meer in Wilhelmshaven bringt neue Proteinanalytik in die Praxis

Wilhelmshaven/Oldenburg. Falsch deklarierte Waren, Fisch aus illegalem Fang – um die Vermarktung solcher Waren zum Wohle von Umwelt und Verbrauchern zu verhindern, sind effiziente Lebensmittelkontrollen nötig. Häufig sind diese aber teuer und aufwändig, wie beispielsweise Methoden, die Arten anhand des Erbmaterials, der DNA, identifizieren. Das Start-up Team ProTeomX bietet nun eine kostengünstige und schnelle Alternative als Dienstleistung an. Die Biologen Dr. Silke Laakmann, Dr. Stefanie Kaiser und Dr. Thomas Knebelsberger vom Deutschen Zentrum für Marine Biodiversitätsforschung (DZMB, Forschungsinstitut Senckenberg am Meer) in Wilhelmshaven haben eine Methode weiterentwickelt, die es erlaubt, vielzellige Arten anhand von Proteinen zu bestimmen. Diese Idee überzeugte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: Um die Methode praxistauglich zu machen, erhält das Team ab Mai ein EXIST-Gründerstipendium in Höhe von 155.000 Euro. Neben dem Gründungs- und Innovationszentrum der Universität Oldenburg betreut Prof. Dr. Pedro Martinez Arbizu, Leiter der Abteilung DZMB, das Team.

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