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Oldenburger Physiker kontrollieren Elektronen mit ultraschnellen Laserpulsen

Oldenburg. Symmetrien sind in der Natur allgegenwärtig – etwa die Spiegelsymmetrie der Hände oder die sechszählige Symmetrie einer Schneeflocke. Siebenzählige Symmetrien sind in der Natur jedoch sehr selten. Physikern der Universität Oldenburg ist es nun erstmals gelungen, in Experimenten gezielt Elektronenwellen mit siebenzähliger Symmetrie zu erzeugen. Der konkrete Vorgang wird Photoionisation genannt. Dabei wird ein Elektron mit Hilfe von Licht aus einem Atom oder Molekül gelöst – ähnliche wie der erste Schritt der Stromerzeugung in Solarzellen. Die Ergebnisse sind online im Fachmagazin Nature Communications erschienen. Sie könnten dazu beitragen, neuartige und ultraschnell steuerbare Elektronenquellen mit ungewöhnlichen Eigenschaften bereitzustellen.

 

Hauchdünner Film schwimmt trotz höherer Dichte auf Meeresoberfläche

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Oldenburg. Einem überraschenden physikalischen Phänomen ist ein internationales Team um den Oldenburger Meereschemiker Dr. Oliver Wurl auf der Spur: Demnach ist unter bestimmten Wetterbedingungen die dünne Grenzschicht auf der Meeresoberfläche vorübergehend salziger und damit schwerer als das darunterliegende Wasser. Dies konnten die Forscher aus hochauflösenden Daten schließen, die sie auf einer Expedition in den tropischen Indopazifik gewonnen hatten. Die Erkenntnisse könnten dazu beitragen, den ozeanischen Wasserkreislauf und den Austausch von Gasen durch die dünne Grenzschicht zwischen Ozean und Atmosphäre besser zu verstehen. Ihre Ergebnisse haben die Forscher kürzlich im Fachmagazin „Journal of Geophysical Research – Oceans“ veröffentlicht.

Konferenz zu Forschung und Aktivismus in der Migrationsgesellschaft

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Oldenburg. Sollten sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die über Migration forschen, aktiv an kontroversen gesellschaftlichen Debatten beteiligen? Und wenn ja, wie sollte diese Beteiligung aussehen? Das Spannungsfeld zwischen wissenschaftlichem und gesellschaftlichem Engagement steht im Mittelpunkt der Tagung „Linking Scholarship and Activism in Migration Societies: Critical Inquiries“, die der Studiengang „European Master in Migration and Intercultural Relations“ (EMMIR) vom 13. bis 15. Dezember an der Universität Oldenburg ausrichtet.

2. Tag des Lehrens und Lernens

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Oldenburg. Wie wollen wir lernen? Wie wollen wir lehren? Um diese Fragen und aktuelle Themen der Hochschullehre geht es am Donnerstag, 29. November, beim zweiten „Tag des Lehrens und Lernens“ an der Universität Oldenburg. Gemeinsam präsentieren Fakultäten und das Referat Studium und Lehre unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Sabine Kyora, Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Gleichstellung, ein vielfältiges Programm mit Angeboten zum Anschauen und Mitmachen – für Studierende, Lehrende und die interessierte Öffentlichkeit. Die offizielle Begrüßung durch die Vizepräsidentin findet um 13.00 Uhr im Bibliothekssaal statt (Campus Haarentor, Uhlhornsweg 49-55). Anschließend spricht Katrin Hausmeier vom Deutschen Institut für Humor über die „Energiequelle Lachen – Humor als Potential im Lehren und Lernen“. In ihrem Vortrag geht es unter anderem darum, mit unerwarteten Reaktionen in der Kommunikation Motivation und effektive Lernleistung zu erzeugen und Problemen oder Pannen humorvoll zu begegnen.

Plastikmüll aus der Ferne identifizieren

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Oldenburg. Im Meer treibende Geisternetze und anderer Müll könnten in Zukunft automatisch von Flugzeugen, Drohnen oder Satelliten aufgespürt werden. Die Grundlagen dafür hat ein Forscherteam um Dr. Shungudzemwoyo Garaba vom Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg gelegt. Garaba und seine Kollegen berichteten kürzlich in der Zeitschrift Environmental Science & Technology, dass sich Plastik anhand bestimmter charakteristischer Eigenschaften des reflektierten infraroten Lichtes eindeutig identifizieren lässt. „Wir wissen zwar grob, wo sich der Plastikmüll befindet, aber er bewegt sich ständig“, erläutert Garaba. Für Aufräumaktionen, aber auch um Menge und Verbreitung der Partikel zu bestimmen, wäre daher die Fernerkundung per Satellit äußerst nützlich.

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