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meteorit

Augenzeugen für möglichen Meteoritenfall gesucht

Oldenburg. Ein seltenes Naturphänomen erleuchtete am vergangenen Samstag den Himmel über Nordwestdeutschland: Gegen 17.44 Uhr zog eine helle Feuerkugel von Voltlage westlich von Bramsche bis Friesoythe über das Firmament. Strahlenphysiker der Universität Oldenburg um Prof. Dr. Björn Poppe registrierten das Ereignis mit einer so genannten All-Sky-Kamera, die sich auf dem Dach des Universitätsgebäudes in Wechloy befindet und permanent den gesamten Himmel beobachtet. „Die Feuerkugel – eine besonders helle Sternschnuppe – wurde von einem etwa 30 Kilogramm schweren extraterrestrischen Objekt erzeugt“, berichtet Poppe, Leiter der Abteilung für Medizinische Strahlenphysik. Ersten Berechnungen zufolge könnte ein kleiner Teil des Objekts den Sturz auf die Erde überstanden haben.

 

Oldenburger Studie - Wirkung elektrischer Hirnstimulation besser voraussagen

herrmann

Oldenburg. Patienten mit Schizophrenie oder Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) könnten von ihr profitieren: Die elektrische Hirnstimulation gilt als vielversprechende Methode, um neurologische und psychiatrische Erkrankungen zu behandeln – aber auch, um die Wirkungsweise des Gehirns besser zu verstehen. Nun hat ein Oldenburger Forscherteam um die Psychologen Prof. Dr. Christoph Herrmann und Dr. Florian Kasten herausgefunden, wie sich die Wirkung des Verfahrens bei einzelnen Patienten besser vorhersagen lässt. „Das Ergebnis ist ein Meilenstein auf dem Weg zur zukünftigen therapeutischen Anwendung der Methode“, sagt Herrmann, der an der Universität Oldenburg die Abteilung Allgemeine Psychologie leitet. Die Forscher stellen ihre Studie jetzt in der Zeitschrift Nature Communications vor.

Wissenschafts-Workshops für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren

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Oldenburg. Mit einem Teleskop die Sonnenoberfläche beobachten, selbst erstellte 3D-Inhalte mit der Virtual Reality (VR)-Brille betrachten oder sich in der Welt der Robotik ausprobieren – diese und weitere erste wissenschaftliche Erfahrungen können Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren in der Schülerhochschule der Innovativen Hochschule Jade-Oldenburg! sammeln. Insgesamt sechs Workshops stehen zur Auswahl und finden vom 12. bis 14. August jeweils von 10:00 bis 14:00 Uhr im Innovation(s)Mobil auf dem Campus der Jade Hochschule in Wilhelmshaven (Friedrich-Paffrath-Str. 101, 26389 WIlhelmshaven) statt. Alle Kurse werden von erfahrenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern angeleitet.

6 Millionen Euro für Geistes- und Kulturwissenschaften im Rahmen der Digitalisierungsoffensive

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Region. Die Digitalisierung eröffnet den Geistes- und Kulturwissenschaften große Chancen zur Weiterentwicklung. Mit der Ausschreibung „Geistes- und Kulturwissenschaften – digital“ unterstützt das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) innovative Projekte zu neuen Forschungsmöglichkeiten, die sich durch den Einsatz digitaler Methoden ergeben und die damit verbundenen Veränderungen durchdenken. Im Zuge dieser Ausschreibung „Geistes- und Kulturwissenschaften - digital“ fördert das MWK 13 Forschungsprojekte niedersächsischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit insgesamt rund 6 Millionen Euro aus dem Niedersächsischen Vorab der VolkswagenStiftung.

Mehr Insektenvielfalt auf Äckern und Weiden

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Oldenburg. Die Bestäubung durch Insekten ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Doch in ganz Europa nimmt die Zahl von Wildbienen, Hummeln, Schmetterlingen oder Schwebfliegen ab, weil es immer weniger Blühpflanzen gibt. Das EU-Projekt BEESPOKE (Benefitting Ecosystems through Evaluation of food Supplies for Pollination to Open up Knowledge for End users), an dem auch Biologen der Universität Oldenburg beteiligt sind, soll dies nun ändern: Ziel ist es, neue Methoden, Saatmischungen und Empfehlungen für Landwirte zu entwickeln, damit die Insektenvielfalt auf Äckern und Wiesen wieder zunimmt. Das Europäische Interreg-Programm „Nordsee“ fördert das Projekt über dreieinhalb Jahre mit 4,1 Millionen Euro. Insgesamt sind 16 Partner aus sechs Nordsee-Anrainerstaaten beteiligt, die Leitung liegt beim britischen Game & Wildlife Conservation Trust.

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