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physiker

UGO-Preis für exzellente Forschung geht an den Physiker Svend-Age Biehs

Oldenburg. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis für exzellente Forschung der Universitätsgesellschaft Oldenburg (UGO) geht in diesem Jahr an den Physiker und Privatdozenten Dr. Svend-Age Biehs. Der 39-Jährige wird im Rahmen einer Feierstunde am 16. November für seine Arbeiten auf dem Gebiet des Strahlungswärmetransports im Nanobereich ausgezeichnet. Biehs studierte und promovierte am Institut für Physik der Universität Oldenburg. Für seine Dissertation, die durch Stipendien der Heinz-Neumüller-Stiftung und der Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert wurde, erhielt er 2008 den Weser-Ems-Wissenschaftspreis der OLB-Stiftung. Ein weiteres Stipendium der Deutschen Akademie der Wissenschaften führte ihn an das renommierte Institut d'Optique in Paris, wo er sich im Rahmen eines zweijährigen Forschungsaufenthaltes weiter mit dem Strahlungswärmetransport beschäftigte, der ihn schon als Student fasziniert hatte. Seine Habilitation erfolgte 2014 nach seiner Rückkehr nach Oldenburg.

 

Musizieren dämpft Aggressionen bei Kindern

Oldenburg. Regelmäßiges Musizieren dämpft offenbar Aggressionen bei Kindern. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie eines Forscherteams um den Oldenburger Psychologen und Bildungswissenschaftler Dr. Ingo Roden, die die internationale Fachzeitschrift "Learning and Instruction" ("Lernen und Unterrichten") in ihrer aktuellen Ausgabe veröffentlicht hat. Ausgangspunkt für das Projekt der Wissenschaftler aus Oldenburg, Frankfurt am Main und Perth (Australien) war die Hypothese, schulbasierter Instrumentalunterricht könne aggressives Verhalten bei Kindern mindern und ihr Wohlbefinden steigern. Konkret analysierten sie aggressives Verhalten und Stresslevel unter anderem anhand psychologischer und physiologischer Faktoren wie Blutdruck und Speichelcortisol bei Sieben- bis Achtjährigen. Insgesamt bezogen sie 34 Schülerinnen und Schüler an sechs Grundschulen im Bundesgebiet ein: einerseits 14 Kinder, die anderthalb Jahre lang zusätzlich wöchentlichen Instrumentalunterricht erhielten, andererseits eine 20-köpfige Kontrollgruppe, die stattdessen einen vertieften naturwissenschaftlichen Unterricht erhielt.

Neues Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität

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Oldenburg. Sie liefern uns Nahrung und Rohstoffe, beeinflussen Luftqualität und Weltklima, bauen Schadstoffe ab, dienen als Orte für Erholung und Tourismus – die marinen Ökosysteme. Die Funktion dieser Ökosysteme – und damit die Grundlage auch menschlichen Wohlbefindens – hängt von der biologischen Vielfalt der Meere ab. Wie der Klimawandel und menschliche Einflüsse die marine Biodiversität verändern, werden Wissenschaftler künftig an einem neuen Institut untersuchen: In Oldenburg entsteht ab dem kommenden Jahr das Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität, wie der Senat der Helmholtz-Gemeinschaft jetzt beschlossen hat. Damit werden die Universität Oldenburg und das Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), ihre Forschungsexzellenz auf diesem Feld bündeln und erweitern.

Projekt "Makroplastik": Forscher setzen Tausende Holzschiffchen in Nordsee aus

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Oldenburg. Wissenschaftler des Verbundprojekts "Makroplastik in der südlichen Nordsee – Quellen, Senken und Vermeidungsstrategien" der Universität Oldenburg starten eine Mitmach-Aktion: In den kommenden Wochen setzen sie die ersten 4.800 von insgesamt knapp 100.000 sogenannten Holzdriftern an norddeutschen Küsten, in Flüssen und auf Hauptschifffahrtswegen der offenen Nordsee aus. Bürger, die einen angeschwemmten Drifter finden, sind aufgerufen, diesen zu melden.

Oldenburger Chemikerinnen entdecken neue Reaktion

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Oldenburg. Eine neue chemische Reaktion zu entdecken, das ist zwei Nachwuchswissenschaftlerinnen der Universität Oldenburg gelungen. Doktorandin Irina Geibel und Studentin Anna Dierks entdeckten einen bisher unbekannten Weg, Lactone herzustellen. Diese auch natürlich vorkommenden chemischen Verbindungen sind unter anderem wichtig für die Entwicklung neuer Medikamente. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Chemikerinnen kürzlich in der international renommierten Fachzeitschrift "The Journal of Organic Chemistry". Betreut werden Geibel und Dierks von dem Oldenburger Wissenschaftler Prof. Dr. Jens Christoffers, Hochschullehrer für Chemie. "Es ist ein sehr seltenes Ereignis, dass heutzutage noch neue chemische Reaktionen entdeckt werden. Es ist der großen Beobachtungsgabe der beiden Mitarbeiterinnen zu verdanken, dass dies im Rahmen einer Doktorarbeit gelungen ist", so Christoffers.

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