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bioforschung

Neues Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität

Oldenburg. Sie liefern uns Nahrung und Rohstoffe, beeinflussen Luftqualität und Weltklima, bauen Schadstoffe ab, dienen als Orte für Erholung und Tourismus – die marinen Ökosysteme. Die Funktion dieser Ökosysteme – und damit die Grundlage auch menschlichen Wohlbefindens – hängt von der biologischen Vielfalt der Meere ab. Wie der Klimawandel und menschliche Einflüsse die marine Biodiversität verändern, werden Wissenschaftler künftig an einem neuen Institut untersuchen: In Oldenburg entsteht ab dem kommenden Jahr das Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität, wie der Senat der Helmholtz-Gemeinschaft jetzt beschlossen hat. Damit werden die Universität Oldenburg und das Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), ihre Forschungsexzellenz auf diesem Feld bündeln und erweitern.

 

Projekt "Makroplastik": Forscher setzen Tausende Holzschiffchen in Nordsee aus

holzschiffchen

Oldenburg. Wissenschaftler des Verbundprojekts "Makroplastik in der südlichen Nordsee – Quellen, Senken und Vermeidungsstrategien" der Universität Oldenburg starten eine Mitmach-Aktion: In den kommenden Wochen setzen sie die ersten 4.800 von insgesamt knapp 100.000 sogenannten Holzdriftern an norddeutschen Küsten, in Flüssen und auf Hauptschifffahrtswegen der offenen Nordsee aus. Bürger, die einen angeschwemmten Drifter finden, sind aufgerufen, diesen zu melden.

Oldenburger Chemikerinnen entdecken neue Reaktion

chemiereaktion

Oldenburg. Eine neue chemische Reaktion zu entdecken, das ist zwei Nachwuchswissenschaftlerinnen der Universität Oldenburg gelungen. Doktorandin Irina Geibel und Studentin Anna Dierks entdeckten einen bisher unbekannten Weg, Lactone herzustellen. Diese auch natürlich vorkommenden chemischen Verbindungen sind unter anderem wichtig für die Entwicklung neuer Medikamente. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Chemikerinnen kürzlich in der international renommierten Fachzeitschrift "The Journal of Organic Chemistry". Betreut werden Geibel und Dierks von dem Oldenburger Wissenschaftler Prof. Dr. Jens Christoffers, Hochschullehrer für Chemie. "Es ist ein sehr seltenes Ereignis, dass heutzutage noch neue chemische Reaktionen entdeckt werden. Es ist der großen Beobachtungsgabe der beiden Mitarbeiterinnen zu verdanken, dass dies im Rahmen einer Doktorarbeit gelungen ist", so Christoffers.

„ReiN“ – Neues Online-Portal für den Spracherwerb

Hannover. Das Niedersächsische Wissenschaftsministerium hat gemeinsam mit dem ELAN e.V. ein neues Onlineinformationsportal auf den Weg gebracht. Auf der Webseite www.refugees.niedersachsen.de werden verschiedene analoge und digitale Sprachlernangebote des Landes und der Kommunen zusammengefasst. „Mit diesem Portal erhalten Geflüchtete und Beratende einen Überblick zu den bestehenden Sprachfördermaßnahmen und bekommen direkten Zugang zu qualitätsgesicherten Online-Sprachlernangeboten. Die Zusammenführung und Verknüpfung der unterschiedlichen Angebote ist ein weiterer Beitrag zur Gestaltung funktionierender und aufeinander abgestimmter Bildungsketten“, sagt Gabriele Heinen-Kljajić, Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur.

Kinder werden zu Meeresforschern

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Oldenburg. Meeresforschung erlebbar macht das Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg ab Freitag, 9. September am Wilhelmshavener Helgolandkai. Der gelbe Ausstellungscontainer öffnet dort um 13.00 Uhr erstmal seine Türen und ist dann bis zum 16. Oktober immer freitags, sonnabends und sonntags, jeweils von 13.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Der Helgolandkai befindet sich beim alten Vorhafen, unweit des ICBM-Terramare.

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