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chemiereaktion

Oldenburger Chemikerinnen entdecken neue Reaktion

Oldenburg. Eine neue chemische Reaktion zu entdecken, das ist zwei Nachwuchswissenschaftlerinnen der Universität Oldenburg gelungen. Doktorandin Irina Geibel und Studentin Anna Dierks entdeckten einen bisher unbekannten Weg, Lactone herzustellen. Diese auch natürlich vorkommenden chemischen Verbindungen sind unter anderem wichtig für die Entwicklung neuer Medikamente. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Chemikerinnen kürzlich in der international renommierten Fachzeitschrift "The Journal of Organic Chemistry". Betreut werden Geibel und Dierks von dem Oldenburger Wissenschaftler Prof. Dr. Jens Christoffers, Hochschullehrer für Chemie. "Es ist ein sehr seltenes Ereignis, dass heutzutage noch neue chemische Reaktionen entdeckt werden. Es ist der großen Beobachtungsgabe der beiden Mitarbeiterinnen zu verdanken, dass dies im Rahmen einer Doktorarbeit gelungen ist", so Christoffers.

 

„ReiN“ – Neues Online-Portal für den Spracherwerb

Hannover. Das Niedersächsische Wissenschaftsministerium hat gemeinsam mit dem ELAN e.V. ein neues Onlineinformationsportal auf den Weg gebracht. Auf der Webseite www.refugees.niedersachsen.de werden verschiedene analoge und digitale Sprachlernangebote des Landes und der Kommunen zusammengefasst. „Mit diesem Portal erhalten Geflüchtete und Beratende einen Überblick zu den bestehenden Sprachfördermaßnahmen und bekommen direkten Zugang zu qualitätsgesicherten Online-Sprachlernangeboten. Die Zusammenführung und Verknüpfung der unterschiedlichen Angebote ist ein weiterer Beitrag zur Gestaltung funktionierender und aufeinander abgestimmter Bildungsketten“, sagt Gabriele Heinen-Kljajić, Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur.

Kinder werden zu Meeresforschern

meeresforschung

Oldenburg. Meeresforschung erlebbar macht das Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg ab Freitag, 9. September am Wilhelmshavener Helgolandkai. Der gelbe Ausstellungscontainer öffnet dort um 13.00 Uhr erstmal seine Türen und ist dann bis zum 16. Oktober immer freitags, sonnabends und sonntags, jeweils von 13.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Der Helgolandkai befindet sich beim alten Vorhafen, unweit des ICBM-Terramare.

Meeresforscher und Biologen öffnen ihre Türen

biologen

Oldenburg. Wer sich für die Forschungsarbeit von Naturwissenschaftlern interessiert, sollte ein besonderes Angebot der Universität Oldenburg nicht verpassen: Am Mittwoch, 8. Juni, öffnen am Campus Wechloy sowohl das Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) als auch das Institut für Biologie und Umweltwissenschaften (IBU) zusammen mit dem Department für Neurowissenschaften ihre Türen. Dort werden am internationalen "World oceans day", dem Tag des Meeres, der am 8. Juni weltweit stattfindet, bei vielen Schülern aus Niedersachsen neben Biologie ebenfalls so außergewöhnliche Fächer wie Meereswissenschaften, Umwelt- oder Neurowissenschaften auf dem Stundenplan stehen. Schon jetzt haben sich viele Schulen angemeldet. Wer spontan Wissenschaftlern bei Experimenten über die Schulter gucken möchte, ist herzlich eingeladen, am Uni-Campus in Wechloy vorbeizukommen.

Dem Phänomen "Extremwelle" auf der Spur

Oldenburg. Extremwellen – Wasserberge mit einer Höhe von bis zu 30 Metern – verursachen immer wieder schlimme Schiffsunglücke. Doch bis heute ist unklar, wie sie entstehen. Ein Wissenschaftlerteam hat nun einen Teil des Geheimnisses gelüftet: Die Forscher haben eine Methode zur kurzfristigen Vorhersage von Extremwellen entwickelt. Ihre Ergebnisse wurden kürzlich im "New Journal of Physics" veröffentlicht. Hauptautor des Fachartikels ist der Oldenburger Doktorand Ali Hadjihosseini, ebenfalls beteiligt sind Dr. Matthias Wächter sowie Prof. Dr. Joachim Peinke. Die VolkswagenStiftung fördert das von der Universität Hamburg koordinierte Verbundprojekt finanziell.
Extremwellen – nicht zu verwechseln mit Tsunamis – sind einzelne Wellen, die ganz plötzlich auftreten, häufig auf offener See. Sie sind mindestens doppelt so groß wie die Wellen, die sie umgeben, und entwickeln enorme Kräfte beim Aufprall. Kleinere Schiffe können sinken, größeren droht die Manövrierunfähigkeit. Experten gehen davon aus, dass bis zu zehn Schiffsunglücke pro Jahr auf die Wellenungetüme zurückzuführen sind. Lange Zeit wurden Extremwellen als Seemannsgarn abgetan, doch seit Satellitenbilder Anfang der 1990er ihre Existenz bewiesen, wecken sie zunehmend das Interesse der Wissenschaft.

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