• Font size:
  • Decrease
  • Reset
  • Increase
biologen

Meeresforscher und Biologen öffnen ihre Türen

Oldenburg. Wer sich für die Forschungsarbeit von Naturwissenschaftlern interessiert, sollte ein besonderes Angebot der Universität Oldenburg nicht verpassen: Am Mittwoch, 8. Juni, öffnen am Campus Wechloy sowohl das Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) als auch das Institut für Biologie und Umweltwissenschaften (IBU) zusammen mit dem Department für Neurowissenschaften ihre Türen. Dort werden am internationalen "World oceans day", dem Tag des Meeres, der am 8. Juni weltweit stattfindet, bei vielen Schülern aus Niedersachsen neben Biologie ebenfalls so außergewöhnliche Fächer wie Meereswissenschaften, Umwelt- oder Neurowissenschaften auf dem Stundenplan stehen. Schon jetzt haben sich viele Schulen angemeldet. Wer spontan Wissenschaftlern bei Experimenten über die Schulter gucken möchte, ist herzlich eingeladen, am Uni-Campus in Wechloy vorbeizukommen.

 

Dem Phänomen "Extremwelle" auf der Spur

Oldenburg. Extremwellen – Wasserberge mit einer Höhe von bis zu 30 Metern – verursachen immer wieder schlimme Schiffsunglücke. Doch bis heute ist unklar, wie sie entstehen. Ein Wissenschaftlerteam hat nun einen Teil des Geheimnisses gelüftet: Die Forscher haben eine Methode zur kurzfristigen Vorhersage von Extremwellen entwickelt. Ihre Ergebnisse wurden kürzlich im "New Journal of Physics" veröffentlicht. Hauptautor des Fachartikels ist der Oldenburger Doktorand Ali Hadjihosseini, ebenfalls beteiligt sind Dr. Matthias Wächter sowie Prof. Dr. Joachim Peinke. Die VolkswagenStiftung fördert das von der Universität Hamburg koordinierte Verbundprojekt finanziell.
Extremwellen – nicht zu verwechseln mit Tsunamis – sind einzelne Wellen, die ganz plötzlich auftreten, häufig auf offener See. Sie sind mindestens doppelt so groß wie die Wellen, die sie umgeben, und entwickeln enorme Kräfte beim Aufprall. Kleinere Schiffe können sinken, größeren droht die Manövrierunfähigkeit. Experten gehen davon aus, dass bis zu zehn Schiffsunglücke pro Jahr auf die Wellenungetüme zurückzuführen sind. Lange Zeit wurden Extremwellen als Seemannsgarn abgetan, doch seit Satellitenbilder Anfang der 1990er ihre Existenz bewiesen, wecken sie zunehmend das Interesse der Wissenschaft.

Ministerin Heinen-Kljajić sieht große Chancen für Spitzenforschung in Niedersachsen

Region. Die Wissenschaftsministerinnen und Wissenschaftsminister des Bundes und der Länder haben am heutigen Freitag eine neue Bund-Länder-Vereinbarung zur Förderung von Spitzenforschung an Universitäten – das Nachfolgeprogramm der Exzellenzinitiative – beschlossen. Mit einem Finanzvolumen in Höhe von insgesamt rund fünf Milliarden Euro soll ab 2017 der Wissenschaftsstandort Deutschland nachhaltig gestärkt und seine internationale Wettbewerbsfähigkeit weiter verbessert werden. Im Juni werden die Regierungschefinnen und Regierungschefs von Bund und Ländern abschließend über das neue Förderprogramm für die universitäre Spitzenforschung entscheiden.

KinderUniversität: Die Physik der Zwerge

Oldenburg. Spannende Experimente, eine Liveschaltung in ein Labor und winzige Atome direkt im Hörsaal: All das wartet auf die Oldenburger KinderUni-Studierenden am Mittwoch, 9. März, 16.30 Uhr, in der Vorlesung "Die Physik der Zwerge" mit Prof. Dr. Christoph Lienau vom Institut für Physik. Auf Griechisch heißen Zwerge "Nannos" und die Forscher, die sich in der Physik mit allerkleinsten Teilchen beschäftigen, sind die Nanophysiker. Und für Nanophysiker ist alles, was man mit bloßem Auge sehen kann, geradezu riesig. Sie werden erst richtig neugierig, wenn es um für das Auge unsichtbare Teilchen geht. In diese Welt, in der Zwerge Riesen sind, entführt Christoph Lienau die Nachwuchsforscher und macht für sie sichtbar, was man eigentlich nicht sehen kann.

Universität, OFFIS und Gründerteam präsentieren sich auf der CeBIT

Oldenburg. Gute Ideen in Unternehmen gezielt voranbringen, Statistik auch für Laien nutzbar machen und komplexe Daten automatisch visualisieren – gleich drei technische Lösungen stellen Studierende der Universität Oldenburg, Wissenschaftler des An-Instituts OFFIS sowie ein universitäres Gründerteam vom 14. bis 18. März auf der Computermesse CeBIT vor. "IMPACT" und "WAIS" sind in Halle 6, Stand A18 zu sehen, vGen präsentiert sich in Halle 5, Stand A36.

Jade-Weser-Zeitung.de

Folge uns auf

facebookFollow JWZeitung on Twitter

Style Sitting

Fonts

Layouts

Direction

Template Widths

px  %

px  %