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Verbotene Totschlagfalle im Wolfsrevier Cuxhaven gefunden

Cuxhaven/Lamstedt/Hannover. Am Montag wurde bei Lamstedt, Landkreis Cuxhaven, durch ein NABU Mitglied ein ungeschütztes Eiabzugseisen gefunden. Die etwa 50 Zentimeter große Totschlagfalle war im Naturschutzgebiet Langenmoor im Gras versteckt und mit Innereien bestückt. Der Fundort befindet sich im Vorkommensgebiet des Cuxhavener Wolfspaares. Das Naturschutzgebiet bietet sich den Wölfen hervorragend als Rückzugsraum an. Neben der Nachstellung auf Tiere geht von unsachgemäß aufgestellten Fallen auch eine Gefahr zum Beispiel für spielende Kinder aus. Die Polizei Lamstedt hat die Falle entfernt. Die zuständige Jagdbehörde prüft auf möglichen Verstoß gegen die gültigen jagdlichen Vorschriften zur Verwendung von Fallen.

 

Mauersegler leiden unter Wohnungsnot

mauersegler-kremer

Region. Der Mauersegler ist "der Sommervogel" schlechthin. In weiten Teilen Deutschlands trifft er rund um den 1. Mai ein, und verlässt uns in Richtung seiner afrikanischen Winterquartiere bereits wieder rund um den 1. August. In knapp vier Wochen wird er aus seinen Winterquartieren im warmen Westafrika zurückkehren. Viele Menschen - er ist sehr populär in der Bevölkerung - sehnen seine Ankunft geradezu herbei, und wenn sie sich einmal um wenige Tage verspäten, klingeln beim NABU die Telefone heiß, berichtet Rüdiger Wohlers, NABU-Bezirksgeschäftsführer im Oldenburger Land: "Der Mauersegler ist ein echter Sympathieträger. Seine besondere Lebensweise hat es den Menschen angetan - fast das gesamte Leben ist er in den Lüften unterwegs!" Leider jedoch, so der Naturschützer, gerät dieser einst in jeder Straßenschlucht der Städte und Dörfer in großer Anzahl zu beobachtende flinke Jäger immer mehr unter Druck, vor allem durch eine veränderte Bauweise der Gebäude. "Wo Mauersegler früher unter Dachziegel und hinter Verschalungen schlüpfen konnten, um dort zu brüten, ist dies heute oft durch - aus Umweltsicht ja durchaus sinnvolle - Isolierungen versperrt. Viele Mauerseglereinschlüpfe verschwinden so jeden Tag bei Renovierungsarbeiten, oder werden von Anfang an bei Neubauten verhindert! So hat der Mauersegler ein riesiges Problem - und wird immer seltener", berichtet Wohlers.

Wissenschaftsministerium fördert Projekt mit 500.000 Euro

Oldenburg. Wie entsteht Wissen über Geschlecht? Und wie beziehungsweise wodurch verändert sich unser Wissen über Geschlecht? Diesen Fragen geht ein neues Forschungsprojekt der Universität Oldenburg nach, das vom Niedersächsischen Wissenschaftsministerium (MWK) mit 500.000 Euro gefördert wird. "Geschlechterwissen in und zwischen den Disziplinen: Kritik, Transformation und ‚dissidente Partizipation‘ an (akademischer) Wissensproduktion" ist der Titel des Projekts, das am Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZFG) der Universität angesiedelt ist.

Akademischer Wissenstransfer zwischen Europa und Afrika

Oldenburg. Wie wird an Universitäten in Europa und Afrika Wissen produziert und weitergegeben, und zwar unter den Bedingungen von Globalisierung und postkolonialen Strukturen? Diese Frage steht im Mittelpunkt der internationalen und interdisziplinären Tagung "Migrations of Knowledge" der Universität Oldenburg vom 3. bis 6. Dezember. Den Auftakt bildet ein öffentlicher Vortrag "Pidgin Knowledge – Kolonialismus und Wissenszirkulation" des Historikers Prof. Dr. Harald Fischer-Tiné von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. Beginn ist am Mittwoch, 3. Dezember, um 18.30 Uhr im Kulturzentrum PFL (Peterstraße 3).Den Ausgangspunkt der Tagung, zu der die OrganisatorInnen mehr als 80 internationale WissenschaftlerInnen erwarten, bilden die in den 60er- und 70er-Jahren neu formulierten ethischen, politischen und sozialen Visionen akademischer Wissensproduktionen.

Libellenart Grüne Mosaikjungfer: Erfolgreiche Wiederansiedlung in Oldenburg und der Wesermarsch

Bagger F.Kastner

Oldenburg/Wesermarsch. Die Grüne Mosaikjungfer (Aeshna viridis) ist als eine der seltensten Libellenarten Niedersachsens vom Aussterben bedroht. Der Grund: Die Libellenart ist an Gewässer mit Vorkommen der Krebsschere (Stratiotes aloides) gebunden. Die Eiablage findet ausschließlich in dieser ebenfalls seltenen Wasserpflanze statt. Zum Schutz und zur Wiederansiedlung der Grünen Mosaikjungfer unterhält die Arbeitsgruppe "Vegetationskunde und Naturschutz" am Institut für Biologie und Umweltwissenschaften (IBU) der Universität Oldenburg seit zweieinhalb Jahren ein großangelegtes Kooperationsprojekt – gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) – das bereits erste Erfolge zeigt.

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