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laborexperiment

Bakterien im Meer von enormer Bedeutung für globalen Kohlenstoffkreislauf

Oldenburg. Einem Geheimnis der Tiefsee auf der Spur: Wie kommt es, dass im Meer gelöstes organisches Material über Jahrtausende hinweg Kohlenstoff speichern und so unser Klima relativ stabil halten kann? Um der Antwort auf diese Frage ein Stück näher zu kommen, haben Meeresforscher der Universität Oldenburg ein mehrjähriges Laborexperiment durchgeführt. Das fünfköpfige Team um Dr. Helena Osterholz und Prof. Dr. Thorsten Dittmar vom Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) hat seine Erkenntnisse in der aktuellen Ausgabe der renommierten Zeitschrift "Nature Communications" veröffentlicht.

 

Zweiter Career Day "Neuroscience"

Oldenburg. Karrierewege für Neurowissenschaftler stehen im Mittelpunkt des 2. Career Day "Neuroscience" am Freitag, 19. Juni, 9.15 bis 16.00 Uhr, auf dem Campus Wechloy (Forschungsbau NeSSy, W30) der Universität Oldenburg.
Studierende und die interessierte Öffentlichkeit können sich über Karrierechancen und -wege in der Neuroswissenschaft und Sensorik in den Arbeitsfeldern Patentrecht, medizinische Forschung, Audiologie und Wissenschaftsjournalismus und -management informieren. In Vorträgen und Gesprächsrunden berichten Alumni der Universität Oldenburg über ihren persönlichen Werdegang und geben "Insider-Tipps" zum Berufseinstieg. In Vorträgen und Bewerbungsberatungen gehen ExpertInnen auf die Frage ein: Wie finde ich meinen ersten Job in der Neurowissenschaft? Eine öffentliche Podiumsdiskussion zum Thema "Vereinbarkeit von Familie und Beruf" runden das Angebot des Informationstages ab.

Krebsgefahr durch Glyphosat

Oldenburg. „Die Bundesregierung muss das Unkrautvernichtungs-mittel Glyphosat endlich verbieten“, fordert der umweltpolitische Sprecher von Bündnis 90/Die GRÜNEN, Peter Meiwald. Die Welt-gesundheitsorganisation (WHO) hat Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend bei Menschen“ eingestuft. Angesichts des einsetzen-den Frühlings und der damit verbundenen Arbeit auf den Feldern und in den privaten Gärten empfindet der heimische Bundestagsabgeord-nete diese Neubewertung der WHO als sehr alarmierend: „Das muss endlich Konsequenzen haben. Das allgegenwärtige Allzweck-Ackergift ist eben nicht harmlos. Die WHO widerspricht der bisherigen Ein-schätzung des Bundesamts für Risikobewertung (BfR).

Verbotene Totschlagfalle im Wolfsrevier Cuxhaven gefunden

Cuxhaven/Lamstedt/Hannover. Am Montag wurde bei Lamstedt, Landkreis Cuxhaven, durch ein NABU Mitglied ein ungeschütztes Eiabzugseisen gefunden. Die etwa 50 Zentimeter große Totschlagfalle war im Naturschutzgebiet Langenmoor im Gras versteckt und mit Innereien bestückt. Der Fundort befindet sich im Vorkommensgebiet des Cuxhavener Wolfspaares. Das Naturschutzgebiet bietet sich den Wölfen hervorragend als Rückzugsraum an. Neben der Nachstellung auf Tiere geht von unsachgemäß aufgestellten Fallen auch eine Gefahr zum Beispiel für spielende Kinder aus. Die Polizei Lamstedt hat die Falle entfernt. Die zuständige Jagdbehörde prüft auf möglichen Verstoß gegen die gültigen jagdlichen Vorschriften zur Verwendung von Fallen.

Mauersegler leiden unter Wohnungsnot

mauersegler-kremer

Region. Der Mauersegler ist "der Sommervogel" schlechthin. In weiten Teilen Deutschlands trifft er rund um den 1. Mai ein, und verlässt uns in Richtung seiner afrikanischen Winterquartiere bereits wieder rund um den 1. August. In knapp vier Wochen wird er aus seinen Winterquartieren im warmen Westafrika zurückkehren. Viele Menschen - er ist sehr populär in der Bevölkerung - sehnen seine Ankunft geradezu herbei, und wenn sie sich einmal um wenige Tage verspäten, klingeln beim NABU die Telefone heiß, berichtet Rüdiger Wohlers, NABU-Bezirksgeschäftsführer im Oldenburger Land: "Der Mauersegler ist ein echter Sympathieträger. Seine besondere Lebensweise hat es den Menschen angetan - fast das gesamte Leben ist er in den Lüften unterwegs!" Leider jedoch, so der Naturschützer, gerät dieser einst in jeder Straßenschlucht der Städte und Dörfer in großer Anzahl zu beobachtende flinke Jäger immer mehr unter Druck, vor allem durch eine veränderte Bauweise der Gebäude. "Wo Mauersegler früher unter Dachziegel und hinter Verschalungen schlüpfen konnten, um dort zu brüten, ist dies heute oft durch - aus Umweltsicht ja durchaus sinnvolle - Isolierungen versperrt. Viele Mauerseglereinschlüpfe verschwinden so jeden Tag bei Renovierungsarbeiten, oder werden von Anfang an bei Neubauten verhindert! So hat der Mauersegler ein riesiges Problem - und wird immer seltener", berichtet Wohlers.

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