• Font size:
  • Decrease
  • Reset
  • Increase
stefanie

Neue Nachwuchsforschungsgruppe: Saatgut und Pflanzensorten als Gemeingüter

Oldenburg. Produziert die Agrarindustrie das richtige Saatgut für eine zukunftsfähige Landwirtschaft? Können gemeinschaftliche Besitzrechte an Pflanzensorten einen ökologischen und sozialen Wandel im Pflanzenbau anstoßen? Ob und wie man Saatgut und Sorten als Gemeingüter denken kann, erforscht die neue Nachwuchsgruppe „Right Seeds“ um Prof. Dr. Stefanie Sievers-Glotzbach am Institut für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftspädagogik der Universität Oldenburg. Im Verbund mit der Universität Göttingen, Abteilung Agrarökologie, dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung Berlin und weiteren Partnern aus der Praxis untersuchen die Wissenschaftlerinnen, wie gemeingüterbasierte Sortenzüchtung und Saatgutproduktion den Pflanzenbau sozial und ökologisch verändern können. Gefördert wird das Vorhaben über eine Laufzeit von fünf Jahren vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Schwerpunkt Sozial-ökologische Forschung. In den kommenden Tagen verständigen sich Forschungsgruppe und Praxispartner aus Züchtung, Handel und Verbänden in einem Workshop über die Leitfragen für die nächsten Jahre.

 

Land investiert 3,5 Mio. Euro für digitale Bildungs- und Weiterbildungsangebote

Hannover. Um den Hochschulzugang für Berufstätige mit und ohne Abitur zu erleichtern, stellt das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur mit der Ausschreibung „Digitalisierung als Beitrag zur Öffnung von Hochschulen“ in diesem Jahr rund 3,5 Mio. Euro für digitale Bildungs- und Weiterbildungsangebote zur Verfügung. Dafür investiert das Wissenschaftsministerium neben Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds zusätzlich rund 800.000 Euro aus dem eigenen Haushalt.

Nicht nach Lehrbuch: Wärmetransport über Nanometer-kleine Abstände

Oldenburg. Möglicherweise müssen Physiker künftig ihre Lehrbücher umschreiben – zumindest, was den Wärmetransport über extrem kleine Abstände im Vakuum betrifft. Dies legen die Ergebnisse von Experimenten eines Forscherteams um die Oldenburger Physiker Prof. Dr. Achim Kittel und Dr. Svend-Age Biehs nahe, die in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Nature Communications“ erschienen sind. Ihre Arbeit führten die Oldenburger zusammen mit Kollegen von der Princeton University in New Jersey, USA, durch.

Wie Zellen den Zustand unserer Knochen steuern

Uwe Maus

Oldenburg. Der Einfluss von Zellaktivität auf die Knochengesundheit steht im Mittelpunkt der öffentlichen Antrittsvorlesung des Orthopäden und Unfallchirurgen Prof. Dr. Uwe Maus, außerplanmäßiger Professor an der Universität Oldenburg, am Dienstag, 21. Februar. Er referiert ab 18.00 Uhr im Schlauen Haus (Schlossplatz 16) über „Blasten, Klasten und Nekrosen – Osteologie in der Praxis“. Hinter Osteologie verbirgt sich die Lehre von Knochenerkrankungen und somit ein wissenschaftlicher Schwerpunkt des Mediziners Maus. Blasten (oder Osteoblasten) sind die knochenaufbauenden und Osteoklasten die knochenabbauenden Zellen, deren Zusammenspiel ein wichtiger Faktor für die Knochengesundheit ist. Eine Nekrose bedeutet das Absterben von Zellen; so handelt es sich bei einer Hüftkopfnekrose um eine gestörte Durchblutung des Hüftgelenks, die zu einem Einbruch des Hüftkopfes führen kann.

Wie weit reisen invasive Arten?

Oldenburg. Rund um den Globus werden immer mehr Pflanzen- und Tierarten durch Menschenhand in neue Regionen eingeschleppt. Die Muster der Ausbreitung waren bisher wenig verstanden. Ein Forscherteam der Universität Oldenburg, des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums in Frankfurt und der Universität Wien hat herausgefunden, dass sich die Ausbreitung von Arten mit einer Kombination von globalen Handelsströmen und der ursprünglichen Verteilung von Arten sehr gut erklären lässt. Anders als bisher angenommen, folgt die Ausbreitung nichtheimischer Arten grundsätzlich einfachen Gesetzen.

Jade-Weser-Zeitung.de

Folge uns auf

facebookFollow JWZeitung on Twitter

Style Sitting

Fonts

Layouts

Direction

Template Widths

px  %

px  %