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Oldenburger Studie - Wirkung elektrischer Hirnstimulation besser voraussagen

Oldenburg. Patienten mit Schizophrenie oder Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) könnten von ihr profitieren: Die elektrische Hirnstimulation gilt als vielversprechende Methode, um neurologische und psychiatrische Erkrankungen zu behandeln – aber auch, um die Wirkungsweise des Gehirns besser zu verstehen. Nun hat ein Oldenburger Forscherteam um die Psychologen Prof. Dr. Christoph Herrmann und Dr. Florian Kasten herausgefunden, wie sich die Wirkung des Verfahrens bei einzelnen Patienten besser vorhersagen lässt. „Das Ergebnis ist ein Meilenstein auf dem Weg zur zukünftigen therapeutischen Anwendung der Methode“, sagt Herrmann, der an der Universität Oldenburg die Abteilung Allgemeine Psychologie leitet. Die Forscher stellen ihre Studie jetzt in der Zeitschrift Nature Communications vor.

 

Wissenschafts-Workshops für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren

jugendforscher

Oldenburg. Mit einem Teleskop die Sonnenoberfläche beobachten, selbst erstellte 3D-Inhalte mit der Virtual Reality (VR)-Brille betrachten oder sich in der Welt der Robotik ausprobieren – diese und weitere erste wissenschaftliche Erfahrungen können Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren in der Schülerhochschule der Innovativen Hochschule Jade-Oldenburg! sammeln. Insgesamt sechs Workshops stehen zur Auswahl und finden vom 12. bis 14. August jeweils von 10:00 bis 14:00 Uhr im Innovation(s)Mobil auf dem Campus der Jade Hochschule in Wilhelmshaven (Friedrich-Paffrath-Str. 101, 26389 WIlhelmshaven) statt. Alle Kurse werden von erfahrenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern angeleitet.

6 Millionen Euro für Geistes- und Kulturwissenschaften im Rahmen der Digitalisierungsoffensive

digitalisierung

Region. Die Digitalisierung eröffnet den Geistes- und Kulturwissenschaften große Chancen zur Weiterentwicklung. Mit der Ausschreibung „Geistes- und Kulturwissenschaften – digital“ unterstützt das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) innovative Projekte zu neuen Forschungsmöglichkeiten, die sich durch den Einsatz digitaler Methoden ergeben und die damit verbundenen Veränderungen durchdenken. Im Zuge dieser Ausschreibung „Geistes- und Kulturwissenschaften - digital“ fördert das MWK 13 Forschungsprojekte niedersächsischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit insgesamt rund 6 Millionen Euro aus dem Niedersächsischen Vorab der VolkswagenStiftung.

Mehr Insektenvielfalt auf Äckern und Weiden

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Oldenburg. Die Bestäubung durch Insekten ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Doch in ganz Europa nimmt die Zahl von Wildbienen, Hummeln, Schmetterlingen oder Schwebfliegen ab, weil es immer weniger Blühpflanzen gibt. Das EU-Projekt BEESPOKE (Benefitting Ecosystems through Evaluation of food Supplies for Pollination to Open up Knowledge for End users), an dem auch Biologen der Universität Oldenburg beteiligt sind, soll dies nun ändern: Ziel ist es, neue Methoden, Saatmischungen und Empfehlungen für Landwirte zu entwickeln, damit die Insektenvielfalt auf Äckern und Wiesen wieder zunimmt. Das Europäische Interreg-Programm „Nordsee“ fördert das Projekt über dreieinhalb Jahre mit 4,1 Millionen Euro. Insgesamt sind 16 Partner aus sechs Nordsee-Anrainerstaaten beteiligt, die Leitung liegt beim britischen Game & Wildlife Conservation Trust.

Dem Cocktail-Party-Effekt auf der Spur

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Oldenburg. Gleich zwei wichtige Ereignisse stehen in der kommenden Woche für die Oldenburger Hörforscher an: Am Dienstag, 11. Juni, und Mittwoch, 12. Juni, treffen sich rund 50 führende Expertinnen und Experten aus aller Welt auf dem Campus Wechloy zum Workshop „The binaural brainstem and beyond“. Das von Prof. Dr. Mathias Dietz vom Department für Medizinische Physik und Akustik organisierte Treffen dreht sich um das so genannte binaurale – also beidohrige – Hören. An den darauffolgenden beiden Tagen tagt auf Einladung der HörTech gGmbH und des Exzellenzclusters Hearing4all der Universität Oldenburg die Elite der internationalen Hörgeräte-Entwickler in Oldenburg.

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