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Paul-Crutzen-Preis für Anika Pohlabeln

pohlabelnOldenburg. Der renommierte Paul-Crutzen-Preis – verliehen für eine herausragende wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet der Umweltchemie und Ökotoxikologie – geht in diesem Jahr nach Oldenburg. Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) würdigt damit eine Studie von Dr. Anika Pohlabeln und weiteren Forschern des Instituts für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM). Pohlabeln nahm die Auszeichnung am 10. September in Münster auf dem Kongress „Umwelt 2018“, der Jahrestagung der Fachgruppe Umweltchemie & Ökotoxikologie der GDCh, entgegen.

Die ausgezeichnete Veröffentlichung mit dem Titel “Experimental Evidence for Abiotic Sulfurization of Marine Dissolved Organic Matter” erschien im November 2017 in der Zeitschrift Frontiers in Marines Science. In der Studie, an der neben Pohlabeln auch Prof. Dr. Thorsten Dittmar, Dr. Gonzalo Gómez und Dr. Beatriz Noriega beteiligt waren, geht es um gelöste organische Schwefelverbindungen im Meerwasser. Diese Substanzen bilden ein großes Schwefelreservoir im Meer, doch bislang war kaum etwas über ihre Zusammensetzung, ihre Herkunft und ihren Abbau bekannt. Die ICBM-Forscher fanden in Experimenten Hinweise darauf, dass sauerstofffreie Meeressedimente eine wichtige Quelle für diese Verbindungen sein könnten.

Pohlabeln studierte Chemie an der Universität Oldenburg und promovierte in der Arbeitsgruppe für Marine Geochemie. Diese Brückengruppe des ICBM mit dem Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie in Bremen wird von Thorsten Dittmar geleitet.

Originalveröffentlichung: Anika M. Pohlabeln, Gonzalo V. Gomez-Saez*, Beatriz E. Noriega-Ortega and Thorsten Dittmar: “Experimental Evidence for Abiotic Sulfurization of Marine Dissolved Organic Matter”, Front. Mar. Sci., 15. November 2017, doi.org/10.3389/fmars.2017.00364

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