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Stellungsnahme von Burkhard Jendrusch bezüglich des Facebookposts von Nils Krummacker

Westerstede. Burkhard Jendrusch hat als Vorsitzender des FDP-Stadtverbandes Westerstede ebenso Stellung zu dem Post von Nils Krummacker (wir berichteten) genommen: "Als Vorsitzender des FDP-Stadtverbandes Westerstede möchte ich unter Bezugnahme auf Ihren Kommentar lediglich klarstellen, dass Herr Krummacker zum jetzigen Zeitpunkt nicht der FDP-Kandidat für die Bürgermeisterwahl ist, sondern sich darum beworben hat; eine Entscheidung darüber steht noch aus."

Herr Krummacker wird sich nach Aussage von Burkhard Jendrusch selbst schriftlich zu diesem Post bei Facebook äußern. Seine Sicht auf den geschilderten Sachverhalt sei eine andere. Wir werden die Stellungnahme ebenso veröffentlichen.

 

Peter Meiwald von den Grünen nimmt Stellung

Westerstede. In Bezug auf die Berichterstattung zum Post von Nils Krummacker auf seinem Facebook-Profil (wir haben berichtet: Westerstedes Bürgermeisterkandidat Nils Krummacker tappt kräftig ins Fettnäpfchen) nimmt Peter Meiwald von den Grünen Stellung: „Münchhausen-Politik in Westerstede braucht keiner! Wie schlimm Sprache das politische Klima versauen kann, haben Rechtspopulisten von Storch bis Seehofer in den letzten Jahren eigentlich ausreichend unter Beweis gestellt. Wer politisch ernst genommen werden möchte, sollte also stets gut überlegen, wie und was sie oder er sagt oder teilt. Satire nicht zu erkennen ist schon etwas peinlich, sie aber zur Verunglimpfung des politischen Gegners als FakeNews auch noch weiter zu verbreiten anstatt mit eigenen politischen Ideen zu überzeugen, bringt eine unterirdische Dimension in den anlaufenden Westersteder Bürgermeisterwahlkampf. Wer will eine Partei in unserer Stadtpolitik, die lieber Ängste schürt als Chancen zu sehen? FDP adé!"

Kommentar: Grünenbashing ist das falsche Signal

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Kommentar. Es ist mittlerweile zum Sport geworden: Grünenbashing. Es hat sogar schon diesen eigenen Namen bekommen. Konservative schießen vermehrt gegen Grüne aus allen Rohren. Und das in einer Zeit, in der das rechte Lager mit der AfD immer mehr Zuspruch seitens der Bevölkerung bekommt. Das Grünenbashing ist somit das völlig falsche Signal und beruht nur auf den Fakt, dass insbesondere die Partei der Grünen in Umfrageergebnissen gerade hervorragend abschneiden. So besinnt sich die Umweltpartei vermehrt wieder auf ihre ursprüngliche Ziele – dem Umweltschutz – und macht es zum Thema, was wiederum in der Wählerschaft gut ankommt. In den letzten Umfrageergebnissen waren die Grünen sogar zweitstärkste Partei. Kein Wunder, dass den Konservativen nun die Muffe geht. Aber wäre das nicht die richtige Gelegenheit an einem Strang zu ziehen? Wo sind die Stimmen, dass eine Koalition zwischen Konservativen und Grünen durchaus vorstellbar wäre? Mir sind sie zu leise. Sicherlich hat das auch mit der Wahlkampfstrategie zu tun, aber wieso dann das ständige Bashing? Wenn mich jemand die ganze Zeit so blöd von der Seite anmacht und mich dann plötzlich fragt, ob wir Freunde werden können, dem würde ich was Husten. Nein, so kann das nicht funktionieren. In diesem ganzen Gezanke geht die Glaubwürdigkeit der Politik unter. Teilweise werden Fakenews von Politikern für ernstzunehmende Informationen erklärt und in den sozialen Medien benutzt, um sie gegen andere Parteien einzusetzen. Damit werden diese Falschmeldungen noch glaubhafter und wir erziehen uns einen Bürger, der auf völlig falschen Werten seine Entscheidungen trifft. Das darf und kann nicht das Ziel der Politik sein.

Kommentar von Jesco von Moorhausen

Westerstedes Bürgermeisterkandidat Nils Krummacker tappt kräftig ins Fettnäpfchen

krummacker

Ammerland. Fakenews nehmen in den sozialen Medien zu. Manchmal werden sogar Artikel von Satirezeitungen benutzt und für echt erklärt, um Stimmung gegen eine bestimmte Gruppe zu machen. Leider greift auch FDP-Politiker Nils Krummacker auf seinem Facebook-Account auf solche Mittel zurück. Neujahr teilte er den Zeitungsartikel aus der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) „Karrusselautos sind jetzt tabu“, der reine Satire sein sollte. Zu Silvester ist es bei der Neuen Osnabrücker Zeitung Tradition, sich solch einen Spaß zu erlauben.

Madeira - Reisejournalist Bernd Naumann stellt die Blumeninsel im Atlantik vor

DB

Bad Zwischenahn. Madeira ist eine wilde Schönheit, ein Fest der Sinne und ein Traum für Wanderer – bis heute hat sie sich eine Aura von Exklusivität bewahrt. Von dieser beeidnruckenden Insel wird Reisejournalist Bernd Naumann am Montag, 14. Januar 2019, um 19.30 Uhr, im Spiegelsaal im Alten Kurhaus in Bad Zwischenahn mit einer neuen Live-Dia-Show "Madeira - Blumeninsel im Atlantik" berichten. Der Zuschauer wird schroffe Bergwelten, tief grüne Täler, sturmumtoste Steilküsten, nebelverhangene Hochplateaus, Naturschwimmbecken in Lavamulden, Orchideen und Lilien, feuerroter Hibiskus, orange-blaue Strelitzien und vieles mehr genießen können.

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