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Blümchensex – keine langweilige Nummer

pflanze sexBad Zwischenahn. Längst weiß man, was es mit den Blümchen und Bienchen auf sich hat. Im 18. Jahrhundert reichte der Gedanke an Sex im Pflanzenreich aber noch für einen handfesten Skandal. Bei der Führung „Sex im Pflanzenreich und seine Folgen!“ am Sonntag, 04. August 2019 mit Dr. Maria Will, Biologin mit dem Schwerpunkt Botanik, im Park der Gärten begeben sich die Besucher auf die Spuren von Carl von Linné, betrachten die Blüten mit seinen Augen und erfahren, was Blütenökologen noch erkennen können. Um 15.00 Uhr erläutert die Biologin die zahlreichen Wege der geschlechtlichen Fortpflanzung in der Flora und zeigt diese an besonderen Blüten. Die Führung ist im Parkeintritt enthalten.

Dr. Maria Will ist studierte Biologin mit Stationen in Jena, Leipzig, Mainz und Oldenburg. Seit 2016 unterrichtet sie an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg am Institut für Biologie und Umweltwissenschaften und arbeitet in den Arbeitsgruppen „Biodiversität und Evolution der Pflanzen“ und „Funktionelle Ökologie“ mit.

Neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit liegt ihr Focus vor allem in der Wissensvermittlung auch außerhalb der Universität, wie z. B. im Botanischen Garten Oldenburg, am Landesmuseum für Natur und Mensch in Oldenburg, im Schlossgarten Oldenburg oder im Park der Gärten in Bad Zwischenahn.

Botanische Inhalte an ganz unterschiedliche Zielgruppen (Kindergarten, Fachleute, Studierende, Personen mit Handicap oder Sprachbarriere) weiterzugeben und Menschen für botanische Zusammenhänge zu begeistern, ist Dr. Will ein besonderes Anliegen. Dabei reichen die Themen von Phänomenen im Pflanzenreich (morphologische Anpassungen an besondere Lebensräume), Biodiversität, Wissenschaftsgeschichte (bedeutende Botaniker) bis hin zur Systematik (Pflanzenfamilien erkennen und Nutzpflanzen) oder Bestäubungsbiologie als biotische Interaktion zwischen Tier und Pflanze.

Im Rahmen ihrer Tätigkeit an musealen und universitären Sammlungen interessiert Dr. Will auch der Wandel des Einsatzes von didaktischen Hilfsmitteln (Blütenmodelle, Lehrtafeln, Fruchtmodelle) in der Lehre sowie die Erschließung historischer Sammlungen, insbesondere Herbarien (Provenienz und Wissenschaftsgeschichte). Dieses findet im Rahmen von individuellen Forschungsprojekten von Studierenden oder Abschlussarbeiten statt.

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