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Genug Grip für jeden Ritt

profiltiefeRegion. Vertrauen ist gut, eine regelmäßige Kontrolle besser: Was das Thema Reifen angeht, überlassen erfahrene Biker nichts dem Zufall. Schließlich stellen die Pneus die einzige Verbindung des Motorrades zum Asphalt dar. Umso wichtiger sind ein einwandfreier Zustand, eine ausreichende Profiltiefe und genügend Luftdruck, um sich in jeder Fahrsituation sicher fühlen zu können. "Der regelmäßige Reifencheck sollte daher selbstverständlich sein - erst recht vor längeren Touren", empfiehlt Martin Blömer vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

Nicht bis zum letzten Millimeter warten

In Sachen Profiltiefe sind keine Kompromisse erlaubt: Der Gesetzgeber schreibt für Zweirad-Reifen einen Mindestwert von 1,6 Millimetern vor. Besser ist es allerdings, die Gummis nicht bis ans Limit abzufahren, sondern frühzeitig auf frische Modelle mit entsprechend mehr Grip umzusteigen. Doch nicht nur das Profil entscheidet über die Fahrsicherheit. "Motorradfahrer sollten die Reifen auch regelmäßig auf sichtbare Beschädigungen und den korrekten Fülldruck überprüfen", rät Zweiradexperte Oliver Pflaum von MotorradreifenDirekt.de. Wenn neue Reifen fällig würden, hätten Besitzer gerade von leistungsstarken Maschinen auf die sogenannte Reifenbindung zu achten. "Bei sehr vielen Maschinen, insbesondere bei denen mit hoher Leistung, sind neben der Reifengröße auch passende Fabrikate und Profile vorgegeben", so Pflaum weiter. Diese Reifenbindung sei verpflichtend. Wer andere Reifen aufziehen wolle, benötige dafür ein Herstellergutachten - die sogenannte Unbedenklichkeitsbescheinigung - oder eine TÜV-Freigabe.

Neue Reifen richtig einfahren

Doch wie finden Motorradbesitzer die passenden Reifen für ihre Maschine? Wie der Reifenkauf heutzutage bequem online möglich ist und wie dies die Reifensuche erleichtert, erläutert ein informatives Video unter www.rgz24.de/Reifen-online. Hier gibt es außerdem Tipps dazu, wie sich Biker für TÜV-zertifizierte Sicherheit beim Onlinekauf und für individuellen Service bis zur Reifenmontage vor Ort entscheiden können. "Neue Motorradreifen wollen stets mit Vorsicht eingefahren werden, da sie eine glatte Oberfläche sowie häufig noch ab Werk eine Versiegelungsschicht aufweisen", betont Motorrad-Experte Oliver Pflaum. Spätestens nach den ersten 100 Kilometern sei die Reifenoberfläche dann soweit angeraut, dass für optimalen Grip in jeder Kurve gesorgt sei.

Motorradreifen für jeden Typ

Beim Kauf von Motorradreifen kommt es nicht zuletzt auf den Fahrer-Typ an. Wer es eher entspannter mag und mit schweren Bikes wie etwa einer Harley unterwegs ist, greift mit Vorliebe zu sogenannten Chopper- oder Cruiserreifen. Herausfordernd und leistungsstark sind Sportreifen, die an ihrer speziellen Kennzeichnung zu erkennen sind. Ihre weiche Gummimischung ermöglicht sportliches Fahren, allerdings sollte der Biker erfahren sein, denn der Toleranzbereich dieser Reifen fällt kleiner aus als bei anderen Modellen. Roller-Besitzer nutzen das Zweirad oft ganzjährig, um zur Arbeitsstelle oder zur Uni zu kommen. Eine praktische Sache sind in diesem Fall Rollerreifen mit M+S-Kennung oder gar mit Schneeflockensymbol. Mehr Tipps gibt es unter www.motorradreifendirekt.de

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