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sean connery

Kommentar: Warum 007 immer noch beliebt ist

Kommentar. Es scheint eine Modeerscheinung zu sein, alles, aber auch wirklich alles nur noch in schwarzweiß zu sehen. Die Diskussionen über die Bond-Reihe ist da ein hervorragendes Beispiel. So titeln Zeitungen, dass James Bond´s Zeit abgelaufen sei. Ist sie das? Nein, im Gegenteil sogar. Superhelden haben Konjunktur. Damit meine ich nicht die durchgestylten, fantasievollen Granitheros aus den Marvelfilmen, sondern die geheimnisvollen Typen, die neben Dir an der Bar sitzen, die eben nicht politisch korrekt sind und die auch einmal einstecken müssen. Bond hat sich weiterentwickelt. Das hat er immer schon getan. Kein Bond gleicht dem anderen und auch der derzeitige Bonddarsteller Daniel Craig brachte seinen eigenen Stil mit. Härter, böser, gewaltbereiter. Aber schauen wir doch einmal in die Kinolandschaft heraus. Immerhin scheinen ja einige Filmkritiker der Meinung zu sein, dass ein Geheimagent à la 007 keine Zukunft hat.

 

Quentin Tarantino stellt seinen neuen Film vor

tarantino

Berlin. Star-Regisseur Quentin Tarantino hat mit seinem neuen Film „Once Upon a Time…in Hollywood“ einen Knaller gelandet. Der für seine schrägen Ideen bekannte Kult-Filmemacher degradierte Brad Pitt zum Stunt-Double für Leonardo DiCaprio! Und noch eine Sensation: Beim Dreh zu seinem neuen Werk ließ Tarantino die beiden Hollywood-Größen zum ersten Mal gemeinsam vor eine Kamera treten. Heraus kam ein wunderbares Buddy-Movie, eine Liebeserklärung an das Filmgeschäft im Allgemeinen und die Traumfabrik in L.A. im Speziellen. Der Film spielt 1968, Sharon Tate und die Manson-Sekte kommen auch darin vor. DiCaprio mimt einen Schauspieler, der seine besseren Tage schon gesehen hat. Sein Stuntdouble hat wegen der Krise des Stars wenig zu tun, muss aber alles für ihn sein: Chauffeur, Hausmeister, bester Kumpel – und zuweilen auch Psychocoach. Übrigens hatte Quentin Pitt und DiCaprio schon für seinen Erfolgsstreifen „Inglourious Basterds“ im Fokus.

Fluch der Karibik wohl ohne Johnny Depp

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Los Angeles. Amber Heard ließ sich 2017 medienwirksam von Johnny Depp scheiden und hörte auch danach nicht auf, den Hollywoodstar zu beschuldigen, er habe sie misshandelt. Depp stritt diese Vorwürfe vehement ab. Erst im Dezember bezeichnete sich die 32-Jährige erneut als „Opfer häuslicher Gewalt“ – zuviel für Johnny: Er verklagte seine Ex-Frau nun auf 50 Millionen Dollar Schadensersatz wegen Rufmord. Ambers Anschuldigungen hätten der Karriere des 55-Jährigen geschadet und ihm seine Rolle in „Fluch der Karibik“ gekostet, so seine Anwälte. Zudem könne der Kläger vorweisen, dass Heards Anschuldigungen falsch seien. Seine Anwälte hätten eine Reihe von Menschen unter Eid befragt, die alle erklärten, keine sichtbaren Anzeichen für eine Verletzung bei der „Aquaman“-Darstellerin erkannt zu haben, als sie nach einer angeblichen physischen Auseinandersetzung mit ihr in Kontakt traten.

Daniel Craig: Sein Leben nach „007“

daniel craig

Los Anegeles. Craig will sich endlich von seiner 007-Rolle lösen. Zum ersten Mal schlüpfte der Hollywood-Star Craig in die Rolle des britischen Geheimagenten für den Film „James Bond 007: Casino Royale“ (2006). Es folgten die Streifen: „James Bond 007: Ein Quantum Trost“ (2008), „James Bond 007: Skyfall“ (2012) und „James Bond 007: Spectre“ (2015). Jetzt will der Schauspieler die Rolle an den Nagel hängen – jedoch scheint ausgerechnet der Abschieds-„Bond“ unter keinem guten Stern zu stehen. So musste der Kinostart der 25. Jubiläums-Ausgabe der Reihe von Februar auf 8. April 2020 verschoben werden. Der Grund: Angeblich seien die Verantwortlichen mit dem aktuellen Skript von Neal Purvis und Robert Wade derartig unzufrieden, dass der Drehbuchautor Scott Z. Burns („Das Bourne Ultimatum“) angeheuert wurde. Fans können jedoch aufatmen, denn nun ist ein Fachmann am Werk. Der bekannte Drehbuchschreiber war bereits am Skript von „Rogue One: A Star Wars Story“ und auch bei „Blade Runner 2049“ beteiligt.

#jescotrifft - Als Polizistkomparse bei Ostfriesensünde

ostfriesensuende

Ostfriesland. Ostfriesland und seine Krimis ziehen an. Die Romanverfilmung von Klaus-Peter Wolfs Bestseller „Ostfriesensünde“ erreichte am Sonnabend 7,24 Millionen Zuschauer. Somit war die dritte Verfilmung der Reihe an diesem Tag Quotensieger. Regisseur Rick Ostermann hatte neben dem Vorgänger „Ostfriesenblut“ nun auch „Ostfriesensünde“ ganz nach oben katapultiert – dank der hervorragenden schauspielerischen Leistung aller Beteiligten und der knisternden Spannung, die eher an einem skandinavischen Krimi erinnerte. Doch das sahen nicht alle so. Nach der Ausstrahlung gab es auch viel Kritik auf der Facebookseite des ZDFs. Einigen fehlte die Spannung, andere kritisierten die Darstellung der Ann-Kathrin Klaasen, wieder andere stellten nur fest, dass der Film nichts für sie war. Die positiven Stimmen aber überwiegten deutlich. Die schauspielerische Qualität und die tollen Kameraeinstellungen wurden viel gelobt.

Jade-Weser-Zeitung.de

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