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Christoph Waltz räumte in Interviews mit Irrglauben auf

waltzLos Angeles. Christoph Waltz ist schauspieltechnisch das, was man einen „Spätzünder“ nennt. Erst mit Quentin Tarantinos Action-Film „Inglourious Basterds“ im Jahr 2009 gelang ihm in der Rolle des Hans Landa der Durchbruch: Der gebürtige Österreicher erhielt dafür den Oscar als „Bester Nebendarsteller“. Danach spielte der Charakterkopf in mehreren Hollywood-Produktionen mit – auch an der Seite von „Twilight“-Star Robert Pattinson und Reese Witherspoon im Drama „Wasser für die Elefanten“. Aktuell arbeitet Waltz an „Downsizing“ (ab Januar 2018 in den deutschen Kinos). In dem Streifen geht es um den Kampf der Menschheit gegen die Überbevölkerung - Menschen werden winzig klein geschrumpft, um den Planeten zu retten.

Der Schauspieler im Interview mit „express.de“: “Für mich ist die Idee des 'Downsizing' eher eine Metapher, die auf die menschliche Denkweise bezogen ist. Die Menschheit muss einfach realisieren, dass wir gemeinsam Verantwortung für unseren Planeten übernehmen müssen. Ich nenne dies mentales Gesundschrumpfen.” Der Oscarpreisträger mit der charismatischen Ausstrahlung findet sich selbst übrigens eher langweilig. „Ich lasse mich lieber von interessanten Dingen, die in der Welt vorgehen, inspirieren.“ Dass Waltz „ein netter Mensch sei“ hält er für den größten Irrglauben, den Leute über den Mimen hätten. Der zweite Irrglaube betreffe seine Nationalität: „Ich habe zwar einen deutschen Pass, weil mein Vater deutsch war, aber das ist auch schon alles, was deutsch ist an mir“, so der Kino-Held zur „Kronen-Zeitung“.

Jade-Weser-Zeitung.de

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