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Felicitas Woll: „Lolle“ kommt doch nicht

felicitas wollBerlin. Endlich war es soweit: Am 19. März sollte „Berlin, Berlin“ in den Kinos starten. Doch die Corona-Krise machte „Lolles“ Rückkehr einen Strich durch die Rechnung. Wie Constantin Film mitteilte, sei der Film zur ARD-Kult-Fernseh-Serie „auf unbestimmte Zeit verschoben“. Man suche derzeit aber nach einem neuen Termin und wolle diesen zeitnah bekanntgeben. Wie Darstellerin Janina Kunze in einem Fernseh-Talk zum Thema sagte, hätte der Film es auch nicht verdient, in leeren Kinos gespielt zu werden. Fans müssen nun abwarten. Bereits im Vorfeld gab Hauptdarstellerin Felicitas Woll der „B. Z.“ ein Interview, in dem sie ihre Gefühle zum „Berlin, Berlin“-Revival beschrieb. Die Idee dazu sei schon vor fünf Jahren entstanden, aber da habe der Zeitpunkt noch nicht gepasst. „Dann kommt der Tag, an dem du wieder einen Anruf bekommst. Das Buch stimmt, die anderen sind genauso begeistert und dann sagt man: ‚Lass es uns machen!‘ Zumal die Möglichkeit, es fürs Kino zu machen, ganz großartig ist“, so Woll.

Für die 40-Jährige war es leicht, wieder in die Rolle hinein zu finden, denn „Lolle“ sei nie wirklich weg gewesen. „Das war eine intensive Zeit, als ich sie spielte. Denn ich war in meinen Zwanzigern. Da passiert in einem selber so viel. Wenn du dann noch eine Figur hast, die sich ständig verliebt und entliebt und alles möglich ist, wird das im Körper gespeichert“, erklärte Felicitas. Die erste Staffel sei ein Dreh von neun Monaten gewesen – am Stück. „Damals war ich mehr Lolle als ich selbst. Da musste ich mich jetzt nicht mehr einfühlen, sondern nur noch einen Knopf drücken und schon ist sie wieder da.“ Dennoch unterscheidet sich Woll gravierend von ihrer Rolle des Land-Ei´s Charlotta Holzmann. „Sie ist schon sehr chaotisch und rennt immer wieder vor allem weg. Sie zieht nichts durch, weil sie Panik kriegt und denkt, das ist es nicht. Da bin ich ganz anders. Wenn ich mich auf etwas einlasse, dann gehe ich diesen Weg auch und nehme höchstens mal eine Abzweigung, wenn ich denke, jetzt läuft es falsch. Ich bin da wirklich viel gelassener als sie“, berichtete die Schauspielerin. Privat hat Felicitas zwar das große Glück nicht dauerhaft gefunden, aber zwei Kinder zur Welt gebracht. Von 2013 bis 2017 war sie mit ihrem Partner Emrah Karacok liiert – damals hatte Woll bereits eine Tochter: Taisha Valentina wurde im Februar 2006 geboren, über den Kindsvater ist nichts bekannt. Ihr neues Babyglück machte Felicitas Woll mit einem Kinderwagen-Schnappschuss im April 2018 publik. Geheim bleibt jedoch bis heute, wie das Baby von Felicitas Woll heißt und ob es ein Junge oder ein Mädchen ist.

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