Will Smith spielt Bösewicht in „Suicide Squad“

will smithLos Angeles. Als lustiger „Prinz von Bel Air“ begann Will Smith seine Filmkarriere und auch in seinem Glanzstück „Men in Black“ oder in „I am Legend“ kämpfte der 47-Jährige stets für das Gute. Seine erste Rolle als gnadenloser Killer „Deadshot“ im Film „Suicide Squad“ (läuft gerade in den deutschen Kinos an) bedeutete daher eine extreme Umstellung für Smith, wie er im „TZ“-Interview verriet: „Und wie. Ich habe noch nie einen Bösewicht gespielt. Als ich mich in „Deadshot“ hineinversetzen wollte, da klappte das nicht. Ich konnte nicht verstehen, wie jemand für Geld Leute umlegt.“ Daraufhin habe ihm der Regisseur David Ayer das Buch „Anatomie eines Motivs“ zu lesen gegeben, worin es um Serienmörder geht. Daraus ginge hervor, „dass Menschen etwas tun, weil sie sich danach besser fühlen, als wenn sie es nicht getan hätten“.

Will Smith ist stolz auf seine Rolle: „Meine beiden Söhne haben den Film gesehen und waren begeistert. Mein Ältester, Trey, hat gesagt: ‚Alter, hör auf mit der Schauspielerei. Du kannst im Leben keine Rolle mehr kriegen, in der du so cool bist.’“ Auch Will Smiths Tochter Willow beeinflusst ihren Vater hinsichtlich seiner Filmrollen, wie er im Interview berichtet: „Ich war an der Rolle von Django Unchained interessiert. Dann sagte Willow ‚Aber Daddy, dann musst du crazy spielen. Und du wirst für lange Zeit crazy sein.’“ Und so wurde Schauspielkollege Jamie Foxx „Django“. Als Superheld wünscht sich Will Smith keine besondere Power – weil er schon eine hat: „Ein Super-Mitgefühl für andere. Ich habe eine besondere Antenne dafür, wie sich andere Menschen fühlen.“