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rollstuhl

Guter Unfallschutz - mehr als nur Geld

Region. Es kann die Läuferin treffen, die bei ihrer Joggingrunde stürzt oder auch den Heimwerker, der von der Leiter fällt: Statistisch gesehen passieren in Deutschland jede Minute zehn Freizeitunfälle. Meist verlaufen solche Unglücke glimpflich, aber es kann auch schlimmer kommen. Schwerwiegende Unfälle belasten Opfer häufig ein Leben lang. Hier kann eine Risiko-Unfallversicherung nicht nur die finanziellen Folgen auffangen. Einige Versicherer helfen Unfallopfern darüber hinaus, auch im Alltag wieder Fuß zu fassen.

 

Die Weichen für die Rückkehr ins aktive Leben stellen

 

Bundesweit verletzen sich nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) allein beim Sport jährlich etwa 1,5 Millionen Menschen. Besonders für aktive Sportler ist ein Unfall mit schweren Folgen nicht leicht zu verkraften. Deshalb ist es wichtig, nach dem Krankenhausaufenthalt schnell wieder ins alltägliche Leben zurückzufinden. Auf diesem Weg ist professionelle Hilfe wichtig. Einige Versicherer arbeiten daher mit erfahrenen, unabhängigen Reha-Partnern zusammen und kümmern sich um die medizinische Erst- und Weiterbehandlung der Verletzten.

 

Zu Unrecht kritisiert: Die Riester-Rente lohnt sich

riester

Region. Kompliziertes Zulageverfahren, zu viel Bürokratie, für Geringverdiener nicht lohnenswert: Auch zehn Jahre nach ihrer Einführung wird die Riester-Rente immer wieder in Misskredit gebracht. Tatsächlich ist diese Form der privaten Altersvorsorge aber eine echte Erfolgsgeschichte. Fast 15 Millionen Menschen haben bisher knapp 37 Milliarden Euro über Riester-Produkte angespart. Herzstück der Vorsorge sind die üppigen staatlichen Zulagen: 154 Euro erhält jeder Riester-Sparer, für Kinder gibt es zusätzlich bis zu 300 Euro jährlich. Und die Deutschen sind in überwältigender Mehrheit damit einverstanden, dass der Staat ihre privaten Sparanstrengungen unterstützt. In einer aktuellen TNS-Emnid-Umfrage für die Allianz Deutschland AG waren 91 Prozent der Meinung, dass der Staat die private Vorsorge fördern sollte, nur acht Prozent sprachen sich dagegen aus.

So können sich Freizeitsportler vor Risiken schützen

fahrradunfall

Region. Ob im Verein, beim Betriebssport, auf Skiern oder am Sonntag auf dem Bolzplatz: Millionen Deutsche bewegen sich regelmäßig und tun damit etwas für ihre Gesundheit. Allerdings passieren beim Freizeitsport auch tagtäglich Unfälle und Verletzungen. Im schlimmsten Fall behalten Aktive danach schwere Schäden zurück oder kommen sogar in finanzielle Not, weil sie ihren Beruf nicht mehr ausüben können.

Freizeitsportler sind in der Regel über ihren Verein unfallversichert. Dr. Susanne Punsmann, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Versicherungsrecht aus Düsseldorf, weist allerdings darauf hin, dass ein solcher Schutz im Regelfall nicht so umfangreich sei wie eine private Absicherung: "Häufig fällt die Invaliditätsleistung zu gering aus oder es wird nur ab einem bestimmten Invaliditätsgrad eine Leistung ausbezahlt." Eine zusätzliche private Unfallversicherung kann dagegen eine ausreichende Absicherung bieten, um unfallbedingte Einkommensverluste aufzufangen und einen zusätzlichen Kapitalbedarf zu decken, etwa für Umbauten oder Rehamaßnahmen. Die private Unfallversicherung springt schon bei sehr niedrigen Invaliditätsgraden ein, und zwar im Allgemeinen unabhängig davon, ob der Beruf noch ausgeübt werden kann.

Bürgersprechstunden mit Abgeordneten beim Entdeckertag in Hannover

Hannover. Viele Bürgerinnen und Bürger sorgen sich um die Sicherheit ihres Geldes. Die Turbulenzen der letzten Wochen auf den Finanzmärkten haben zur allgemeinen Verunsicherung beigetragen. Eine Vertrauenskrise ist die Folge. Das Europäische Informations-Zentrum (EIZ) Niedersachsen möchte Bürgerinnen und Bürgern Gelegenheit bieten, sich am 4. September beim Entdeckertag der Region am EIZ-Infostand in der Georgstraße (Nähe Aegidientorplatz) bei fachkundigen Personen im persönlichen Gespräch zu informieren.

Jüngeren Deutschen ist die drohende Versorgungslücke im Alter bewusst

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Region. Vor allem den jüngeren Bundesbürgern ist sehr bewusst, dass die gesetzliche Rente künftig nicht mehr ausreichen wird, um den finanziellen Bedarf im Alter zu decken. Das ergab eine aktuelle Umfrage der DEVK Versicherungen. Demnach glauben immerhin noch 48 Prozent der über 60-jährigen Bundesbürger, dass sie ihren Lebensstandard im Alter allein durch ihre gesetzliche Altersrente halten können. Diese Zuversicht nimmt ab, je jünger die befragten Menschen sind: Bei den 18- bis 29-Jährigen sind es nur noch 23 Prozent, die sich auf die gesetzliche Rente verlassen wollen. Das Bewusstsein für die drohende Versorgungslücke hat bei den meisten Deutschen aber bereits zum Handeln geführt: Der Umfrage zufolge besitzen 56 Prozent schon eine private Altersvorsorge, weitere 20 Prozent wollen sie abschließen oder können sich den Abschluss zumindest vorstellen.

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