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fahrradunfall

So können sich Freizeitsportler vor Risiken schützen

Region. Ob im Verein, beim Betriebssport, auf Skiern oder am Sonntag auf dem Bolzplatz: Millionen Deutsche bewegen sich regelmäßig und tun damit etwas für ihre Gesundheit. Allerdings passieren beim Freizeitsport auch tagtäglich Unfälle und Verletzungen. Im schlimmsten Fall behalten Aktive danach schwere Schäden zurück oder kommen sogar in finanzielle Not, weil sie ihren Beruf nicht mehr ausüben können.

Freizeitsportler sind in der Regel über ihren Verein unfallversichert. Dr. Susanne Punsmann, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Versicherungsrecht aus Düsseldorf, weist allerdings darauf hin, dass ein solcher Schutz im Regelfall nicht so umfangreich sei wie eine private Absicherung: "Häufig fällt die Invaliditätsleistung zu gering aus oder es wird nur ab einem bestimmten Invaliditätsgrad eine Leistung ausbezahlt." Eine zusätzliche private Unfallversicherung kann dagegen eine ausreichende Absicherung bieten, um unfallbedingte Einkommensverluste aufzufangen und einen zusätzlichen Kapitalbedarf zu decken, etwa für Umbauten oder Rehamaßnahmen. Die private Unfallversicherung springt schon bei sehr niedrigen Invaliditätsgraden ein, und zwar im Allgemeinen unabhängig davon, ob der Beruf noch ausgeübt werden kann.

 

Bürgersprechstunden mit Abgeordneten beim Entdeckertag in Hannover

Hannover. Viele Bürgerinnen und Bürger sorgen sich um die Sicherheit ihres Geldes. Die Turbulenzen der letzten Wochen auf den Finanzmärkten haben zur allgemeinen Verunsicherung beigetragen. Eine Vertrauenskrise ist die Folge. Das Europäische Informations-Zentrum (EIZ) Niedersachsen möchte Bürgerinnen und Bürgern Gelegenheit bieten, sich am 4. September beim Entdeckertag der Region am EIZ-Infostand in der Georgstraße (Nähe Aegidientorplatz) bei fachkundigen Personen im persönlichen Gespräch zu informieren.

Jüngeren Deutschen ist die drohende Versorgungslücke im Alter bewusst

devk

Region. Vor allem den jüngeren Bundesbürgern ist sehr bewusst, dass die gesetzliche Rente künftig nicht mehr ausreichen wird, um den finanziellen Bedarf im Alter zu decken. Das ergab eine aktuelle Umfrage der DEVK Versicherungen. Demnach glauben immerhin noch 48 Prozent der über 60-jährigen Bundesbürger, dass sie ihren Lebensstandard im Alter allein durch ihre gesetzliche Altersrente halten können. Diese Zuversicht nimmt ab, je jünger die befragten Menschen sind: Bei den 18- bis 29-Jährigen sind es nur noch 23 Prozent, die sich auf die gesetzliche Rente verlassen wollen. Das Bewusstsein für die drohende Versorgungslücke hat bei den meisten Deutschen aber bereits zum Handeln geführt: Der Umfrage zufolge besitzen 56 Prozent schon eine private Altersvorsorge, weitere 20 Prozent wollen sie abschließen oder können sich den Abschluss zumindest vorstellen.

Riester-Rente von A bis Z: Einige wichtige Grundbegriffe sollte jeder kennen

riesterrente

Region. Viele Deutsche haben eine Riester-Rente. Trotzdem durchschauen die meisten ihre Altersvorsorge nicht. "Dabei sollte jeder zumindest wichtige Grundbegriffe kennen", betont Wolfram Erling, Leiter Zukunftsvorsorge bei der Fondsgesellschaft Union Investment. Diese Schlagworte sind besonders wichtig: Beitragsgarantie: Der Staat garantiert, dass der Sparer zumindest die Summe zurückerhält, die er in den Vertrag eingezahlt hat. Dazu zählen neben den eigenen Einzahlungen auch die staatlichen Zulagen. Ein kompletter Verlust des Geldes ist somit ausgeschlossen. Grund - und Kinderzulage: Jeder Riester-Sparer erhält eine staatliche Grundzulage von 154 Euro jährlich. Um die volle Förderung zu erhalten, muss der Anleger mindestens vier Prozent des Vorjahresbruttoeinkommens sparen. Zusätzlich zahlt der Staat für Kinder bis zu 300 Euro jährlich.

So können Anleger vom Boom bei den erneuerbaren Energien profitieren

pellets

Region. Grüne Geldanlagen gelten zwar nicht erst seit der energiepolitischen Wende der Bundesregierung als aussichtsreich. Doch nach dem Aus für die Atomkraft sind Investments in alternative Energien noch einmal deutlich attraktiver geworden - und sorgen beim Sparer zudem für ein gutes Gewissen. Einer aktuellen Forsa-Umfrage zufolge ziehen derzeit immerhin 34 Prozent der deutschen Anleger ein solches sozial-ökologisches Investment zumindest in Betracht.

Der gute Wille zu neuen Anlageformen ist also vorhanden - in der Praxis "versauert" das meiste Geld der deutschen Sparer allerdings noch immer auf Giro- und Tagesgeldkonten. "Die Sichteinlagen von Privatpersonen belaufen sich nach Angaben der Bundesbank auf 570 Milliarden Euro", sagt Carsten Scholz von der German Pellets Genussrechte GmbH. Durchschnittlich werden diese Geldanlagen mit nur 0,15 Prozent verzinst. "Bei einer aktuellen Inflationsrate von 2,3 Prozent verschenken viele Bundesbürger hier bares Geld", sagt Bankbetriebswirt Scholz. Eine attraktive Alternative sind beispielsweise sogenannte Genussrechte, mit der sich Investoren an der Finanzierung von Unternehmen beteiligen.

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