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Riester-Rente von A bis Z: Einige wichtige Grundbegriffe sollte jeder kennen

Region. Viele Deutsche haben eine Riester-Rente. Trotzdem durchschauen die meisten ihre Altersvorsorge nicht. "Dabei sollte jeder zumindest wichtige Grundbegriffe kennen", betont Wolfram Erling, Leiter Zukunftsvorsorge bei der Fondsgesellschaft Union Investment. Diese Schlagworte sind besonders wichtig: Beitragsgarantie: Der Staat garantiert, dass der Sparer zumindest die Summe zurückerhält, die er in den Vertrag eingezahlt hat. Dazu zählen neben den eigenen Einzahlungen auch die staatlichen Zulagen. Ein kompletter Verlust des Geldes ist somit ausgeschlossen. Grund - und Kinderzulage: Jeder Riester-Sparer erhält eine staatliche Grundzulage von 154 Euro jährlich. Um die volle Förderung zu erhalten, muss der Anleger mindestens vier Prozent des Vorjahresbruttoeinkommens sparen. Zusätzlich zahlt der Staat für Kinder bis zu 300 Euro jährlich.

 

So können Anleger vom Boom bei den erneuerbaren Energien profitieren

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Region. Grüne Geldanlagen gelten zwar nicht erst seit der energiepolitischen Wende der Bundesregierung als aussichtsreich. Doch nach dem Aus für die Atomkraft sind Investments in alternative Energien noch einmal deutlich attraktiver geworden - und sorgen beim Sparer zudem für ein gutes Gewissen. Einer aktuellen Forsa-Umfrage zufolge ziehen derzeit immerhin 34 Prozent der deutschen Anleger ein solches sozial-ökologisches Investment zumindest in Betracht.

Der gute Wille zu neuen Anlageformen ist also vorhanden - in der Praxis "versauert" das meiste Geld der deutschen Sparer allerdings noch immer auf Giro- und Tagesgeldkonten. "Die Sichteinlagen von Privatpersonen belaufen sich nach Angaben der Bundesbank auf 570 Milliarden Euro", sagt Carsten Scholz von der German Pellets Genussrechte GmbH. Durchschnittlich werden diese Geldanlagen mit nur 0,15 Prozent verzinst. "Bei einer aktuellen Inflationsrate von 2,3 Prozent verschenken viele Bundesbürger hier bares Geld", sagt Bankbetriebswirt Scholz. Eine attraktive Alternative sind beispielsweise sogenannte Genussrechte, mit der sich Investoren an der Finanzierung von Unternehmen beteiligen.

Zum Jahreswechsel startet die elektronische Lohnsteuerkarte

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Region. Die Zukunft ist elektronisch - auch in Sachen Steuern: Für das neue Jahr 2012 werden Arbeitgeber vergebens auf eine gedruckte Lohnsteuerkarte warten, stattdessen ersetzt ein neues elektronisches Verfahren die bisherige Papierform. ELStAM, das ist die Abkürzung für "Elektronische Lohnsteuerabzugsmerkmale" und steht für ein Verfahren, das die Bürokratie deutlich verschlanken und damit bei den Städten und Gemeinden jährlich bis zu 70 Millionen Euro einsparen soll. Für die Bürger wird vieles einfacher, weil Änderungen wie Heirat oder Kindergeburten künftig elektronisch erfasst werden und der Gang zur Behörde überflüssig wird.

Doch aufgepasst: Mit der Umstellung auf die neue elektronische Steuerkarte müssen Arbeitnehmer jetzt vorhandene Freibeträge unbedingt neu beantragen - sonst gibt es ab Januar 2012 netto weniger in der Lohntüte. In den kommenden Herbstwochen werden die Finanzämter den Arbeitnehmern ihre individuellen ELStAM-Daten zusenden - eine einmalige Gelegenheit, die erfassten Daten sicherheitshalber zu überprüfen. Denn künftig erscheinen die Informationen lediglich noch auf der Lohnabrechnung. Freibeträge, beispielsweise für Berufspendler, müssen bis zum Jahresende neu beantragt werden, damit sie auch ab Januar 2012 bei der Gehaltsabrechnung berücksichtigt werden. Unter www.elster.de sind alle weiteren Informationen abrufbar.

 

So bleibt Zahnersatz für gesetzlich Versicherte bezahlbar

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Region. Jeder kennt es - aber viele wissen vermutlich nicht, wo es sich gerade befindet. Die Rede ist vom Bonusheft, in das der Zahnarzt seinen Stempel setzt, wenn der Kassenpatient einen Vorsorgetermin wahrgenommen hat. Einer TNS-Emnid-Umfrage im Auftrag der Ergo Direkt Versicherungen zufolge ist den meisten Bundesbürgern auch nicht bekannt, welche Vorteile das Bonusheft exakt hat. Nur jeder Vierte (26 Prozent) weiß, dass sich der Festzuschuss der Kasse um immerhin 20 Prozent erhöht, wenn es fünf Jahre lückenlos geführt wurde. Dr. med. dent. Silke Liebrecht-Rüsing, Zahnärztin aus Köln, betont: "Das Bonusheft ist bares Geld wert - der Zuschuss der Kasse zum Zahnersatz erhöht sich sogar um 30 Prozent, wenn Zahnarztbesuche für die letzten zehn Jahre dokumentiert sind."

Unter "regelmäßigem Zahnarztbesuch" - der Voraussetzung für einen Eintrag ins Bonusheft - versteht man bei Erwachsenen eine Visite beim Dentisten pro Jahr, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sollten sich zweimal pro Jahr in der Praxis blicken lassen. Falls das Bonusheft verloren gegangen ist, darf der Zahnarzt die Einträge für die letzten fünf oder zehn Jahre auch im nachhinein in einem neuen Heft vornehmen. "Wenn man tatsächlich bei der Vorsorge war, liegen dem Zahnarzt alle Daten vor und er kann die Termine problemlos nachtragen", erläutert Dr. Silke Liebrecht-Rüsing. Das gelte im Übrigen auch, wenn man zwischenzeitlich die Praxis gewechselt habe - der "alte" Zahnarzt werde die Vorsorgetermine im Regelfall anstandslos ins Bonusheft stempeln.

So können Privatanleger von der Energiewende profitieren

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Region. Großflächige Windparks, der Ausbau der Stromnetze, Biogasanlagen und innovative Solartechnologien: Die Energiewende der Bundesregierung nach dem Atomunglück von Fukushima wird in Deutschland eine milliardenschwere Investitionsoffensive auslösen. Auch Privatanleger wollen und können davon profitieren. Die Bundesregierung hat sich ambitionierte Ziele gesetzt: So sollen alle Atomkraftwerke bis spätestens 2022 abgeschaltet sein. Zugleich wird bis 2020 ein Anteil erneuerbarer Energien am Strommix von 35 Prozent angestrebt, derzeit sind es 17 Prozent. 2050 soll sogar schon die Hälfte des hierzulande erzeugten Stroms aus regenerativen Quellen kommen. Den Umweltschützern von Greenpeace ist diese Entwicklung zu langsam: Sie fordern den Atomausstieg bis 2015, bis dahin könnten erneuerbare Energien die "Atomlücke" schließen.

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