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Volkstrauertag und Totensonntag unter besonderem Feiertagsschutz

geschlossenOldenburg. Am Volkstrauertag und am Totensonntag gelten für Veranstaltungen besondere Regelungen. Sowohl am Volkstrauertag (Sonntag, 18. November), als auch am Totensonntag, (25. November) sind öffentliche Veranstaltungen nach den Bestimmungen des Niedersächsischen Feiertagsgesetzes verboten. Dies gilt für besondere Veranstaltungen in Schankräumen ab 5 Uhr morgens, für gewerbliche Sportveranstaltungen und auch für gewerbliche Ausstellungen, dazu gehören auch Adventsausstellungen von Gärtnereien und Blumenhandlungen. Ein Verstoß gegen das Niedersächsische Feiertagsgesetz stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einem Bußgeld geahndet werden kann. Die Einhaltung der Regelungen wird anlassbezogen kontrolliert.


Ausnahmen gelten nur, wenn Veranstaltungen an den Trauertagen der geistig-seelischen Erhebung oder einem höheren Interesse der Kunst, Wissenschaft oder Volksbildung dienen und auf den ernsten Charakter der Tage Rücksicht nehmen. Gewerbliche Adventsausstellungen erfüllen diese Voraussetzungen nicht. Zulässig sind lediglich Adventsausstellungen nicht gewerblicher Art, beispielsweise Basare von gemeinnützigen Vereinen, die weder durch ein Beiprogramm noch auf andere Weise den ernsthaften Charakter des Tages beeinträchtigen.


Der Volkstrauertag und der Totensonntag genießen durch das Niedersächsische Gesetz über die Feiertage einen über den allgemeinen Feiertagsschutz hinausgehenden besonderen Schutz. Der Gesetzgeber will damit auf die besondere Bedeutung der sogenannten „stillen Tage“ hinweisen, die an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen (Volkstrauertag) oder an die Verstorbenen (Totensonntag) erinnern sollen. In diesem Jahr wird das Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren im besonderen Blickpunkt des Volkstrauertages sein.

Jade-Weser-Zeitung.de

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