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Museumseröffnung und Fischerspiele

Varel. Das Kuriositätenmuseum am Vareler Hafen wird am Sonntag, den 19. Mai, 15.00 Uhr eröffnet. Im Kuriositätenmuseum am Vareler Hafen werden zur Wiedereröffnung neue Exponate gezeigt. Am Eröffnungstag werden auch wieder die traditionellen Fischerspiele um 17.00 Uhr veranstaltet. Ziel des aus dem 16. Jahrhundert stammenden Spiels ist es, über einen glatten runden Balken zu balancieren und den kleinen Fisch, der am Ende des Balkens befestigt ist, trockenen Fußes an Land zu bringen. 1537 wollte ein stark angetrunkener Fischer aus Vareler Hafen etwas neues Erfinden um die Maischollen-Fangsaison gebührend zu einzuleiten. Nach vielen Grogs erfand er die Fischerspiele. Sie wurden 1999 von einer Aktionskunstgruppe am Vareler Hafen wieder belebt.

 

Vergangenheit erinnern – Zukunft gestalten

museumstag

Neustadtgödens. Auch das Museum im Landrichterhaus Neustadtgödens beteiligt sich in diesem Jahr wieder am internationalen Museumstag. In der Zeit von 10.00 bis 18.00 Uhr ist die Sonderausstellung „Jüdische Nachbarn“ zu besichtigen. Passend zur Sonderausstellung haben die Besucher die Möglichkeit, Falafel zu probieren. Falafel – ein Gericht, das Religionsgrenzen sprengt! Falafel sind seit den 1980er Jahren auch in Europa bekannt. Zunächst nur von den Muslimen im Nahen Osten zubereitet, wurde die Falafel allmählich zum Nationalgericht in Israel. In diesem Fall löst der kulinarische Genuss religiöse und kulturelle Unterschiede auf. 

Speziell zu der Ausstellung „Jüdische Nachbarn“ wurde eine Führung entwickelt, die ebenfalls an diesem Tag in Form einer „Offenen“ Kostümführung durch den Ort angeboten wird. Während dieser Führung versetzt der jüdische Lehrer Simon Rosenstein die Besucher in das Jahr 1852. Gerade ist die neue Synagoge im Ort gebaut worden und die jüdische Gemeinde steht in ihrer gesellschaftlichen Blüte. Die Gäste werden mitgenommen zu den Orten jüdischen Lebens in Neustadtgoedens und erfahren mehr über eine aufregende Zeit, in der die Juden erstmals den Christen gleichgestellt waren. Beginn dieses einstündigen Angebotes ist um 15.00 Uhr. Erwachsene zahlen 2,00 € pro Person. Kinder können bis zum Alter von 10 Jahren in Begleitung Erwachsener kostenlos teilnehmen.

Krimilesung an historischen Schauplätzen

Neustadtgödens. „Ostfriesland / Neustadtgödens im Jahre 1548 - Die Hebamme Hiske Aalken hat alle Hände voll zu tun, denn in der Herrlichkeit Gödens grassiert das Marschenfieber.Als ihr in dieser schweren Zeit der Arzt Jan Valkensteyn zur Hilfe eilt, taucht auch ein holländischer Kaufmann namens Friso van Heek auf, den offensichtlich ein großes Geheimnis umgibt. Ein Geheimnis, das mit einem wertvollen Medaillon, dem Meerkristall, zu tun hat. Eines Tages wird Friso van Heek tot im neuen Siel gefunden, und der Meerkristall ist spurlos verschwunden. Nach und nach wird ihr klar, dass der Kaufmann in der Herrlichkeit viele Feinde hatte.“

Pfingstkonzert der Bahner mit Trio sin´bassi

trio

Neuenburg. Am 19. Mai 2013, 20.00 Uhr lädt der Kunstverein Bahner e.V. zum traditionellen Pfingstkonzert ins Schloss Neuenburg ein. Das Ensemble "Trio sin´bassi" präsentiert das Programm „Schwerelos“. Vorverkauf unter 04453 - 935299. Wie muss ein gelungener Pfingstblumenstrauß musikalisch aussehen? Brillante Komponisten wie Ludwig van Beethoven oder Max Reger benötigt man sicherlich. Dazu eine Auswahl spritzig, graziöser Musik sowie erstklassige Musikerinnen. Und wenn dann die Melodie „Reich mir die Hand, mein Leben“ aus „Don Giovanni“ im beethovenschen Variationenstil erklingt, mag man am liebsten gleich mitsummen. Dazu passt auch das ungewöhnlich besetzte Ensemble „Trio sin´bassi“- ohne Bass. Ohne die Schwere eines Bassfundaments mit Violoncello oder Kontrabass, spielt dieses Trio in der Besetzung Flöte, Violine und Viola und erzeugt so einen ungewöhnlich leichten, luftigen und entspannten Klang. Diese Instrumentierungsart reizte die Komponisten dieses Konzertes quer durch drei Jahrhunderte. So stehen auf dem Programm neben der Serenade in D-Dur op. 25 von Beethoven, die Serenade D-Dur op. 77a von Max Reger und das Trio D-Dur op.3/2 von Franz Christoph Neubauer.

Pflanzenschutzmittel verseuchen Bodenmaterial

Varel. Im Bereich des Gewerbe- und Logistik Ports Varel nutzt die Deutsche Bahn im Rahmen ihres Streckenausbaues eine größere Fläche als Bodenzwischenlager und Umschlagplatz. Die Deutsche Bahn teilt nun mit, dass Teile des am Bahndamm ausgebauten und zu diesem Zwischenlager transportierten Bodenmaterials mit Rückständen von Pflanzenschutzmitteln belastet sind.
Jade-Weser-Zeitung.de

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