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Friesische Wehde

Kino oder Zeteler Markt ist keine Frage

feuerzangenbowleZetel. Im November gibt es in Zetel eigentlich nur ein Thema – den Zeteler Markt. Wer an diesen Tagen eine andere Veranstaltung anbieten möchte, der hat schon vorher verloren: Die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde lassen sich durch nichts vom bunten Markttreiben abhalten. Die Macher des Zeli machen aus dieser Tatsache seit vielen Jahren eine Tugend und schließen rund um diese Festtage die Pforten des Kinos. Hinter den geschlossenen Türen wird allerdings fleißig weitergearbeitet. „Wir nutzen die Zeit, um an der Technik zu arbeiten, Wartungen durchzuführen und die jährliche Grundreinigung zu erledigen“, verrät Inga Schoon, 2. Vorsitzende des Vereins.



In diesem Jahr steht der Wechsel der Xenon-Kolben bei den alten Projektoren im Mittelpunkt – keine ganz ungefährliche Aufgabe. Durch den hohen Druck selbst im kalten Zustand besteht bei mechanischen Beschädigungen der Lampen ein Explosionsrisiko. Ein Zersplittern könnte in diesem Fall schwere Verletzungen bei umstehenden Personen verursachen. „Wir wechseln die Kolben deshalb nicht selbst, sondern haben dafür Spezialisten engagiert“, so Schoon weiter. Notwendig wurde der Tausch, da die alten Kolben an ihre Lebensgrenze gekommen sind. „Da wir die Feuerzangenbowle wie bereits im Vorjahr wieder von der klassischen Filmrolle zeigen werden, mussten wir hier tätig werden“, so Schoon abschließend.

Im November selbst kommen die Projektoren allerdings noch nicht zum Einsatz, hier zeigt das Zeli alle Filme digital. Los geht es am Freitag, den 1. November, um 20 Uhr. Im Rahmen des Frauenkinos läuft „Die Eiserne Lady“. Als Beitrag zum Thema „100 Jahre Frauenwahlrecht“ wird die Geschichte von Margaret Thatcher erzählt, der ersten weiblichen Regierungschefin Europas. Der Film erzählt eine Geschichte über die Macht in der Politik, und welchen Preis man dafür bezahlen muss. Gleichzeitig ist er ein überraschendes und intimes Porträt einer außergewöhnlichen und komplexen Frau. Der Eintritt beträgt 7,00 Euro, inklusive ein Glas Sekt/Orangensaft. FSK 6.

Ebenfalls mit einer bemerkenswerten Frau beschäftigt sich das Zeli am Freitag, den 2. November, und Montag, den 5. November, jeweils ab 20 Uhr. „3 Tage in Quiberon“ führt die Zuschauer zurück in das Frankreich des Jahres 1981. Der Journalist Michael Jürgs (Robert Gwisdek) bekommt die Chance, den Weltstar Romy Schneider (Marie Bäumer) in dem kleinen bretonischen Ort Quiberon für den STERN zu interviewen. Aus dem Termin werden drei Tage voller großer Emotionen, die alle Beteiligten an ihre Grenzen bringen und ihre Lebenswege nachhaltig beeinflussen. Der Eintritt beträgt 5,50 Euro, FSK 0.

Eine Filmbiografie der etwas anderen Art ist „The Greatest Showman“, die das Zeli am Freitag, den 23. November, und Montag, den 26. November, ebenfalls ab 20 Uhr, zeigt. Inspiriert ist die Geschichte von Phineas Taylor Barnum, einem Amerikaner, der im 19. Jahrhundert lebte und vielen nicht wirklich bekannt sein dürfte. Im Film gespielt von Hugh Jackman verliert der Sohn armer Leute seine Arbeit und gründet daraufhin „Barnum’s American Museum of Curiosity“, ein Kuriositätenkabinett mit Wachsfiguren und ausgestopften Tieren. Als seine Töchter ihn darauf aufmerksam machen, dass er nur tote Objekte ausstellt, heuert er unter anderem einen sehr kleinen Menschen und eine bärtige Frau an. Zudem versucht Barnum eine große und völlig neuartige Show auf die Beine zu stellen, in der neben seinen menschlichen Kuriositäten auch Akrobaten, Artisten und Tänzer auftreten sollen. Ganz so einfach ist das aber nicht … Der Eintritt beträgt 5,50 Euro, FSK 6.

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