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Straftaten auf niedrigstem Stand seit 10 Jahren

Jever. "Eine Region, in der man sich sicher fühlen kann!" so beschreibt Peter Beer, Leiter des Polizeikommissariats Jever, die Kriminalitätslage für Jever, Schortens, Sande, Wangerland und die Insel Wangerooge: "Mit 2.548 Straftaten ist der für die vergangenen zehn Jahre niedrigste Stand erreicht!" Konkret bedeutet das: In Jever gab es 779 angezeigte Straftaten, in Schortens 843 in Sande 514, im Wangerland 334 und auf der Insel Wangerooge 78. Die Aufklärungsquote liegt mit 63,58 % nur knapp unter dem Wert von 2018 (63,77 %), bleibt damit jedoch auf einem sehr hohen und erfreulichen Niveau.

 

Polizei Jever trotz Corona für Bürger da

Jever. "Eine sehr große Herausforderung, aber machbar!" so beschreibt Peter Beer, Leiter des Polizeikommissariats in Jever, die Corona-Situation für den Polizeidienst in Jever, Schortens, Sande, Wangerland und auf der Insel Wangerooge. Ein Wesenselement des Polizeiberufes ist der Kontakt zu Menschen, was in Zeiten der Corona-Krise jedoch möglichst vermieden werden sollte! Soziale und körperliche Distanzen sind das beste Mittel, die Verbreitung des Virus zu verhindern oder aber mindestens zu verlangsamen.

 

"Wir müssen gerade jetzt dafür sorgen, dass wir Polizistinnen und Polizisten und die auf den Dienststellen tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesund und leistungsfähig bleiben!" betont Beer und ergänzt, dass dies in einer Krise die wichtigste Voraussetzung für die polizeiliche Präsenz und den Dienst für die Bürgerinnen und Bürger ist.

Der Leiter des Polizeikommissariats bittet daher um Verständnis, dass die Polizeibeamtinnen und -beamten bei den Kontakten vor Ort auf die mögliche Vermeidung von Berührungen und die Einhaltung eines Abstandes achten: "Das ist nicht unhöflich, sondern absolut notwendig!"

In den Dienststellen in Friesland-Nord ist mit Einschränkungen bei der persönlichen Kontaktaufnahme zu rechnen: Die Öffnungszeiten werden begrenzt. Ein Zutritt in die Dienststellen wird nur dann gewährt, wenn es unvermeidbar notwendig ist.

Peter Beer betont, dass keine der fünf Dienststellen geschlossen wird und bittet in diesem Zusammenhang darum, Besuche in den Polizeidienststellen nur in unvermeidbaren Fällen vorzunehmen und vorher Alternativen zu prüfen.

Eine Anzeigenaufnahme ist z.B. auch über die Online-Wache, über das Ausfüllen eines Formulars oder aber zu einem späteren Zeitpunkt möglich.

In dringenden Fällen werden Anzeigen aber auch weiterhin vor Ort aufgenommen. Im Falle akuter und dringender Notfälle polizeilicher Art ist der Notruf 110 zu nutzen. Über den Instagram-Kanal des Präventionsbereiches beim Polizeikommissariat Jever werden bei Bedarf weitere Informationen eingestellt (polizei.oldenburg.th).

Kreisverwaltung des Landkreises Friesland bleibt erreichbar

Friesland. Die Kreisverwaltung des Landkreises Friesland ist für die Bürgerinnen und Bürger, wie mitgeteilt, weiterhin erreichbar. Anfragen sind bitte telefonisch oder schriftlich an die jeweils zuständigen Fachbereiche zu stellen. Bei Anmeldung im Vorfeld sind auch weiterhin Termine in den Verwaltungsgebäuden möglich, Wartezonen werden so vermieden. In jedem Fall ist deswegen eine telefonische Anmeldung und Terminvergabe vorab erforderlich. Kontaktdaten siehe unter www.friesland.de oder Informationen telefonisch unter 04461/919-0 und 04461/919-7777

10-jähriger Junge verstirbt nach Schulschwimmunfall

Tettens. Der 10-Jährige, bei dem am 06.03.2020 im Rahmen eines Schulschwimmens lebensrettende Maßnahmen durchgeführt wurden (wie berichtetet), ist am Montagabend in einer Klinik in Oldenburg gestorben. Für die Todesursachenermittlung findet auf Antrag der Staatsanwaltschaft Oldenburg die gerichtsmedizinische Untersuchung am Mittwochvormittag, 11.03.2020, statt. Die im Schwimmbad anwesenden Schulklassen werden sowohl von einer speziell geschulten Psychologin und der Notfallseelsorge betreut.

Coronavirus: Erster bestätigter Fall im Landkreis Friesland

corona virus

Friesland. Am Montag, 9. März 2020 wurde im Landkreis Friesland erstmals das Coronavirus (COVID-19) bei zwei Personen nachgewiesen: Die betroffenen beiden Personen sind Sonntagnacht (8. März 2020) von einer Reise mit dem Bus aus einem Risikogebiet zurückgekehrt. Die Reisegruppe hatte sich vor der Rückfahrt beim Gesundheitsamt gemeldet, so dass die zwei betroffenen Personen aus Friesland bei ihrer Ankunft ohne Kontakt mit Dritten direkt in Quarantäne untergebracht wurden, wo sie sich auch weiterhin aufhalten und in telefonischem Kontakt mit dem Gesundheitsamt des Landkreises stehen. Es gibt somit keinen Hinweis darauf, dass sich die Personen in Friesland angesteckt haben. Nach aktuellem Kenntnisstand zirkuliert das Virus in Friesland nicht.

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