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Jüdische Geschichte in Varel erleben

Varel. Seit dem Ende des 17. Jahrhunderts haben jüdische Familien in Varel gelebt. Sie waren eine kleine Minderheit, engagierten sich aber im kulturellen und wirtschaftlichen Leben der Stadt. Unter dem politischen Druck des nationalsozialistischen Regimes wurden sie auf menschenverachtende Weise verfolgt und vertrieben, deportiert und ermordet. Die Ev. Familien-Bildungsstätte Friesland-Wilhelmshaven lädt deshalb in Kooperation mit der Ev. Kirchengemeinde ein zu einem historischen Stadtrundgang durch das jüdische Varel. Der Tag für diesen Rundgang ist mit Bedacht gewählt: Am 27. Januar 1945 wurden die Überlebenden des Konzentrationslagers Auschwitz von sowjetischen Truppen befreit. Inzwischen wird dieser Tag auch in Deutschland als Gedenktag begangen. Der Rundgang unter der Leitung von Karl-Heinz Martinß, Stadtführer und Mitglied des AK „Juden in Varel", führt zu ehemaligen Orten jüdischen Lebens in Varel und hält die Erinnerung an die Synagogengemeinde, das frühere jüdische Altenheim und an viele Wohnhäuser jüdischer Familien wach. Treffpunkt ist am Sonntag, den 26. Januar um 15 Uhr am Turmportal der Schlosskirche in Varel. Information und Anmeldung bei der Ev. Familien-Bildungsstätte Friesland-Wilhelmshaven unter (04421) 32016 oder unter www.efb-friwhv.de

 

Kostenlose Informationsveranstaltung „Frauen und Rente – Was ist wichtig?“

junge frau

Varel/Brake. Workshops für Berufstätige und Wiedereinsteigerinnen bietet die Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft Jade-Weser an. Frauen beim Wiedereinstieg oder in beruflicher Veränderung zu unterstützen ist Ziel des Gemeinschaftsprojektes der Wirtschaftsförderung Wesermarsch GmbH und des Landkreises Friesland. Am Mittwoch, 22. Januar 2020 wird die Informationsveranstaltung „Frauen und Rente – was ist wichtig?“ von 17:00 – 18:30 Uhr im Dienstleistungszentrum Varel, Karl-Nieraad-Str. 1, Raum 1.03 in 26316 Varel angeboten.

Letzte Gelegenheit - Finissage zu Franz Radziwill

Franz Radziwill

Dangast. Gemeinsam mit interessierten Gästen möchte die Franz Radziwill Gesellschaft sich von der aktuellen Ausstellung verabschieden, bevor die kostbaren Leihgaben wieder zu ihren Besitzern zurückkehren. In feierlichem Rahmen blickt man auf das Jahr 2019 zurück, das erneut viele Besucher ins Haus brachte. Auch die begleitenden Veranstaltungen sowie das Kinderprogramm in den Ferien erfreuten sich großer Beliebtheit. Ein Highlight war zudem das Erscheinen der ersten Biografie Franz Radziwills.

Franz Radziwill wird 125 Jahre alt

wir drei

Dangast. Das kommende Jahr ist ein besonderes Jahr. Im Jahr 2020 jährt sich der Geburtstag des Malers zum 125sten Mal. 1895 wurde Franz Radziwill in Strohausen an der Unterweser geboren. 1923 ließ sich Radziwill in der Dangaster Sielstraße nieder. Nach seinem Tode am 12. August 1983 wurde das Haus dem interessierten Kunstpublikum geöffnet. Das Franz Radziwill Haus gehört zu den wenigen Künstlerhäusern, die im Original erhalten sind. Alljährlich finden dort wechselnde Ausstellung zu Leben und Werk Franz Radziwills statt, der über 850 Gemälde und hunderte von Aquarellen und Zeichnungen hinterließ. Das Erleben seiner Bilder in den authentischen Räumen hinterlässt einen bleibenden Eindruck seiner einzigartigen Malerei. Eines seiner späten Werke ist das Familienporträt „Wir drei“ aus dem Jahr 1971, es zeigt den Künstler selbst, seine Frau Inge und Tochter Konstanze. Noch bis zum 12. Januar 2020 ist die aktuelle Ausstellung „Inszenierte Bildräume“ zu sehen. Zwei öffentliche Führungen werden noch angeboten.

Schauspielerin Sarah Kruse wird in Dangast mit dabei sein

Sarah Kruse

Dangast. Sarah Kruse aus Westerstede sammelte ihre ersten Freilichttheatererfahrungen bei der Freilichttheatergemeinschaft Westerstede. Seit 2013 schlüpfte sie regelmäßig bei den Sommerproduktionen in ganz unterschiedliche Rollen. 2020 wird sie das erste Mal beim großen Freilichttheater vor dem Naturdeich in Dangast spielen. In der Dangaster Inszenierung „Vom Fischer und seine Frau" wird Sarah Kruse „Wilhelmine“, eine junge Fischersfrau darstellen. „Wilhelmine“ hat noch nicht viel von der Welt gesehen. Dennoch hat sie eine klare Vorstellung wie ihr zukünftiges Leben sein sollte. Der mysteriöse, gesellschaftliche Aufstieg des Fischers Frau hält auch für die junge „Wilhelmine“ ungeahnte Möglichkeiten bereit. In Kielwasser ihrer maßlosen Wünsche arbeitet sie sich bis zur Hofdame empor.

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