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Studierende der Universität Oldenburg zeigen Ausstellung im Rahmen ihrer Abschlussarbeiten

stroemungOldenburg/Dangast. Ein Ventilator bringt das Wasser in einem Glaskasten in Bewegung und erzeugt kleine Wellen. Darin schwimmt ein kleines Papierschiffchen, das langsam beginnt auf dem Wasser zu treiben. Besucher beobachten das Experiment aufmerksam. An einer anderen Station rüttelt eine Mutter gemeinsam mit ihrem Kind an einem Kasten, in dem sich Sand und Wasser befinden, sodass sich Rippeln im Sand bilden. Im Nationalpark-Haus Dangast zeigte eine Arbeitsgruppe der Universität Oldenburg seit Anfang Juni fünf Exponate zum Thema Strömungsexperimente. Mit einem Tag der offenen Tür schloss die Ausstellung nun ab.


Die Exponate wurden zunächst im Rahmen eines Studienmoduls erarbeitet. Vier Studierende und zwei Doktoranden entwickelten die Modelle im Rahmen ihrer Bachelor-, Master- sowie Doktorarbeiten unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Komorek von der Physikdidaktik der Universität Oldenburg weiter.


„Es geht darum, die Physik des Wattenmeers und der Strömungen so aufzubereiten, dass es Laien verstehen können“, erläutert Doktorant Kai Bliesmer. Annika Roskamp beschäftigt sich in ihrer Doktorarbeit hingegen verstärkt mit der Auswertung der Ausstellung. Hierfür wurden Besucher befragt. Die Auswertung der Daten stehe zwar noch aus, doch sie ziehe bereits ein erstes positives Fazit: „Die Ausstellung ist sehr gut angekommen, vor allem bei Familien mit Kindern“. Jedoch sei es eine Herausforderung, auch Erwachsene dazu zu bringen, sich an die Exponate heranzutrauen und sie auszuprobieren.


Die Ausstellung ist der Anfang einer Kooperation zwischen der Physikdidaktik der Universität Oldenburg und dem Nationalpark-Haus Dangast. Sie wird gefördert durch die Deutsche Bildungsstiftung Umwelt. Nun wurden die Module in Dangast getestet, langfristig sollen die Exponate in die Ausstellungserneuerung des Nationalpark-Hauses im Laufe der nächsten drei Jahre einfließen, so Lars Klein, Leiter des Nationalpark-Hauses.


Zuvor werden die Exponate im Rahmen einer Wanderausstellung in verschiedenen Urlaubsregionen in Norddeutschland ausgestellt. Außerdem sollen Studierende sie auch in den kommenden Semestern weiterentwickeln.

Jade-Weser-Zeitung.de

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