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Stadtrat Joschi Bektas veranstaltet mit Interessierten Infoabend in der Weberei

joschiVarel. „Jetzt geht mir die Pumpe“, beteuert Varels Stadtrat Joschi Bektas. Bei der letzten Sitzung kritisierte er, dass es für die Altersgruppe 16 bis 30 Jahre in Varel keine Freizeitmöglichkeiten in Form einer Disco gebe. Daraufhin lud er über die soziale Netzwerke Jugendliche und junge Erwachsene ein, sich mit ihm in der Weberei zu treffen und zu beratschlagen, was in Varel gewünscht und möglich wäre. Es kamen rund 20 Interessierte zum Termin und Joschi Bektas zeigte sich erleichtert. Vor allem, weil die meisten Besucher erzählten, dass noch vielmehr gekommen wären, wenn der Zeitpunkt des Treffens später gewesen wäre. Viele würden noch arbeiten müssen.


„Uns fehlt die Nachteule“, ruft jemand aus der Rund herein. Die Buslinie verband Varel mit der Großraumdiscothek Twister in Sande. Jene wurde mangels Nachfrage eingestellt. Doch das, so die Aussage der Jugendlichen und Joschi Bektas, hätte daran gelegen, dass die Nachteule bereits um 3 Uhr fuhr. Da seien die Discobesucher noch zu sehr in Feierlaune. Die Linie müsse besser erst um 5 Uhr fahren.
Joschi Bektas brachte in die Runde einen konkreten Vorschlag mit. So gebe es die ehemalige Gastronomie „Erdgeschoss“ in Streek. Hier gab es bereits Gespräche mit dem Besitzer. Die Jugendlichen müssten allerdings dort erst viele Renovierungsarbeiten vornehmen. Auch war es nicht klar, in welcher Form dann das „Erdgeschoss“ betrieben werden solle.
Eine Alternative schlug Hergen Fuhrken, Verantwortlicher der Weberei Varel vor: „Hier könne man ebenso zusammen kommen.“ Die Weberei ist ein großes Gebäude mit vielen Räumen. Leider besäßen zahlreiche Vereine, die sich teilweise nur einmal in der Woche hier treffen, die meisten Räume. Hier müsse es im Vorfeld Gespräche geben, ob der Platz trotzdem mit genutzt werden könnte. Hergen Fuhrken kündigte zudem an, dass die Licht- und Soundanlage demnächst erneuert werden würde. Die Jugendlichen schienen nicht abgeneigt, kritisierten aber zugleich die Öffnungszeiten. „Wir lungern hier auch am Wochenende herum, obwohl der Treffpunkt in der Weberei geschlossen ist“, erzählt eine Teilnehmerin in der Runde und schlägt zudem vor, dass die Stadt einen Streetworker beauftragt.
„Was auch noch fehlt ist ein Treffpunkt für uns Autoliebhaber“, schlägt jemand vor. Auf dem Parkplatz bei Lidl dürften sie sich aus rechtlichen Gründen nicht mehr nachts treffen. Die Autoclique aus Varel bestehe mittlerweile aus über 30 Fahrzeugen, die sich gerne zu später Stunde treffen, fachsimpeln und Musik hören.

Stadtrat Joschi Bektas sammelte alle Vorschläge und möchte in den nächsten Wochen weitere Gespräche mit der Verwaltung und mit interessierten Partner führen. Auch soll es noch einmal ein weiteres Treffen mit interessierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen geben.

Jade-Weser-Zeitung.de

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