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App soll Rückenschmerzpatienten helfen

Oldenburg. Bewegung ist das beste Mittel gegen Schmerzen – das propagierte der griechische Arzt Herodikos schon im fünften Jahrhundert vor Christus. Eine Trainingsapp namens HERODIKOS soll Betroffenen nun dabei helfen, ihr Leiden in den Griff zu bekommen. Die Ärzte Eva Schobert und Dr. Lasse Schulte-Güstenberg aus Varel haben gemeinsam mit dem Entwickler Jan Penning aus Hatten ein EXIST-Gründerstipendium für die Entwicklung der App erhalten, die individuelle Trainingspläne erstellen soll. Die einjährige Förderung über 135.000 Euro setzt sich aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und des Europäischen Sozialfonds zusammen. Beratung und Unterstützung erhält das Team vom Gründungs- und Innovationszentrum (GIZ) der Universität Oldenburg.

 

Nervenschäden bei Diabetes rechtzeitig erkennen

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Region. Was so harmlos scheint wie ein Kribbeln oder Brennen der Füße, das ist in vielen Fällen ein Warnsignal: Dahinter können Nervenschäden, auch Neuropathien genannt, stecken - eine schwerwiegende Folgeerkrankung des Diabetes. Sie sind oft erst der Anlass dafür, dass die Zuckerkrankheit auffällt. Aktuelle Studien, die jetzt auf dem Kongress der Europäischen Diabetesgesellschaft EASD (European Association for the Study of Diabetes) diskutiert wurden, zeigen allerdings, dass Neuropathien immer noch zu spät erkannt werden. So wies etwa die so genannte PROTECT-Studie nach, dass 70 Prozent der Patienten mit Hinweisen auf eine Neuropathie nicht wussten, dass sie davon betroffen sind. Auf diese Weise geht wertvolle Zeit für die Therapie verloren, die möglichst früh einsetzen muss, um die Erkrankung aufzuhalten.

Individuelle Entspannung wird in modernen Thermen groß geschrieben

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Bad Griesbach. Gesundheits- und Wellnesseinrichtungen haben in den Herbst- und Wintermonaten Hochkonjunktur. Denn dann gibt es nichts Schöneres, als in das warme Wasser einzutauchen und den Alltag hinter sich zu lassen. Das Thermalbaden liegt aber inzwischen so im Trend, dass der Andrang vor allem an Wochenenden und Feiertagen groß ist. Wenn in den Ruhebereichen alle Liegen besetzt sind und sich die Menschen in den Thermalbecken dicht aneinanderreihen, fällt es schwer, die erhoffte Entspannung zu finden.

Neue Notfallmappe der Gesundheitsregion Jade-Weser ist nun erhältlich

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Jever/Brake. Der Arbeitskreis Gesundheitsförderung und Prävention der Gesundheitsregion JadeWeser hat eine neue Notfallmappe herausgegeben. Die Notfallmappe der Gesundheitsregion JadeWeser basiert auf der Notfallmappe des Senioren- und Pflegestützpunktes des Landkreises Friesland und wurde jetzt überarbeitet und weiterentwickelt mit dem Ziel einer flächendeckenden Verteilung innerhalb der Gesundheitsregion. Eine Notsituation tritt häufig plötzlich und unvorbereitet ein. Daher ist es wichtig für den medizinischen Ernstfall vorzusorgen. Die Notfallmappe hilft den Bürgerinnen und Bürgern in der Gesundheitsregion JadeWeser dabei, alle wichtigen Informationen z.B. zum Gesundheitszustand, zu Vorerkrankungen und zur Medikamenteneinnahme zusammenzustellen. Außerdem gibt sie Informationen und Hinweise zu den Themen Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung, Krankenhauseinweisung und Trauerfall.

Vom Schwergewicht zum Marathon-Mann

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Region. Etwas in seinem Leben zu ändern ist nicht immer einfach. Vor allem wenn 143 Kilogramm auf der Waage stehen, sich die Person aber vorgenommen hat, eines Tages Marathon zu laufen. „Unmöglich“, meinen die einen, „ein langer Weg“, sagen die anderen. Thorsten Meyer aber hat es geschafft. „Mir war schon klar, dass dieses hohe Gewicht nicht gut für meine Gesundheit ist“, erinnert sich der 46jährige Berufsschullehrer. Doch Cola, Chips und Co. waren zu verlockend. Im Jahr 2014 brachte Thorsten Meyer noch 143 Kilogramm auf die Waage. So konnte es nicht weiter gehen. „Angefangen hat alles damit, dass ich meine Kinder ins Sportstudio gefahren habe“, erzählt er. Irgendwann hatte er keine Lust mehr, immer hin und her zu fahren und setzte sich im Fitnessclub Aktiv in Westerstede einfach einmal auf ein Fahrradergometer. „Erst nur kurz, dann wurde es von Mal zu Mal länger“, erzählt Thorsten Meyer, der das schließlich regelmäßig machte. „Schnell kam ich mit den Trainern hier vor Ort ins Gespräch“, erinnert sich der Berufsschullehrer. Sie halfen ihm und entwickelten speziell für Thorsten Meyer ein Krafttraining. Am Anfang purzelten nur so die Pfunde. „Das war ein tolles Gefühl“, berichtet Thorsten Meyer, der nicht geglaubt hätte, dass das so rasend schnell ginge. Doch plötzlich der Einbruch. Nur noch minimal, teilweise auch gar nicht, ging sein Gewicht zurück. Er musste was Neues, etwas Effektiveres wagen: Joggen.

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