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Wohnortnah fehlen Haus- und Fachärzte

Region. Der Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen setzt sich nachdrücklich für eine bedarfsgerechte Fachärzteversorgung in ländlichen Gebieten ein. „Wohnortnah fehlen neben Hausärzten insbesondere Augenärzte, Hautärzte, Frauenärzte und Orthopäden“, kritisiert VdKLandesvorsitzende Ute Borchers-Siebrecht die mangelnde Ärzteversorgung auf dem Land. Betroffen sind vor allem Gebiete mit einer schwachen Infrastruktur und einem hohen Anteil älterer Menschen. Borchers-Siebrecht verweist dazu auf das Beispiel Ganderkesee im Oldenburger Land. Hier ist bereits eine VdK-Unterschriftensammlung für eine bessere Facharztversorgung angelaufen. Die örtlichen Forderungen sollen auch an einem „Runden Tisch“ mit Vertretern der Gemeinde, der Kassenärztlichen Vereinigung und der Ärzte eingebracht werden.
 

Jahrelanger Streit beigelegt

Region. Der Paritätische Wohlfahrtsverband Niedersachsen e.V. begrüßt die Einigung, die Krankenkassen und Leistungserbringerverbände jetzt für die Vergütungen der Häuslichen Krankenpflege erzielt haben. Rückwirkend zum 1. Oktober 2013 werden nun medizinische Leistungen, die durch die Krankenkasse finanziert werden (wie etwa das Anlegen eines Kompressionsverbands oder das Setzen einer Spritze), mit einer deutlichen Erhöhung vergütet.

Neue Wege in der Rehabilitation

Oldenburg. "Schlaganfall - Wie muss nachhaltige Versorgung aussehen?" - so lautet die Fragestellung des zweiten Stroke-Symposiums am 8. und 9. November, an der Universität Oldenburg. Die fachübergreifende Veranstaltung wird vom Ambulatorium für ReHabilitation des Instituts für Sonder- und Rehabilitationspädagogik mit Kooperationspartnern ausgerichtet. "Ziel der zweitätigen Veranstaltung ist Aufklärung und Information über das Krankheitsbild Schlaganfall", erläutert die Rehabilitationspädagogin Prof. Dr. Gisela C. Schulze. Am Freitag, 8. November, 15.00 bis 19.00 Uhr, können sich Schlaganfall-PatientInnen, ihre Angehörigen und Freunde im Hörsaalzentrum (Campus Haarentor, Foyer des Gebäudes A 14) über Themen rund um den Schlaganfall informieren. Auf einem "Markt der Möglichkeiten" stellen Einrichtungen und Hilfsmittelversorger aus der Region sich, ihre Dienstleistung und Produkte vor. Am Nachmittag geht es in 45-minütigen Workshops um die Themen Beratung, Pflege und Sprachstörung.

Nächtliche Atemaussetzer schaden der Gesundheit

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Region. Über das Schnarchen wird gerne gewitzelt - dabei sind die nächtlichen Geräusche weder für die Betroffenen noch für ihre Mitschläfer besonders lustig. Oft kommt weder der Bettnachbar noch der Schnarcher selbst zur Ruhe, nicht selten landen beide in getrennten Schlafzimmern. Doch wer sich immer wieder anhören muss, dass er besonders penetrant oder unregelmäßig schnarcht, morgens wie gerädert aufwacht und tagsüber oft müde und unkonzentriert ist, sollte sich sicherheitshalber ärztlich untersuchen lassen. Denn hinter diesen Symptomen kann sich eine ernstzunehmende Krankheit verbergen: das sogenannte Schlafapnoe-Syndrom. Bleibt es unbehandelt, können durch die nächtlichen Atemaussetzer schwerwiegende Folgeerkrankungen auftreten: Der Sauerstoffmangel im Blut erhöht das Risiko für Herzerkrankungen, Altersdiabetes oder einen morgendlichen Schlaganfall erheblich. Zudem leiden Schlafapnoe-Patienten unter bleierner Müdigkeit und können in schweren Fällen sogar mitten im Tagesgeschehen einschlafen, was die Gefahr von Unfällen, etwa im Straßenverkehr oder am Arbeitsplatz, drastisch erhöhen kann.

Gelenkschmerzen ernst nehmen

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Region. Schmerzen in Fingern und Gelenken können ein erstes Alarmsignal sein. Experten raten, Beschwerden, die auf eine rheumatische Erkrankung hindeuten könnten, nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. So ist bei rheumatoider Arthritis eine frühzeitige Behandlung von Entzündungen und Schmerzen oft entscheidend für den Krankheitsverlauf. Klinische Studien haben mehrfach gezeigt, dass sich die besten Behandlungsergebnisse meist bei frühzeitiger Diagnose und Therapie binnen drei Monaten nach Symptombeginn erreichen lassen. Eine aktuelle Beobachtungsstudie bestätigte nun, wie wichtig dieses Zeitfenster ist, um einen Rückgang der Beschwerden zu erzielen. 

Auf keinen Fall sollte man sich mit Gelenkbeschwerden abfinden. Bei Verdacht auf Arthrose oder rheumatoide Arthritis sollte umgehend ein Facharzt aufgesucht werden. Er kann eine auf die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Patienten abgestimmte Behandlung verordnen. Neben physikalischer Therapie ist nach den Erfahrungen von Professor Dr. Andreas de Weerth oft der Einsatz von Medikamenten angebracht. "Dabei gilt: Neben der Schmerzbekämpfung ist auch die Behandlung der Gelenksentzündung wichtig", so der Hamburger Internist. "Eine Therapieoption für viele Patienten sind COX-2-Hemmer, die oft nicht nur schnell am Gelenk wirken, sondern bei vergleichbarer Wirksamkeit in der Regel weniger magenbelastend sind als die klassischen Wirkstoffe." Auf www.stark-gegen-schmerz.de gibt es einen Überblick zu verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten.

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