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Lippenherpes bekämpfen, bevor er spürbar wird

Region. Stress, Kälte, intensive UV-Strahlung oder auch eine simple Erkältung - das sind typische Trigger für einen Herpesausbruch. Zwar tragen rund 90 Prozent der Erwachsenen das Herpesvirus in sich, doch erst wenn beispielsweise durch die genannten Faktoren das Immunsystem angegriffen wird, treten die verhassten Fieberbläschen auf. Für die Betroffenen beginnt dann eine bis zu zweiwöchige Leidenszeit. Lippenherpes sieht nicht nur unschön aus, sondern ist darüber hinaus schmerzhaft und macht Essen, Lachen oder Küssen qualvoll oder aufgrund der Ansteckungsgefahr unmöglich.

 

Wer entscheidet, wenn ich nicht mehr kann?

Jever. Jeder Volljährige sollte für den Fall einer plötzlichen Erkrankung oder eines Unfalles vorsorgen. Wer entscheidet für mich in einer Situation, in der ich selbst nicht mehr dazu in der Lage  in? Viele Bürger denken, Ehepartner, Eltern oder Kinder könnten sich ohne weiteres kümmern - aber ohne entsprechende Vollmachten oder Verfügungen dürfen selbst Angehörige keine Entscheidungen treffen, keine Anträge stellen und Ähnliches mehr. Wie also richtig vorsorgen für Krankheit, Unfall und Alter? Wozu benötige ich eine (Vorsorge-) Vollmacht und wie sollte diese aussehen? Was ist eine Betreuungsverfügung und wann ist eine Patientenverfügung wirksam? Diese Fragen klärt Eva Sender von der Betreuungsstelle des Landkreises Friesland in einem Vortrag am Montag, 3. Februar, um 19.00 Uhr im Rathaus Sande (Hauptstraße 79, Sitzungszimmer). Anmelden können sich Interessierte bis eine Woche vor der Veranstaltung unter 04462/863341.

Wohnortnah fehlen Haus- und Fachärzte

Region. Der Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen setzt sich nachdrücklich für eine bedarfsgerechte Fachärzteversorgung in ländlichen Gebieten ein. „Wohnortnah fehlen neben Hausärzten insbesondere Augenärzte, Hautärzte, Frauenärzte und Orthopäden“, kritisiert VdKLandesvorsitzende Ute Borchers-Siebrecht die mangelnde Ärzteversorgung auf dem Land. Betroffen sind vor allem Gebiete mit einer schwachen Infrastruktur und einem hohen Anteil älterer Menschen. Borchers-Siebrecht verweist dazu auf das Beispiel Ganderkesee im Oldenburger Land. Hier ist bereits eine VdK-Unterschriftensammlung für eine bessere Facharztversorgung angelaufen. Die örtlichen Forderungen sollen auch an einem „Runden Tisch“ mit Vertretern der Gemeinde, der Kassenärztlichen Vereinigung und der Ärzte eingebracht werden.

Jahrelanger Streit beigelegt

Region. Der Paritätische Wohlfahrtsverband Niedersachsen e.V. begrüßt die Einigung, die Krankenkassen und Leistungserbringerverbände jetzt für die Vergütungen der Häuslichen Krankenpflege erzielt haben. Rückwirkend zum 1. Oktober 2013 werden nun medizinische Leistungen, die durch die Krankenkasse finanziert werden (wie etwa das Anlegen eines Kompressionsverbands oder das Setzen einer Spritze), mit einer deutlichen Erhöhung vergütet.

Neue Wege in der Rehabilitation

Oldenburg. "Schlaganfall - Wie muss nachhaltige Versorgung aussehen?" - so lautet die Fragestellung des zweiten Stroke-Symposiums am 8. und 9. November, an der Universität Oldenburg. Die fachübergreifende Veranstaltung wird vom Ambulatorium für ReHabilitation des Instituts für Sonder- und Rehabilitationspädagogik mit Kooperationspartnern ausgerichtet. "Ziel der zweitätigen Veranstaltung ist Aufklärung und Information über das Krankheitsbild Schlaganfall", erläutert die Rehabilitationspädagogin Prof. Dr. Gisela C. Schulze. Am Freitag, 8. November, 15.00 bis 19.00 Uhr, können sich Schlaganfall-PatientInnen, ihre Angehörigen und Freunde im Hörsaalzentrum (Campus Haarentor, Foyer des Gebäudes A 14) über Themen rund um den Schlaganfall informieren. Auf einem "Markt der Möglichkeiten" stellen Einrichtungen und Hilfsmittelversorger aus der Region sich, ihre Dienstleistung und Produkte vor. Am Nachmittag geht es in 45-minütigen Workshops um die Themen Beratung, Pflege und Sprachstörung.
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