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So kann man Hämorrhoiden in den Griff bekommen

apfel frauRegion. Stundenlanges Sitzen und Bewegungsmangel schaden nicht nur dem Rücken: Schätzungen zufolge kann man davon ausgehen, dass rund die Hälfte der Deutschen immer wieder einmal an schmerzhaften Hämorrhoiden erkrankt. Die Beschwerden reichen im Anfangsstadium von gelegentlichem Jucken in der Analgegend bis hin zu Blutungen und lokalen Entzündungen. Schreitet die Erkrankung fort, können die vergrößerten Gefäßpolster während des Stuhlgangs und bei körperlicher Anstrengung aus dem After herausgleiten. Im Endstadium kommt es zu einem dauerhaften Austreten der Hämorrhoiden, was in der Regel operativ behoben werden muss. Näheres zu den Stadien der Erkrankung gibt es unter www.haemorriden.net. Blutungen sollten generell immer ärztlich abgeklärt werden, da sich dahinter auch gefährliche Darmerkrankungen verbergen können.

Auf die richtige Ernährung achten

Um Hämorrhoiden vorzubeugen oder deren Therapie zu unterstützen, ist ein starker innerer Druck auf den After möglichst zu vermeiden. Daher sollte ein Stuhl, der sich leicht und rasch absetzen lässt, oberstes Ziel sein. Diese Beschaffenheit wird durch eine faserreiche Ernährung mit Vollkornprodukten, Leinsamen, Gemüse oder Trockenfrüchten sowie Milchprodukten und ausreichender Trinkmenge erzielt. Bewegung trägt dazu bei, die sogenannte Darmperistaltik anzuregen. Übergewicht sollte möglichst reduziert werden. Bei Hämorrhoiden im Anfangsstadium, die sich durch Juckreiz und Brennen äußern, können juckreizstillende Salben oder Zäpfchen wie das bewährte "Posterisan akut" hilfreich sein. Der enthaltene Wirkstoff Lidocain lindert Beschwerden zuverlässig innerhalb kurzer Zeit.

Gezielt vorbeugen

Wer einmal Hämorrhoidalbeschwerden hatte, muss immer wieder damit rechnen. Deshalb ist eine gezielte Vorbeugung äußerst wichtig. Nach erfolgreicher Behandlung der akuten Beschwerden kann beispielsweise "Posterisan protect" die Analregion pflegen, schützen und den Stuhlgang erleichtern. Weiteren Beschwerden wird so vorgebeugt. Apotheker und Arzt können damit ein rezeptfreies Therapie-Konzept empfehlen, das rasche und dauerhafte Hilfe bei Hämorrhoidalleiden bietet. Abzuraten ist bei Beschwerden im Analbereich auch von einer übertriebenen Hygiene, denn starkes Reiben und die Verwendung von Seife oder parfümierten Feuchttüchern reizen die Haut zusätzlich. Vorsicht: Konservierungs-, Duft- und Farbstoffe können auch Allergien auslösen.

Hygiene bei Hämorrhoiden

Bei Neigung zu Hämorrhoiden sollte die Unterwäsche aus 100 Prozent Baumwolle bestehen, denn im Gegensatz zu Kunstfasern ist diese atmungsaktiv und saugt Feuchtigkeit gut auf. Anstatt nach dem Stuhlgang mit trockenem Toilettenpapier den Po zu säubern, sollte der Analbereich vorsichtig mit lauwarmem Wasser gereinigt werden: Dazu kann man entweder ein Bidet oder einen nassen Einmalwaschlappen nutzen. Danach vorsichtig trocken tupfen und jedes unnötige Reiben vermeiden.

Jade-Weser-Zeitung.de

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