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Heimsieg gegen den Tabellenführer

Varel. Die SG VTB/Altjührden hat am Abend zwei weitere wertvolle Punkte im Kampf um den Klassenerhalt errungen: Gegen die HSG Krefeld gelang vor 630 Zuschauern in der Manfred-Schmidt-Sporthalle ein 24:22 (10:10)-Heimsieg. Beste Torschützen waren Kevin Christopher Brueren beim Gast und Patryk Abram bei den Varelern mit jeweils 6 Toren.

Es war die Premiere des neuen Vareler Trainers Christian Schmalz - und die hätte besser kaum ausfallen können. Seine Spieler gingen bestens vorbereitet in die Partie - allerdings mussten die Vareler Zuschauer recht lange auf das erste Tor der heimischen SG warten. Dennis Summa traf in der 8. Minute zum 1:1; zuvor hatte er bereits zweimal den Ball krachend an die Latte gesetzt. Das Spiel bleibt aber zunächst weiter torarm: Im Angriff ist für die Schmalz-Schützlinge kaum ein Durchkommen, in der Abwehr ist es Levin Stasch im Vareler Tor, der sich mit vielen spektakulären Paraden auszeichnen kann.
Nach 22 Minuten steht es 5:5 und fortan kommen beide Mannschaften etwas leichter zum Torerfolg. Die SG legt vor, die HSG gleicht aus. So steht es 10:10 als die erste Hälfte mit einem direkt auszuführenden Freiwurf für die Vareler abgeschlossen wird. Dennis Summa wirft und trifft nach Meinung der Schiedsrichter einen Krefelder Abwehrspieler am Kopf. Summa wird disqualifiziert und steht den Varelern im zweiten Abschnitt nicht mehr zur Verfügung. Gleiches gilt auch für Lukas Kalafut, der sich Mitte der ersten Hälfte bei einer Angriffsaktion am angeschlagenen Knie verletzt und danach nicht mehr Weiterspielen kann.

Im zweiten Abschnitt spielen die Vareler locker und sehr konzentriert auf, stellen immer noch eine starke Abwehr auf die Platte hinter der Levin Stasch großartige Paraden zeigt. Im Angriff agieren nun Lukas Brötje auf der Spielmacherposition und Thor Koch Söndergaard im linken Rückraum und beide machen ihre Sache sehr gut, genau wie Lasse Thünemann, der besonders in der Abwehr eine klasse Leistung zeigt. Die Altjührdener legen vor und der Spitzenreiter aus Krefeld lässt sich aber nicht abschütteln. Ein Doppelschlag von Jan-Uwe Behrends, bringt in der 42. Minute die 16:13-Führung. Im weiteren Verlauf schmilzt der Vorsprung und der spielstarke Gast kann in der 48. Minute zum 18:18 ausgleichen. Doch die Vareler knicken nicht ein, kämpfen engagiert weiter. Beim Stand von 20:19 wechselt Varels Trainer Schmalz auf der Torwartposition: Stasch muss raus - André Seefeldt kommt. Dieser muss dann zwar nach einem Strafwurf den Ausgleich hinnehmen - danach verriegelt der Routiniers aber sein Tor. Seefeldt peitscht seine Mannschaft nach vorne und besonders Patryk Abram kann nun glänzen. Drei Tore in Folge dazu noch das 24:20 durch Söndergaard verwandeln die Manfred-Schmidt-Sporthalle in ein Tollhaus. Die Krefelder versuchen noch einmal alles, können noch verkürzen, aber zu mehr reicht es dann nicht. Am Ende gewinnt die SG VTB/Altjührden mit 24:22 gegen die HSG Krefeld und setzt damit ihre kleine Erfolgsserie fort.

Der neue Vareler Trainer Christian Schmalz freute sich nach dem sehr intensiven Spiel über den Erfolg: "Wir fehlen noch die Worte - und die Stimme..."
Mit dem Sieg hat sich die SG VTB/Altjührden auf den 12. Tabellenplatz verbessert. Am nächsten Wochenende geht es für die Vareler nach Volmetal. Dafür bieten die Vareler einen Fanbus an und hoffen noch auf regen Zuspruch, damit dieser auch wirklich fahren kann. Alle Informationen zum Fanbus gibt es auf der Internetseite der SG unter www.handball-varel.de.

SG VTB/Altjührden: Stasch, Plaszczak, Seefeldt; Schildknecht (3), Brötje (1), Janßen (1), Kalafut, Summa (1), Söndergaard (4), Behrends (3), Thünemann, Straten, Danielsen (n.e.), Abram (6/2), Rohde (5).

 

EWE Baskets festigen dank überragendem dritten Viertel den zweiten Platz

Oldenburg. Die EWE Baskets Oldenburg haben ihren zweiten Platz im Niedersachsenduell mit den Basketball Löwen Braunschweig gefestigt. Vor 6.000 Zuschauern in der ausverkauften Großen EWE Arena siegten die Oldenburger souverän mit 103:89. Center Rasid Mahalbasic gelang dabei mit 19 Punkten, 13 Rebounds und zehn Assists das erst sechste Triple-Double der Geschichte in der easyCredit BBL.

Als Rasid Mahalbasic es mit einem langen Pass auf Will Cummings vollbracht hatte, ließ der Center sich 90 Sekunden vor dem Ende auswechseln und holte sich die Ovationen der Fans in der Großen EWE Arena ab. Zuvor hatte der Österreicher Historisches geleistet: Mit 19 Punkten, 13 Rebounds und 10 Assists erzielte Mahalbasic das erste Triple-Double eines Spielers im Trikot der EWE Baskets in der BBL. Zuvor war dies nur Chris Kramer im europäischen Wettbewerb gelungen, zudem seit 2010 keinem Spieler in der höchsten deutschen Spielklasse, Mahalbasic legte das überhaupt erste Triple-Double eines Big Man in der Liga auf, es war das 6. der Geschichte der easyCredit BBL.

Die EWE Baskets hatten sich den Erfolg über die Basketball Löwen Braunschweig mit einer faszinierenden Offensivleistung und einer deutlichen Steigerung in der zweiten Halbzeit verdient. Nach einem überragenden dritten Viertel, das die Oldenburger mit 32:17 für sich entschieden, hatten die Gastgeber spätestens alles im Griff. Die Mannschaft von Head Coach Mladen Drijencic dominierte gegen eines der besten Reboundteams der Liga den Kampf um die Abpraller (39:31), sammelte gleich 15 Offensivrebounds, aus denen 19 Punkte entstanden. Zudem erlaubten die Oldenburger sich in der zweiten Halbzeit nur noch einen Ballverlust (10 insgesamt).

Neben Mahalbasic punkteten gleich vier weitere Spieler zweistellig. Will Cummings wurde mit 22 Punkten zum Topscorer, spielte dazu fünf Assists und sicherte sich drei Steals. Nathan Boothe erzielte 19 Punkte und sieben Rebounds. Kapitän Rickey Paulding ging kämpferisch voran, brachte 13 Punkte, sechs Rebounds und drei Blocks ein. Frantz Massenat erzielte 12 Zähler.

Beide Mannschaften waren zunächst in der Defensive sehr präsent. Für die EWE Baskets räumte Rickey Paulding seinen Gegenspieler per Block ab, im Anschluss verteidigten die Gastgeber die Wurfuhr herunter. 8:4 lautete der Spielstand, nachdem Mahalbasic sich im Post durchgesetzt hatte. Weil die Oldenburger sich auf der anderen Seite offensiv eine ungewöhnlich hohe Zahl an Fehlern leisteten, blieb Braunschweig aber im Spiel. Nathan Boothe traf zum 15:13 aus der Distanz, in der Folge mussten sich beide Teams angesichts der eher kleinlichen Linie der Schiedsrichter die Punkte vermehrt an der Freiwurflinie verdienen. Für das letzte Highlight des ersten Abschnitts sorgte Rickey Paulding, der energisch zum Offensivrebound ging und zum 23:19 traf.

Im zweiten Viertel war dann zunächst Nathan Boothe, der im gesamten 80 Prozent seiner Würfe traf, egal ob aus dem Post oder der Distanz nicht zu stoppen und sorgte für das 29:24. Nachdem Rasid Mahalbasic zum 36:29 traf, ließen die Gastgeber einige Chancen, den Spielstand klarer zu gestalten, liegen und lagen nach einem Dreier von Kone plötzlich zurück (38:39). DeAndre Lansdowne sorgte dann per Floater sogar für den Pausenrückstand (48:50).

Im dritten Viertel wandelte sich das Bild auf dem Parkett aber schnell. Will Cummings glich zum 55:55 aus, in der Folge übernahm Rickey Paulding, traf aus der Distanz doppelt zum 64:60. Besonders in der Defensive packten die Gastgeber jetzt zu und belohnten sich in der Offensive. Als Mahalbasic aus dem Post Paulding für den nächsten Dreier bediente, war die Führung zweistellig (75:65). Die Oldenburger Konsequenz wurde auch im letzten Angriff des dritten Viertels deutlich, als Paulding seinen Gegenspieler an der Dreierlinie mit Autorität blockte.

Das nächste Highlight blieb dann wieder Rasid Mahalbasic vorbehalten, der fast den Ball verlor, sich dann aber um seinen Gegenspieler drehte und den Dreier aus neun Metern von einem Fuß traf (88:84). Cummings und Boothe trafen aus der Distanz und schraubten den Vorsprung auf 96:78, bevor Mahalbasic mit dem Pass auf Cummings zum 101:81 für den besonderen Moment sorgte.

Stimme zum Spiel:

Mladen Drijencic (Head Coach EWE Baskets Oldenburg): "Ich möchte zunächst Frank Menz für die Nominierung zum ALLSTAR Coach gratulieren. Wir haben eine sehr schwere Aufgabe erwartet, denn Braunschweig hatte zuletzt sieben Siege aus zehn Spielen geholt, sie haben ALBA Berlin geschlagen. In der zweiten Halbzeit haben wir uns konzentriert und uns aufs Team-Spiel besonnen, da haben wir gespielt, wie wir es normalerweise tun. In der ersten Halbzeit hatten wir nur acht Assists, am Ende waren es dann 24. In den ersten 20 Minuten haben wir neun Turnover gemacht, in Halbzeit zwei nur einen. Ich freue mich riesig für Rasid, dass er ein Triple Double gemacht hat."

Frank Menz (Head Coach Basketball Löwen Braunschweig): "Wir haben darunter gelitten, dass Scott Eatherton so früh mit Fouls belastet war. Das hatten wir in dieser Saison bislang noch nicht so in der Form erlebt. Deswegen hatten wir große Probleme, das hat Oldenburg ganz gut hinbekommen. Ansonsten war es ein gutes Basketballspiel. Wir haben die erste Halbzeit sehr gut gespielt und geführt gegen eine sehr starke Oldenburger Mannschaft. Aber Mahalbasic haben wir überhaupt nicht in den Griff bekommen, er hat die freien Leute gefunden, selber gepunktet. Boothe hat bärenstark gespielt, auch Cummings und Schwethelm hat die Würfe getroffen. Drei Viertel haben wir uns gegen einen Gegner mit klarem Halbfinal-Niveau auswärts gut geschlagen."

 

Ute Deters erreicht beim holländischen Marathon das Podest

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Blauwbek/Friesland. Zum fünften und letzten Mal wurde in Winschoten der Blauwbek Marathon veranstaltet. Da wollten vier Ultrafriesen dabei sein und machten sich auf dem Weg nach Holland. Zwei Runden musste man laufen. Der Marathon führte in der ersten Runde um das Oldambtmeer und die zweite Runde führte durch die wunderschöne Umgebung des Oldambt See . Man lief auf Radwegen,durch ruhige Straßen und teilweise unbefestigten Wegen. Das schönste Läuferwetter war es nicht gerade meinte Ute Deters von den Ultrafriesen. Es war kalt,glatt und matschig war ihre Aussage. Trotz einmaligen Verlaufen gelang Ute der Sprung aufs Podest und belegte mit einer Zeit von 4:03:22 Std. den dritten Platz. Auch Vereinskameradin Nicola Stelling schaffte es mit dem 9. Platz unter die Top 10 und brauchte dafür 4:29:56 Std.

Esther Henseleit: Von der EWE Arena zum ersten Profi-Turnier nach Australien

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Oldenburg. Einen besonderen Ehrengast durften die EWE Baskets Oldenburg am letzten Samstag beim Heimspiel-Sieg gegen die Basketball Löwen Braunschweig begrüßen. Esther Henseleit, Deutsche Meisterin im Golf, folgte der Einladung von Hermann Schüller, geschäftsführender Gesellschafter der EWE Baskets, und konnte das Geschehen direkt vom Spielfeldrand aus in Augenschein nehmen. Henseleit, geboren und aufgewachsen in Varel, spielt für den Hamburger Golf-Club und hat Ende 2018 den Sprung unter die Golf-Profis geschafft. Mitte Februar startet die 20-Jährige im australischen Bonneville in ihr erstes Profi-Turnier auf der Ladies European Tour.

Baskets Juniors klettern auf vierten Platz

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Oldenburg. Die Baskets Juniors/Oldenburger TB bleiben neben Bernau das Team der Stunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Am Sonntag besiegten die Oldenburger die Dresden Titans auch in der Höhe verdient mit 88:63, feierten den sechsten Erfolg aus den letzten sieben Partien und kletterten auf den vierten Tabellenplatz. Dabei zeigten die Oldenburger, die ohne den verletzten Jacob Hollatz und Haris Hujic antreten mussten, eine geschlossene Mannschaftsleistung und überzeugten vor allem mit einer starken Defensive. Die Gäste kamen nur auf 37 Prozent Wurfquote aus dem Feld und hatten vor allem Probleme in Korbnähe abzuschließen (45 Prozent Wurfquote). Dazu dominierten die Baskets Juniors vor allem im Rebounding (50:31). Auf der Gegenseite spielten die Oldenburger konstant, bewegten den Ball erneut hervorragend (24 Assists) und ließen sich abgesehen vom ersten Viertel nie aus dem Tritt bringen.

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