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40 gute Minuten reichen

Varel. Am gestrigen Abend gewann die HSG Varel-Friesland ihr Sonntagsspiel gegen ART Düsseldorf mit 28:22 Toren. Vor 370 Zuschauern in der Manfred-Schmidt-Sporthalle traf Lukas Kalafut 9 mal für die Vareler; bester Gästewerfer war Patrik Ranftler mit 6 Toren. Vor Beginn an zeigt die HSG, was sie zuletzt so stark gemacht hat: Eine sehr kompakte Abwehr mit einer grandiosen Torwartleistung. Andrè Seefeldt im Vareler Kasten zeigt vor Beginn an seine ganze Klasse und bildet den starken Rückhalt für seine Vorderleute. Die Abwehr lässt praktisch nichts zu und so können die Vareler langsam aber sicher Tor um Tor davonziehen. Über 5:2 und 8:4 setzt sich die HSG auf 10:5 ab, ehe es mit 12:6 in die Pause geht. Manko der Mannschaft von Trainer Andrzej Staszewski bleibt die Chancenverwertung, denn auch heute lassen die Spieler viele Einwurfchancen ungenutzt. So ist mit Beginn des 2. Spielabschnittes noch nichts entschieden, doch weiter ist auf die Vareler Verteidigung Verlass und so dauert es bis zur 41. Minute, ehe der Gast aus Nordrhein-Westfalen zum 10. Mal Torwart Seefeldt überwinden kann. Derweil hat die HSG schon 17-mal getroffen und steuert auf den Sieg zu. Erst jetzt löst sich der Knoten im Angriffsspiel und besonders Lukas Kalafut weiß mit seinen tollen Toren aus dem Rückraum zu gefallen. Allerdings lässt auch die Konzentration in der Abwehr nach, was die Spieler von ART zu Toren kommen lässt. Nach dem zwischenzeitlichen 17:12 bauen die Vareler ihre Führung wieder aus und mit dem 24:15 in der 53. Minute ist dann alles entschieden. Jetzt spielen die Vareler allzu leichtsinnig, so dass das Spiel schließlich mit 28:22 endet.

 

Auf Sieg folgen die SKYLINERS

Oldenburg. Einsam ziehen die EWE Baskets Oldenburg in der EuroChallenge-Gruppe F ihre Kreise – das 76:66 am Dienstagabend war der fünfte Sieg im fünften Spiel. Rund geht es hingegen im Kampf um Rang zwei: Dank des zweiten herausragenden Schlussspurts binnen einer Woche darf sich Oldenburgs abschließender Gegner, Lami-Véd Körmend, berechtigte Hoffnungen auf den Einzug ins Last 16 machen. Am Dienstag, 11. Dezember, empfangen die Ungarn die EWE Baskets um 20.30 Uhr in heimischer Halle – gewinnen sie gegen die Huntestädter, wäre der Überraschungscoup perfekt.

 

VfL startet Rückrunden-Dauerkartenverkauf

Oldenburg. Spannende Spiele im Winter und die entscheidenden dann im Frühling: Für die Bundesliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg beginnen nach Weihnachten die wichtigsten Monate der laufenden Saison. Ab sofort sind Dauerkarten für alle kommenden Heimpartien dieser Spielzeit erhältlich. Inbegriffen in der Karte ist auch das Pokal-Achtelfinalspiel am 27. Januar um 16 Uhr in der Brandsweghalle gegen den Bundesliga-Konkurrenten TuS Metzingen sowie alle Playoff-Heimspiele. 

Düsseldorf stellt sich in Varel vor

Altjührden. Am kommenden Sonntag stellt sich um 17.00 Uhr ART Düsseldorf in der Manfred-Schmidt-Sporthalle in Altjührden vor. Die HSG Varel-Friesland konnte am vergangen Samstag den ersten Auswärtssieg der Saison landen und sich damit weiter im Mittelfeld der Tabelle etablieren. Anders sieht es beim Gast aus Düsseldorf aus: Beim Ligaprimus TuS Wermelskirchen gab es eine 36:27-Niederlage. Das Team aus der Landeshauptstadt liegt damit auf dem letzten Tabellenplatz. Doch auch vor diesem Spiel warnt HSG-Trainer Andrzej Staszewski vor Überheblichkeiten: „Man darf nicht auf die Tabelle schauen. Bei Düsseldorf spielt eine Reihe guter Leute und ein Henning Padeken ist gegen seine ehemaligen Vereine immer besonders motiviert. Es wird keine leichte Aufgabe“, so der Coach weiter.

Derber Rückschlag der HSG-Frauen

Neuenburg/Bockhorn. Einen derben Rückschlag mussten am Sonnabend die Frauen der HSG Neuenburg/Bockhorn im Landesligaspiel gegen den Tabellenvorletzten aus Neerstedt hinnehmen. Reihenweise technische Fehler im Angriff, mit der Folge von Ballverlusten, nutzten die Gäste zu leichten Gegentoren. Zu dem kam noch hinzu, dass die Chancenverwertung der Neuenburger Spielerinnen an diesem Tag mangelhaft war.  Hundertprozentige Chancen (28, darunter 3 Siebenmeter), wurden von den Neuenburgerinnen frei vor dem Tor unverständlich und leichtfertig vergeben. X-mal wurde die Torfrau nur angeworfen bzw. die Bälle trafen nur die Latte und den Pfosten. Dabei begann das Spiel nach Plan und die HSG Neuenburg/Bockhorn führte bis zur 10. Minute mit 3:1. Aber durch wiederholte Ballverluste der Gastgeber konnten die Gäste mit schnellen Gegenstößen, bis zur 16. Minute (4:4) ausgleichen.  Da sich die Spielweise der Neuenburgerinnen in der Folgezeit nicht viel änderte, gelang es dem TV Neerstedt die Führung zu übernehmen und sich bis zur Halbzeit auf 13:7 abzusetzen. Nach dem die Radig-Schützlinge bis zur 40. Minute bereits mit 10:18 zurücklagen, kämpfte sich die Mannschaft bis zur 54. Minute nochmals heran und verkürzte auf 17:19 durch drei Tore in Folge von Aylina Hasler von der rechten Außenposition. Die Neuenburger Torfrau Indra Wefer (15 Paraden) zeigte auch in diesem Spiel eine überragende Leistung, konnte die Niederlage aufgrund der vielen Tempogegenstöße der Gäste nicht verhindern, denn da war auch sie machtlos.

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