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Raik Packeiser ist neuer Präsident

Prsidium TNBNiedersachsen/Bremen. Auf der 67. Mitgliederversammlung des Tennisverbandes Niedersachsen-Bremen e.V. (TNB), der ersten nach der Fusion des ehemaligen Niedersächsischen Tennisverbandes (NTV) mit dem TV Nordwest, ging eine Ära zu Ende. Nach 13 Jahren als Präsident stellte sich Gottfried Schumann nicht mehr zur Wahl. Sein Nachfolger ist Raik Packeiser aus Hannover. „Der TNB ist gut aufgestellt und hat viele gesteckte Ziele erreicht, darunter die Strukturreform und die Fusion“, erklärte Schumann. „In einer Klausurtagung im Juni hat das Präsidium bereits einstimmig beschlossen, den bisherigen Vizepräsidenten Medien & Öffentlichkeitsarbeit, Raik Packeiser, als meinen Nachfolger einzuarbeiten. Der Verbandsbeirat hat dieser Entscheidung ebenfalls einstimmig zugestimmt. Es ist jetzt der beste Zeitpunkt, den Staffelstab zu übergeben und Raik Packeiser im Rahmen der Mitgliederversammlung 2018 vorzuschlagen.“


Und die Vertreter aus 50 Vereinen des TNB folgten dem Vorschlag und wählten Raik Packeiser, Geschäftsführer der Kommunikationsagentur insignis in Hannover, zum neuen Präsidenten. „Ich danke für das Vertrauen und werde gemeinsam mit meinen Präsidiumskollegen die anstehen den Aufgaben angehen“, erklärte der 48-Jährige. „Wir müssen und werden uns den aktuellen gesellschaftlichen und sportpolitischen Ansprüchen stellen.“
In ihren Ämtern einstimmig bestätigt wurden die Vizepräsidenten Olav Meyer (Finanzen & Marketing / Peine), Beate Lonnemann (Leistungssport & Ausbildung / Vechta), Jörg Kutkowski (Wettkampf-/Mannschaftssport / Osnabrück), Andrea Kalbe (Jugend/Rinteln) und Reiner Beushausen (Vereins- und Sportentwicklung / Göttingen)


Einstimmigkeit herrschte bei den Vereinsvertreten auch hinsichtlich der Finanzen: Das Präsidium wurde ebenso ohne weitere Diskussionen entlastet, wie auch der Haushaltsvoranschlag für die Geschäftsjahre 2019/2020 beschlossen.


Nachdem die Fusion mit dem TV Nordwest nun ein Jahr zurückliegt, gibt es einen weiteren Zusammenschluss innerhalb des Verbandes zum Jahr 2019: Aus den bisherigen Regionen Braunschweig-Nordharz und Gifhorn-Helmstedt-Wolfsburg wird die Region Harz-Heide. Im TNB gibt es damit ab dem Jahr 2019 zwölf Regionen.


Gottfried Schumann und Reiner Beushausen erhielten die Goldene Ehrennadel des TNB. Auch Manfred Dankemeyer, Vorsitzender der Region Hannover und als Sprecher der Regionen Mitglied des Präsidiums, sowie Sandra Fritsch, Geschäftsführerin des DTV Hannover und Seniorenreferentin im TNB, wurden mit der Goldenen Ehrennadel ausgezeichnet.


Begleitet von Standing Ovations seiner ehemaligen Kollegen und der Vereinsvertreter wurde Gottfried Schumann zum Ehrenpräsidenten des TNB ernannt. „Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich in den vergangenen 13 Jahren begleitet haben“, sagte der 72-Jährige zum Abschied.


Bernhard Pahl, ehemaliger Vorsitzender der Region Aller-Oste-Wümme, und Harald Nemanoff, der 39 Jahre zum Verbandsbeirat gehörte, wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Weitere Ehrungen
Trainer des Jahres: René Wöhler (TSV Denstorf)
Spielerin des Jahres: Josy Daems (TV Sparta 87 Nordhorn)
Spieler des Jahres: Stefan Seifert (Oldenburger TeV)
Mannschaft des Jahres: Cilly Aussem-Team (Deutscher Mannschaftsmeister der Juniorinnen)
Der „Blaue Ball powered by Möbel Hesse“ für das beste Turnier der Red-, Orange- und Green-Cups geht an die TNB-Region Südheide. Zweite wurden gemeinsam der Club zur Vahr Bremen und der DT Hameln. Hier stimmten die Teilnehmer der Serie über das beste Turnier ab.


In einem Impulsvortrag referierte Martin Kind, Präsident von Hannover 96, zum Thema: „Entwicklung der Vereinsstrukturen am Beispiel Hannover 96 – vom Ehrenamt zum Hauptamt. Wo sind Chancen, wo sind Grenzen?“ Im Zentrum des Vortrages stand der Gedanke, dass Großvereine und –verbände in der heutigen Zeit kaum mehr ehrenamtlich zu führen sind. „Satzungsänderungen und neue Denkmodelle müssen an die Stelle der rein ehrenamtlichen Tätigkeiten der Vergangenheit treten“, forderte Kind. Für ihn liegt die Lösung bei einem hauptamtlichen Vorstand/einer Geschäftsführung und einem ehrenamtlichen Aufsichtsrat aus Vertretern des jeweiligen Vereins oder des Verbandes.

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