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Coach Drijencic setzt auf volles Haus und lautstarke Unterstützung im Nordderby

Oldenburg. Siegesserie, volles Haus im ersten Heimspiel des neuen Jahres - Oldenburger Basketball-Herz, was willst Du mehr? Antwort: Einen Sieg im Nordderby! Gegen die Eisbären Bremerhaven gehen die EWE Baskets Oldenburg als klarer Favorit in die Partie des 14. Spieltags der easyCredit BBL. Und auch wenn beide Teams in der Tabelle weit auseinander liegen, so gibt es doch ein paar Gemeinsamkeiten. Sowohl die EWE Baskets (3. Platz) als auch die Eisbären (17.) haben jeweils herausragende Spielmacher in ihren Reihen. Oldenburgs Will Cummings (18,8 Punkte und 4,3 Assists pro Spiel) und Bremerhavens Chris Warren (16,9 Punkte, 5,9 Assists) zählen zu den besten Points Guards, die die BBL zu bieten hat. Auf dieses Duell der beiden dürfen sich die 6.000 Fans in der am 2. Januar (Tipoff 20.30 Uhr) wohl ausverkauften Großen EWE Arena und die TV-Zuschauer besonders freuen.

Für den Oldenburger Head Coach Mladen Drijencic sind denn auch vor allem zwei Aspekte von entscheidender Bedeutung. „Der Druck lastet auf uns, die Bremerhavener können dagegen befreiter auftreten, da von ihnen ein Sieg nicht unbedingt erwartet wird. Deshalb zähle ich auf unsere tollen Fans in der EWE Arena, die uns insbesondere dann nach vorne peitschen werden, falls es eine Phase im Spiel geben sollte, in der wir die Unterstützung von den Rängen brauchen.“ Einen weiteren Schlüssel zum Sieg sieht Drijencic in der Defensive gegen Bremerhavens Warren. „Es wird unser Ziel sein, ihm das Leben so schwer wie möglich zu machen. Warren ist Dreh- und Angelpunkt der Eisbären. Je nach Spielverlauf werden wir sehen, ob wir einen Kettenhund auf ihn ansetzen oder ob wir das auf zwei oder drei Verteidiger verteilen.“

Der Schwerpunkt in der Vorbereitung liegt für die EWE Baskets auf Regeneration und taktischen Analysen. „Seit dem zweiten Weihnachtstag waren wir unterwegs, sind erst in der Nacht vom 30. auf den 31. Dezember wieder in Oldenburg angekommen. Deshalb soll im Training viel gelaufen werden, damit die Lockerheit zurückkommt und der Kopf frei wird“, so Drijencic, der sein Team auch an Silvester und Neujahr zu Trainingseinheiten gerufen hat. Denn für den Coach gilt: „Wir haben uns zuletzt - gerade auf dem schweren Roadtrip ins Frankenland - etwas aufgebaut. Wir haben uns diese gute Ausgangslage für die kommenden Wochen hart erarbeitet. Das wollen wir natürlich nicht vor eigenem Publikum im Nordderby hergeben.“

Die Motivation und den hohen Einsatzwillen aufrecht zu erhalten, ist das Gebot der Stunde - und nicht aus der Luft gegriffen. Denn die Eisbären geben sich ihrerseits kämpferisch und lauern auf ihre Chance. „Oldenburg ist ein sehr starkes und ausgeglichenes Team, aber im Nordderby kann natürlich alles passieren. Wir wollen mit einem Sieg in das Jahr 2019 starten“, wird Bremerhavens Forward Fabian Bleck auf der Eisbären-Homepage zitiert.

Statistisches Sorgenkind beider Clubs ist die (noch) unterdurchschnittliche Trefferquote von jenseits der Drei-Punkte-Linie. Während Bremerhaven nur knapp 34 Prozent seiner Dreier-Versuche verwandelt, kommen die Oldenburger immerhin auf 35,4 Prozent. Allerdings haben die EWE Baskets gerade zuletzt bewiesen, dass sie - wenn es darauf ankommt - auch bei den Dreiern spielentscheidend zu Werke gehen können. Hatten die Donnervögel beim Auswärtssieg in Würzburg am vergangenen Sonntag in den ersten drei Vierteln noch extreme Ladehemmungen, so trafen sie in der Crunchtime gegen schwer zu spielende und heftigen Widerstand leistende Würzburger die Big Points von Downtown.

Sechs Siege in Folge elektrisieren die Fans. Für das Spiel sind nur noch wenige Karten erhältlich. Die EWE Baskets empfehlen denjenigen, die noch ohne Ticket sind, sich schnell und bequem im Online Ticket Shop Karten zu sichern:

tickets-ewebaskets.reservix.de/events 

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