Basketballer erreichen Italien in vier Tagen

jadegiantsWilhelmshaven. Viele Wege führen nach Rom und bei den Jade Giants noch viel weiter. Nachdem die ersten beiden Vereins-Challenges schon erfolgreich waren, haben die Basketballer der Jade Giants noch einmal einen draufgelegt: Bei der dritten Herausforderung mussten die Giants in vier Tagen 1620 Kilometer absolvieren. Das entspricht der Strecke von der Sporthalle Mühlenweg in Wilhelmshaven, der Wettkampfstätte der Giants, bis zum Kolosseum in Rom.

Vor allem jetzt ist das Reiseland Italien als Nummer eins unerreichbar: „Eine virtuelle Reise bringt wenigstens ein kleines Urlaubsgefühl im Kopf“, sagt Jan Hetmeier, Initiator der Challenge. Die Schwierigkeit war aber nicht die Kilometeranzahl, sondern das Fortbewegungsmittel. Ob mit dem Fahrrad, auf Inline-Skates oder in den Laufschuhen – diese drei Hilfsmittel waren erlaubt. Insgesamt 37 Vereinsmitglieder beteiligten sich an der fiktiven Reise nach Rom. Schon nach zwei Tagen legten die Giants über die Hälfte der Strecke zurück.

Dieses Mal haben sich die Teilnehmer selbst übertroffen, denn nicht nur das Kolosseum haben sie erreicht, sondern sie sind noch 145 Kilometer darüber hinaus, gefahren, gerollt und gelaufen. Insgesamt haben die Basketballer 1.765 Kilometer innerhalb von vier Tagen geschafft. U16-Spieler Hannes Witte gewann die Einzelwertung mit 264 Kilometern. Die Zweitplatzierte Damenspielerin Laura Brumm war von Anfang an hochmotiviert und kam auf nur 14 Kilometer weniger. Bereits um kurz nach Mitternacht am ersten Wettkampftag fuhr sie die ersten Kilometer auf Inlinern. Die Bronzemedaille geht an Robert Schumacher, der allein am einem Tag 115 Kilometer in die Pedalen trat.

Trotz der herausragenden Einzelleistungen war auch bei dieser Challenge Teamgeist gefragt. Jan Hetmeier hofft, dass bald wieder das Training stattfinden kann. “So, wie es aussieht, können wir spätestens Mitte Juni zurück in die Halle. Zwar mit Einschränkungen, aber immerhin können wir uns dann wieder mit dem Basketball beschäftigen. Die Corona-Aktionen haben trotzdem viel Spaß gemacht und das Wir-Gefühl im Verein gestärkt.“