• Font size:
  • Decrease
  • Reset
  • Increase

Befreiungsschlag der Baskets verpasst

Oldenburg. Die Hoffnung auf den Befreiungsschlag war mitgereist nach Ulm, wo die Korbjäger der EWE Baskets Oldenburg am Mittwoch um den Einzug in das TOP FOUR spielten. Nach 40 oft einseitigen Minuten aber lagen zwischen Wunsch und Wirklichkeit Welten, so dass Gastgeber ratiopharm ulm ein ungefährdetes 86:66 über – wie schon im Beko BBL-Spiel zuvor – unterlegene EWE Baskets feierte und nun nur noch zwei Siege vom Pokalerfolg entfernt ist. Für die Huntestädter gilt es derweil, eine weitere herbe Auswärtsniederlage und den Abschied aus einem Wettbewerb zu verdauen. An diesem Sonntag steht dann die vierte Aufgabe in der Fremde am Stück an: Ab 17 Uhr gastieren die Baskets bei Phoenix Hagen.

 

4200 Zuschauer in der schmucken ratiopharm arena sahen die Oldenburger genau einmal in Führung, als Ronnie Burrell in der ersten Spielminute zum 2:0 traf. Dann brach das sportliche Unheil mit Wucht über den Baskets herein: Ein 12:0-Lauf der Hausherren, Fehlwürfe und Ballverluste bei Oldenburg, ein Technisches Foul gegen Bobby Brown – die Schützlinge von Headcoach Predrag Krunic manövrierten sich sehr früh sehr tief in den Schlamassel.

 

Und es sollte noch misslicher kommen. Auf ein 15:23 nach dem ersten Viertel folgte direkt ein Dreier von Sebastian Betz, im Anschluss verabschiedete sich Bobby Brown nach seinem dritten Foul für lange Zeit auf die Bank. Das 15:30 (15. Minute) ließ ein Debakel erahnen. Wer später aus Oldenburger Sicht mit der Lupe nach Positivem in der Partie forschte, wurde in der folgenden Phase fündig, denn immerhin kämpften sich die Baskets bis auf 34:38 (19.) heran, bevor Per Günther mit dem Ende der ersten Halbzeit zum 40:34 für Ulm traf.

 

Die Hoffnung auf ein enges Spiel währte nach der Pause indes nur kurz. Ulm kam energischer aus der Kabine, zwang Krunic nach nur 93 Sekunden zur Auszeit und setzte sich nun kontinuierlich ab. 44:36 (22.), 53:40 (26.) und schließlich 66:45(30.) lauteten die Zwischenstände einer Begegnung, die den tabellarischen Unterschied zwischen dem Zweiten des Liga-Klassements und dem Achten unangenehm deutlich widerspiegelte. Der dritte Spielabschnitt (26:11) hatte die Vorentscheidung gebracht.

 

Kaum einer Erwähnung wert war das letzte Viertel, in dem hüben wie drüben gewechselt und probiert wurde, während die 4200 Zuschauer längst den Einzug der Ulmer ins TOP FOUR feierten. „Wir sind im Mittelmaß angekommen“, gab Baskets-Geschäftsführer Hermann Schüller später zu. „Und da müssen wir nun schnell wieder heraus.“ Dass es am Sonntag auswärts weiter geht, ist dabei aktuell keine gute Nachricht. Stolz können die Baskets auf ihre Fans sein: Gut 40 werden sich am Sonntag auf den Weg nach Hagen machen.

Jade-Weser-Zeitung.de

Folge uns auf

facebookFollow JWZeitung on Twitter

Style Sitting

Fonts

Layouts

Direction

Template Widths

px  %

px  %