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erziehungslotsen

Ausweg für Familien in Krisensituationen

Oldenburg. Ein Lotse ist vielen aus der Seefahrt bekannt. Er kennt den Weg und hilft allen, jenen auch einzuhalten. Einige Eltern wünschen sich so eine vertrauenswürdige Person auch für familiäre Belastungssituationen – ein Außenstehender, der kostenlos, unbürokratisch und vertraulich sich Freunden und Verwandten öffnet. Genau diese Chance bieten Erziehungslotsen, die in Oldenburg ihre Hilfe anbieten. Dabei handelt es sich um engagierte Mitbürger mit Lebenserfahrung, die sich mit einer speziellen Schulung in der evangelischen Familien-Bildungsstätte auf diese Aufgabe vorbereitet haben. Zum Teil stammen die Erziehungslotsen auch aus pädagogischen Berufen.
In Oldenburg haben bereits 25 Familien die kompetente Hilfe genutzt. Zu den Aufgaben der Erziehungslotsen zählen die Unterstützung im Umgang mit Behörden, bei Schwierigkeiten der Kinder und Kindertagesstätte oder Schule, bei der praktischen Bewältigung des Alltags oder bei der Suche nach professionellen Hilfsangeboten und Beratungsstellen.

 
horst_janssen

Abnehmende Besucherzahlen in den städtischen Museen

Oldenburg. Über zusätzliche 600.000 Euro verfügten im letzten Jahr die städtischen Museen in Oldenburg. „Daher konnten wir unseren Besuchern auch einige Höhepunkte bieten“, zieht Direktor Dr. Friedrich Scheele Bilanz. Dennoch nahmen die Besucherzahlen ab. Während 2010 noch 69.000 Gäste die Museen besuchten, waren es in 2011 nur noch 65.440. Die meiste Abnahme hätten das Edith-Russ-Haus und das Horst-Janssen-Museum zu verzeichnen.
„Das Publikumsinteresse im Oldenburger Umland ist da, es müsse nur mehr aktiviert werden“, bringt es der Direktor auf den Punkt. Die meisten Gäste kämen aus dem Umland. Dennoch möchten die städtischen Museen den Werbetopf auch überregional rühren. Zwar würden die Einrichtungen jedes Jahr mit einem siebenstelligen Betrag gefördert, dennoch greife auch hier der Sparkurs drastisch.
 
demo

Diakonie-Beschäftigte demonstrieren für Tarifvertrag

Oldenburg. Für einen Tarifvertrag in der niedersächsischen Diakonie demonstrierten rund 300 Beschäftigte in Oldenburg. In Kirche und Diakonie gibt es den sogenannten „Dritten Weg“, der meist einen Tarifvertrag ausschließt. Im Oldenburger Evangelischen Krankenhaus hatten die Beschäftigten allerdings mehr Erfolg und erstritten einen Haustarifvertrag.
 
szenenwechsel

„Am Anfang hatte ich ein wenig Angst“

Oldenburg. Einen Einblick in die soziale, ehrenamtliche Tätigkeit können Schüler und Schülerinnen mit dem Freiwilligenprojekt „Szenenwechsel“ bekommen. Die einstiege Idee des Diakonischen Werkes geht mittlerweile in das 15. Jahr. „Der Name ist bewusst gewählt, da das Projekt einen Einblick in andere Lebenswelten schafft“, erklärt Ludger Niehaus, verantwortlicher Szenenwechsel-Referent vom Landes-Caritasverband für Oldenburg.
Linda Hoping, 16 Jahre aus Visbek und Lea Seeberg, 18 Jahre aus Rastede, nahmen an der Aktion in den letzten Osterferien teil. Beide opferte dafür eine Woche und bereuten es nicht. „Am ersten Tag habe ich mich gefragt, warum ich das bloß mache“, erinnert sich Linda, doch die Bedenken verflogen ganz schnell. Im Andreaswerk, einer Behindertenwerkstatt, wurde sie herzlich aufgenommen. Sie könne sich später einmal einen Beruf in diesem Bereich gut vorstellen.

 
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