• Font size:
  • Decrease
  • Reset
  • Increase

Sozialpädagogen bilden sich weiter

Oldenburg. In einem bundesweit einmaligen Pilotprojekt können sich Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen an der Universität Oldenburg für die förderpädagogische Arbeit an inklusiven Schulen qualifizieren. Die Weiterbildung im Auftrag der Stadt Bremerhaven beginnt heute mit einer zweitägigen Auftaktveranstaltung. Ziel der Weiterbildung ist es, pädagogisch ausgebildete Fachkräfte wie zum Beispiel Sozialpädagogen für die Aufgaben der Inklusion zu schulen. In enger Zusammenarbeit mit der Stadt Bremerhaven haben Prof. Dr. Manfred Wittrock, Prof. Dr. Clemens Hillenbrand und Prof. Dr. Heinrich Ricking vom Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik der Universität Oldenburg eine zweieinhalbjährige Weiterbildung entwickelt, bei der sich die Pädagogen auch didaktisch qualifizieren können. Das soll ihnen den Quereinstieg in den Schuldienst ebnen.

Erstmals sind neben sonderpädagogischen Inhalten daher auch didaktische Konzepte des Fachs Sachunterricht Teil der Weiterbildung. Ein Team um Prof. Dr. Maja Brückmann und Dr. Ines Oldenburg vom Institut für Pädagogik hat das entsprechende Modul gestaltet. Im Anschluss an die Weiterbildung können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Referendariat absolvieren, um ihre Ausbildung abzuschließen. Die Stadt Bremerhaven hofft, mit der angebotenen Qualifizierung Engpässen bei der Umsetzung der Inklusion entgegenwirken zu können.

Bereits 2011 haben die Oldenburger Sonderpädagogen das Grundkonzept der sonderpädagogischen Weiterbildung gemeinsam mit dem Didaktischen Zentrum (diz) der Universität konzipiert. Die Teilnehmer erhalten einen Einblick in Konzepte zur Integration und lernen, inklusive Pädagogik umzusetzen. Seit Februar 2012 haben insgesamt 183 Lehrkräfte die Weiterbildung Sonderpädagogik durchlaufen.

Jade-Weser-Zeitung.de

Folge uns auf

facebookFollow JWZeitung on Twitter

Style Sitting

Fonts

Layouts

Direction

Template Widths

px  %

px  %