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Bürgermeister Krogmann erklärt Beitritt zum Bündnis „Städte Sicherer Häfen“

refugeesOldenburg. Die Stadt Oldenburg bekräftigt ihren Einsatz für geflüchtete Menschen und unterstützt die Initiative „Seebrücke“ mit dem Beitritt zur Potsdamer Erklärung. In ihr erklären derzeit zwölf Städte ihre Bereitschaft, aus Seenot gerettete Schutzsuchende zusätzlich aufzunehmen. Für Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ist der Beitritt ein wichtiger Schritt, um den Ratsbeschluss vom September 2018 zu bekräftigen: „Ich habe mich kürzlich mit Vertretern der Seebrücke im Rathaus getroffen und dabei verdeutlicht, dass wir uns in dieser Frage aus voller Überzeugung engagieren. Wir können in Oldenburg weitere Menschen aufnehmen, es sollte jetzt schnell ein Weg gefunden werden, dies zu ermöglichen.“


Als Teil des Bündnisses fordern wir die Bundesregierung und den Bundesinnenminister auf, die Städte und Gemeinden bei der praktischen Aufnahme zu unterstützen. Als „Städte Sicherer Häfen“ fordern wir die schnellstmögliche Zusage, dass aufnahmebereiten Kommunen und Gemeinden die aus Seenot im Mittelmeer geretteten Geflüchteten auch aufnehmen können. „Der Bund muss nun schnellstens einen Verteilschlüssel erstellen“, fordert Krogmann.


Rettungsaktionen wie die der Sea Watch 3 im Mittelmeer haben dabei auch einen regionalen Bezug zu Oldenburg und der Region. So wohnt der Maschinist des Schiffes, Sören Moje, in Oldenburg, die Kapitänin, Carola Rackete, hat in Elsfelth Nautik studiert.

Jade-Weser-Zeitung.de

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